Caroline stößt eine Barfußlaufen - und - Erotik - Diskussion an
(aus verschiedenen Forumbeiträgen im Frühjahr 1999)

Diese Datei ist eine der umfangreichsten im "Best of" geworden, was zeigt, dass Carolines Beitrag viele Reaktionen hervorgerufen hat.
Ich habe mich nach einigem Nachdenken dazu entschlossen, sie alle hintereinander aufzureihen, obwohl darunter einige sind, mit deren Inhalt nicht nur ich mich schwer tue. Aber gerade dies zeigt ja die Problematik dieses Themas auf - und da mag sich ein jeder sein eigenes Bild machen !

Hallo, ich heiße Caroline, bin 25 Jahre und zufällig über Euer Forum gestolpert.
Ich finde das alles sehr interessant und habe mich entschlossen, auch was beizutragen. Ich möchte meine Meinung mit ein paar - hoffentlich konstruktiven - Anmerkungen versehen.
Zum einen verstehe ich nicht, warum Ihr versucht, das Thema Füße und Barfußlaufen so strikt von den Themenbereichen Lust, Sinnlichkeit und Erotik zu trennen. Dass Ihr nicht wollt, dass das Forum zu einer Fetisch-Seite verkommt, ist einzusehen und völlig legitim. Dennoch hat man das Gefühl, jeder Zusammenhang von Barfußlaufen und Lust im weitesten Sinn ist ein absolutes Tabu, die Verfasserinnen und Verfasser der Beiträge versuchen dies stets zu umschiffen. Die Thematik wird immer betont sachlich abgehandelt. Aber so, als ginge es um Autos oder Kleidung und nicht um einen Teil des Körpers. Das verstehe ich nicht ganz.
Einerseits ist barfuß laufen für mich etwas selbstverständliches. Wenn ich nach Hause komme, fliegen als erstes die Schuhe und, so ich überhaupt welche anhabe, die Strümpfe weg. Ich laufe Zuhause immer auf blanken Füßen, das war bei uns immer etwas ganz natürliches, meine Mutter und meine Schwester liefen auch immer barfuß. Auch liebe ich, es im Garten oder beim Spazieren gehen barfuß zu sein, eigentlich immer dann, wenn mich die Laune packt.
Aber das ist etwas vollkommen natürliches bei mir, ich denke da nicht groß nach. Es ist wie ein Reflex, die Schuhe auszuziehen, wann immer es geht.
Andererseits gibt es da noch eine zweite Komponente. Und da weiß ich gar nicht, ob ich die bei Euch überhaupt ansprechen darf: Ich mag meine Füße, ich finde sie schön und habe durchaus ein lustvolles Verhältnis zu ihnen. Ich trage gerne einen Zehenring, er lenkt die Aufmerksamkeit auf meine Füße, und das mag ich. Ich fasse meine Füße gerne an und werde auch gerne an den Füßen angefasst. Auch liebe ich es, mir die Zehennägel in allen möglichen Farben zu lackieren. Und ich trage gerne auch mal hochhackige Schuhe, - ich weiß, ungesund! - .
Ich denke einfach, dass Füße und Barfußlaufen durchaus auch eine sinnliche und erotische Bedeutung haben.
Mir ist nicht ganz klar, wie diese beiden Aspekte voneinander getrennt werden können. Ich halte mich nicht für eine Fußfetischistin, sondern für eine ganz normale körperbewusste Frau.
Dieser Standpunkt der Lust und Sinnlichkeit wird jedoch bei Euch im Forum völlig ausgeklammert. Deswegen meine Anregung: Vielleicht solltet Ihr versuchen, das Thema nicht ganz so steril und betont lust- frei zu behandeln. Wenn Ihr die beiden Aspekte strikt zu trennen versucht, macht Ihr doch letztendlich den selben Fehler wie die sogenannten Fetisch - Seiten: Diese trennen doch auch und beleuchten nur einseitige Aspekte, die sexuellen. Nebenbei gesagt, sind diese Seiten für eine Frau nicht gerade das spannendste...
Ich bin der Auffassung, dass sich die oben genannten Punkte auch nicht trennen lassen. Und ich denke übrigens auch, dass viele Leserinnen und Leser sowie insbesondere die Verfasserinnen und Verfasser der Beiträge im Forum dies auch tatsächlich nicht tun. Bei vielen sind da wahrscheinlich durchaus auch andere Hintergedanken im Spiel ... Nur werden die nicht artikuliert. Woran das liegt, ist mir unerklärlich. Entweder sind solche Gedanken nicht erwünscht und werden demzufolge nicht toleriert. Oder sie werden aus falsch verstandener Scham nicht geäußert.
Man kann doch auch gerne barfuß laufen und -gerade als Frau- die sinnliche und erotische Wirkung der Füße mögen. Und der Zusammenhang von nackten Füßen und Sinnlichkeit kann doch auch in einer Art und Weise abgehandelt werden, die nicht oberflächlich und platt ist, oder? Komisch, dass ausgerechnet eine Frau so ein Thema bei Euch ansprechen muss ...
Das bringt mich auch zu meinem zweiten Punkt: Seltsam, dass so wenige Beiträge bei Euch von Frauen und Mädchen stammen. Es sind doch in der Gesellschaft eher die Frauen, die öfter ihre unbequemen Schuhe ausziehen und mit blanken Füßen rumlaufen. Auch wenn sich Verallgemeinerungen verbieten, so decken sich meine Beobachtungen doch mit den Erfahrungen der Schülerinnen im Forum.
Vielleicht sind wir Frauen doch etwas lockerer im Umgang mit unserem Körper und besonders den Füßen. Möglicherweise kommt daher auch meine Einstellung zu den oben genannten Punkten. Na ja, vielleicht veröffentlicht Ihr meine Zeilen trotzdem. Die Reaktionen werden ja zeigen, ob ich mit den zwei vorletzten Sätzen recht habe ...
Ich hoffe, ich habe nicht zu viel Kritik geäußert und den oder die eine/n oder andere/n irgendwie persönlich getroffen. Das täte mir leid. Falls meine Standpunkte bei Euch toleriert werden, schreibe ich gerne mal wieder. Dann vielleicht auch mal nicht so grundsätzlich, sondern mal nur über meine nackten Füße.
Das wäre dann der erste Schritt für eine höhere Frauenquote bei Euch ... Viele Grüße, Caroline

Hallo Caroline, ich glaube, was Du schreibst, entspricht dem ganz natürlichen menschlichen Empfinden - nur ist es eben meist nicht üblich, über diese Dinge öffentlich zu berichten.
Es sind doch sehr private Empfindungen, und manch einer, der weniger gut formulieren kann als Du, gleitet dann leicht ab, andere antworten darauf heftig, und schon "geht es rund".
Ich für meinen Teil will Dich in der angesprochenen Thematik nicht "abwürgen", werde im Gegenteil meine Empfindungen kurz andeuten. Trotzdem glaube ich - nicht als Kritik an Deinem Beitrag, sondern als einfache Tatsachenfeststellung -, dass dies einfach nicht üblich ist und dies (neben dem Nachteil, dass darüber überhaupt nicht gesprochen wird) sogar sein Gutes hat: Mit offenen Schilderungen zu diesem Thema bietet man jedem, der anderen nicht gutwillig gesinnt ist, eine riesige Angriffsfläche - zumindest in unserer Kultur.
Außerdem können die Dinge unfreiwillig komisch wirken - zur Beschreibung so starker Empfindungen ist die Sprache ein völlig unzureichendes Mittel, wie ich finde (es sei denn, man ist ein hochtalentierter Dichter). Deshalb redet man über diese Dinge eben nur im Freundeskreis.
Und da ich mir denke, dass sich ein - hoffentlich kleiner - Teil der Forumsteilnehmer jetzt bestimmt (auf meine Kosten) amüsieren wird, wird es bei der folgenden kurzen Schilderung auch bleiben:
Ich persönlich finde es einfach nur sagenhaft, wenn eine Frau mit Anziehungskraft barfuß geht. Und zwar NICHT auf die Weise, die häufig anzutreffen ist: sie ist es nicht gewohnt, tastet sich vor, hat einen Gang, der alles andere als natürlich ist, zuckt beim kleinsten Steinchen zusammen, starrt angestrengt auf den Boden, hat Füße, denen man ansieht, dass sie nur in Schuhen eingesperrt waren und deshalb nur - STARK übertrieben ausgedrückt, ich finde keinen besseren Ausdruck - nur "Haut und Knochen" sind. Wenn - bei einer Frau mit Anziehungskraft - das Gegenteil der Fall ist; der "königliche" Gang derjenigen, die das Barfußlaufen gewohnt ist (der mit dem Gang derjenigen, die nur Schuhe tragen, nichts, aber auch gar nichts gemein hat), sicher, geschmeidig, mit natürlicher Kraft; Füße, die durchtrainiert sind und völlig selbstverständlich alle Reserven haben, leicht über alle Unebenheiten des Boden zu gehen, denen man ansieht, dass sie täglich den Boden viele tausend Mal berühren - DAS finde ich so sagenhaft, dass die Sprache nun wirklich unzureichend ist, dies zu schildern.
Umgekehrt habe ich ab und zu die Erfahrung gemacht, dass von einigen Frauen viel "herüberkam" - erst der Blick auf mich, dann auf meine Füße, dann ein Auf- und Anstrahlen. Deine Schilderung entspricht somit in weiten Bereichen meinen Erfahrungen.
Viele Grüße, MarkusII

Hallo Caroline, da Du ja auch am Forum teilnehmen willst, sehe ich Deine Kritikpunkte als konstruktiv an! Aber eine Forumsdiskussion ist zwangsläufig etwas trockener als persönlicher Kontakt.
Hallo Markus, Ich finde super, was Du geschrieben hast, es stellt treffend dar, was auch ich und wahrscheinlich viele andere Forumsteilnehmer empfinden.
[offenen Schilderungen bietet man riesige Angriffsfläche ... Beschreibung so starker Empfindungen ist die Sprache ein völlig unzureichendes Mittel]
Wer hier regelmäßig mitmacht, zeigt, dass er sehr stark mit den Füßen empfindet und dass er einiges an Aufmerksamkeit für die Füße anderer übrig hat. Aber auch mir liegt es nicht so sehr, mit Worten in füßigen Freuden zu schwelgen.
Also trete ich hier im Forum eher sachlich in Erscheinung, das kann beim persönlichen Kennenlernen dann auch ganz anders ausfallen.
[Frau mit Anziehungskraft ... "königliche" Gang derjenigen, die Barfußlaufen gewohnt ist, sicher, geschmeidig, mit natürlicher Kraft; Füße, die durchtrainiert sind - DAS finde ich sagenhaft]
Das harmonische Laufen auf baren Füßen hat auf mich genau diese Anziehungskraft, auch bei Männern und Kindern -- und ich bin weder homosexuell noch pädophil (wobei ich nur letzteres schlecht finde). Das ist einfach schön wie eine Blume auf der Wiese oder ein bunter Schmetterling.
Erotik kommt für mich erst dann ins Spiel, wenn eine Beziehung auf breiterer Wellenlänge zustandekommt. Dann ist es völlig natürlich, dass auch die Füße in Zärtlichkeiten einbezogen werden -- warum sollte irgendein Körperteil ausgeklammert werden?
Aber ich selbst habe null Bock, mir hier im Forum mein Liebesleben detailliert von der Seele zu schreiben. Ich habe kein Problem damit, wenn das andere tun, solange es nicht in das für viele offene Foren typische Zotenreißen abgleitet.
[von einigen Frauen viel "herüberkam" - Blick auf mich, dann auf meine Füße, dann ein Auf- und Anstrahlen.]
Ein netter spontaner Kontakt mit hübschen Gleichgesinnten des anderen Geschlechts ist immer ein super Erlebnis, aber das zähle ich zu den normalen Freuden des Daseins, nicht zur Erotik. Herzliche Füße, Lorenz

Hi Caroline, du bringst das Thema mit faszinierender Lockerheit ein. Finde ich gut.
Ich denke, das Problem sind die Tücken des Internets: Fluch und Segen des Netzes liegen hier immer dicht beieinander. Ähnliche Phänomene wirst du in Sportforen finden, wo genauso um das Thema Doping herumlaviert wird. Oder in Jagdforen, wo das Thema illegalen Waffengebrauchs ebenso gegenwärtig sein kann.
Ich meine: Jeder ist sich bewusst, dass z.B. auf einer Barfußwanderung nicht nur die Füße, sondern der ganze Mensch mit allen Bestandteilen unterwegs ist.
Es dürfte auch zur Allgemeinbildung gezählt werden, dass positives Empfinden über den Sympaticus - Nerv verarbeitet wird und potentiell "Lust" bedeutet. Hier im Forum schreiben ja Menschen, die auch "Bürger" sind und es sicher vermeiden wollen, etwas Urpersönliches ans Schwarze Brett zu hängen. Das heißt aber sicher nicht, dass wir hier alle verklemmt sind.
Die Männerdominanz gibt mir auch zu denken. Viel mehr ärgern mich aber Intoleranz, Spießigkeit und schnelle Vorurteile, die (z.B. durch Barfußlaufen) provoziert werden können.
Betreue Kindergruppen. Du siehst genau am Verhalten der Kinder, wo eine körperfreundliche Erziehung herrscht und wo nicht. Aber schau dir die "verklemmten" Eltern an. Das sind auch nur Leute wie du und ich.
Hinter körperfeindlicher Erziehung steht oft auch die elterliche Angst: "Barfuß - das macht Erkältung, also Ärger und Arbeit". Schöne Füße Jörg (2)

Ich finde es schön, dass Du endlich hier das Eis gebrochen hast. Klar, dies ist kein Fetischisten-Forum und soll auch nie eines werden. Aber es ist eine Tatsache, dass der "Fuß-Fetisch" wahrscheinlich weiter verbreitet ist, als wir alle glauben. Und genau deshalb muss man sich als Barfüßer auch damit beschäftigen.
Ich glaube nämlich, dass viele der seltsamen Reaktionen, die man als Barfußläufer so erlebt, von verklemmten Fetischisten herrühren, die sich selbst nicht trauen, ihre Neigung auszuleben und sich deshalb auf dumme Bemerkungen gegenüber Mutigeren beschränken. Der Fuß ist nun mal für viele ein hocherotischer Körperteil.
Warum erregt es denn soviel Aufsehen, wenn man z. B. als Mann nur einmal seine Schuhe ohne Socken trägt? Unter 30° im Schatten handle ich mir in der Firma auch immer komische Bemerkungen ein. Dies wird eben vielmehr "bemerkt" als jedes andere Vorhandensein oder Nicht - Vorhandensein von Kleidungsstücken.
Oder warum gehen so viele Frauen von März bis Oktober barfuß in ihren Schuhen, obwohl es bestimmt nicht immer angenehm ist?
Ich glaube, weil sie sich der stimulierenden Wirkung auf das andere Geschlecht bewusst sind.
Wie gesagt: Ich möchte nicht durch die Hintertür einen Putschversuch der Fetischisten starten. Aber ich denke, man sollte sich auch mit diesem Thema (sachlich) beschäftigen. Bigfoot

Hallo Caroline, Du hast so gleichzeitig ausgesprochen recht und liegst m. E. trotzdem falsch mit Deinen Schlüssen. Diese paradox klingende Feststellung haben Markus, Jörg und Lorenz bereits aufgegriffen und sehr viel Bedenkenswertes dazu geschrieben.
Aber das Hauptproblem ist auch aus meiner Sicht ein sprachliches : wie es scheint, sind nur wenige Menschen in der Lage, das Thema Erotik so zu "besprechen", dass es nicht aufdringlich bis verletzend für andere wird oder zumindest werden kann. Das nimmt dann nach einigen hier bereits gemachten Erfahrungen gleich recht unerfreuliche Züge an, weil es offenbar Mitleser im Forum gibt, die nur darauf warten, dass ihnen jemand in diesem Sinne die thematische Tür aufstößt. Und weil es (wie in anderen Lebensbereichen auch häufig genug) kein Mittel zu geben scheint, die Diskussion im "grünen Bereich" zu halten, fährt man wohl im Ergebnis doch besser damit, klare Grenzen zu ziehen.
Dieser Umstand berührt sich übrigens in meinen Augen ziemlich direkt mit der anderen von Dir angesprochenen Frage, der Geschlechterverteilung im Forum. Das haben wir schon recht ausführlich diskutiert, aber eines ist für mich sicher : die "Zielgruppe" der (mehr oder minder missglückten) "erotischen" Beiträge sind immer die Mädels im Forum - und dass das deren Motivation, sich hier zu beteiligen, steigert, kann ich mir überhaupt nicht vorstellen.
Herzliche Füße aus Köln Georg

Wir "Barfüßer" haben nun mal alle ein besonderes (vielleicht sogar besonders normales) Verhältnis zu unseren Füßen und damit zumeist auch zu Füßen allgemein. Wir alle mögen unsere Füße, sonst würden wir sie der Welt nicht zeigen, daraus folgt auch für viele, dass sie auch den Anblick der Füße des anderen Geschlechtes besonders ästethisch finden, so wie andere Leute z.B. Nasen, Hände, Augen; Das hat nichts mit Fetischismus oder sonstiger Perversion zu tun, das ist etwas ganz normales.
Insofern habe ich auch seinerzeit nicht verstanden, warum sich viele über den Link zu einer Fuß- Foto- Seite aufgeregt hatten. Diese Seite zeigte (größtenteils weibliche) bloße Füße, die irgendwo im Alltag fotografiert wurden. Bei solchen Fotos muss man dann eben leider feststellen, dass die Grenzen zwischen hübsch, ästhetisch und erotisch ziemlich fließend sind, das ist aber noch lange kein Grund, so etwas als Fetischismus zu bezeichnen.
Wer weiß, wie angenehm es ist, den Boden unter den Füßen zu spüren, kommt sehr schnell darauf, dass die Füße einen ganz besonders ausgeprägten Tastsinn haben. Wer das einmal herausgefunden hat, probiert mit Sicherheit auch einmal aus, ob sein(e) Partner(in) es mag, an den Füßen gestreichelt zu werden ... auch das hat nichts mit Fetischismus zu tun ... Aber langer Rede kurzer Sinn ... wir sollten in Zukunft auch für Themen offen sein, die auch diese (für manche Leute etwas heiklen) Aspekte der Barfüßigkeit betreffen...
Fuß zum Gruß, Schnaxel

Tolle Diskussion, hab nichts hinzuzufügen! Viel (G)Füße Max (es gibt mich noch!)

Noch einmal eine Aussage von bigfoots Posting:
[Tatsache, dass "Fuß - Fetisch" weiter verbreitet ist, als wir alle glauben ... deshalb muss man sich als Barfüßer damit beschäftigen ... glaube nämlich, dass viele der seltsamen Reaktionen, die man als Barfußläufer erlebt, von verklemmten Fetischisten herrühren]
Ich stelle vielleicht eine provokative Gegenaussage. Ist es nicht gerade umgekehrt, dass es sich bei vielen Barfuß - Läufer um Fetischisten handelt? Man läuft barfuß, um seine Fetisch - Neigung ausleben zu können.
Ihr mögt nun vielleicht argumentieren, dass es sich beim Barfuß - Laufen um ein Lebensgefühl oder Hobby handelt. Mag auch stimmen, doch kann man nicht auch eine Fetisch-Neigung (es muss sich ja nicht ausschließlich nur ums Barfußlaufen handeln) als sein Hobby ausleben und dabei von einem Lebensgefühl sprechen?
Nehmen wir das Beispiel eines Gummistiefel-Fetischist. Er läuft ja auch nicht nur in seinen Stiefel, weil es gerade praktisch ist, nein er trägt seine Stiefel auch dann, wenn andere Menschen schon lange auf andere Schuhbekleidung (oder barfuß!) umgestiegen sind.
Aber er trägt sie, weil er sich dabei wohl, glücklich und sexuell .... ist. Genauso laufen wir vielleicht barfuß, weil wir es nicht nur praktisch finden, sondern, um es einfach auszudrücken, auch "geil" finden. Werden wir beim Barfußlaufen nun von beschuhten blöd angeschwatzt, dann glaube ich nicht, dass es sich um verhinderte Barfuß - Fetischisten handelt, sondern um Menschen, für die Barfuß - Laufen etwas abnormales (so nach dem Motto: "der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank") oder etwas provokatives ist. Viele diese Personen kommen gar nicht auf den Gedanken, dass es sich um ein Hobby, Lebensgefühl oder eben um das Ausleben einer Fetisch-Neigung handelt.
Noch einmal zu unserem Gummistiefel - Fetisch. Wie würden wir reagieren, wenn uns diese Person, an einem warmen Sommertag, vielleicht auf einem einsamen Wanderweg (weil er nicht gesehen werden will) oder dann provokativ in der Fußgängerzone begegnet. Wir Normalbeschuhten würden vielleicht auch blöd hingucken, unter uns, oder sogar gegen den Gummistiefel-Läufer, einen blöden Spruch fallen lassen. Doch er macht ja nur das, was wir Barfuß - Läufer auch machen, seinem Hobby, seinem Lebensgefühl, seinem Fetisch nachgehen.
Wären wir selber aber auch Gummistiefel - Fan, glaube ich nicht, dass wir dann unseren Gesinnungsgenossen blöd ansprechen werden, nein wir würden ihn bewundern, beneiden, weil er seinem Hobby, Lebensgefühl (oder eben auch Fetisch) nachgeht.
Genauso ist es aber auch mit dem Barfuß - Laufen, jemand der selber am liebsten barfuß geht (aber nicht getraut) wird wohl kaum jemand blöd anmachen, der sein Vorbild ist.
Übrigens, ich selber habe keine Gummistiefel, laufe aber gerne barfuß, bewundere jene, die es auch dann tun, wenn ich es nicht (getraue) zu tun.
Mit der Gefahr, hier aus dem Forum geworfen zu werden, gebe ich auch zu, dass der Anblick barfüßiger Frauen auf mich eine besondere erotische Einwirkung hat. Ich tue es zuwenig, um von einem Hobby zu sprechen, empfinde es aber als ein Lebensgefühl ... Spency

Hallo Leute, die Diskussion um Barfuß = Fetisch ist ja mal wieder hier. Na ja, ich bin der Meinung, dass ich deshalb barfuß laufe, weil ich mich einfach nur sauwohl so fühle. Es ist aber kein Fetisch. Ich bin halt davon überzeugt und genieße den Kontakt zur Natur.
Da es in diesem Forum mehr um die Erfahrungen beim Barfußlaufen geht - und eigentlich ist ja auch nur das interessant - werden sexuelle oder erotische Beziehungen zum Fuß nicht so behandelt. Gerrit

Hallo Leute,
[Diskussion um Barfuß = Fetisch wieder hier ... barfuß laufe, weil ich mich einfach sauwohl so fühle ... kein Fetisch ... davon überzeugt und genieße Kontakt zur Natur]
So habe ich es auch immer gesehen, aber solche Schlechtwetterdiskussionen lassen einen doch ins Grübeln kommen.
Tatsächlich sehe ich gerne barfüßige Menschen. Viel lieber als das slapstickhafte Einherstaksen von Damen auf High Heels, das auf mich so richtig antierotisch wirkt -- ebenso wie die dadurch verkrüppelten Füße.
Wenn ich nun kein High- Heel- Fetischist bin, muss ich wohl ein Fußfetischist sein !!
Aber Hände und Unterarme von Mädchen gefallen mir genauso - bin ich ein Hand- oder gar ein Ellenbogen-Fetischist?? Ebenso Beine, Schultern, Nabel, Busen und Pos, sind das für mich Fetisch Nr. 3 bis 7 ??
Aber nein; ich bin ein Gesichtsfetischist!!! Mir geht nichts über hübsche, freundliche Gesichter! Ohne die haben alle anderen Körperteile keinen Reiz ...
Also -- irgendwie Fehlanzeige, Ich schaffe es nicht, mich auf einen Fetisch festzulegen. Und die Freude am Anblick barfüßiger Menschen ist einfach nur die Freude darüber, dass andere gleich empfinden -- es ergibt sich ein deutliches Sympathieplus. Und bei Frauen trägt Sympathie ganz einfach zum erotischen Flair bei, selbst wenn ich ihre schuhgeschädigten Füße meist nicht schön finden kann.
Aber irgendwas muss ich doch sein, damit es nicht langweilig wird! Ja, ein Exhibitionist!!
Zeige ich nackte Füße mit Lust und spüre so ein Kribbeln in der Magengegend, wenn es sonst niemand tut? Es wurde ja sogar schon die Meinung geäußert, dass bare Füße provozierend wirken. Aber von mir wird niemand provoziert, die Leute reagieren durchweg positiv (ich barfüßere ja auch nicht mega - aufdringlich) -- und so hat sich das Kribbeln in der Magengegend längst gelegt.
Also: auch unter diesem Aspekt kann ich nichts aufregend Verruchtes beisteuern!
[Erfahrungen beim Barfußlaufen ... werden sexuelle oder erotische Beziehungen zum Fuß nicht behandelt]
Weder interessieren mich diese Diskussionen noch stören sie mich. Für mich selbst sind Barfüße so normal, dass mich eben hauptsächlich reizt, etwas für ihre allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz zu tun -- und für ihre Gesundheit und Schönheit. Also bin ich leider ein Missionar und der Schrecken und Anti-Typ der High- Heel- tragenden Weiblichkeit.
Aber machen wir doch einen Deal: ich lasse das hier im Forum bleiben -- und Ihr lasst die Fetischdiskussion auf kleiner Flamme köcheln!
Ich freue mich schon auf die nächsten unbeschwerten Barfußerlebnisse, die hier berichtet werden! Serfuß, Lorenz

Die zahlreichen und recht kontroversen Reaktionen auf mein Statement zeigen mir, dass es wohl doch nicht so falsch war, das Thema anzuschneiden.
Ich möchte an dieser Stelle nicht eine Antwort- auf- die- Antwort geben, nur soviel sei noch zu den Reaktionen angemerkt: Ich habe mich hoffentlich von der reinen Fetisch-Betrachtungsweise klar genug distanziert. Ich denke auch, dass ich die richtigen sprachlichen Mittel gefunden habe, um die schmale Gratwanderung der Thematik richtig zu gehen. Oder? Und schließlich ging es mir keinesfalls darum, eine Darlegung Eurer Liebesleben einzufordern, wie fälschlicherweise angenommen wurde: ich denke auch nicht, dass ich mit meinen Worten mein Liebesleben dargelegt habe.
Und noch etwas zum Stichwort "unerwünschte Mitleser": Solche Leute wird es immer geben. Ich halte sie jedoch für unbeachtlich. Geht es doch hier im Forum um den Dialog mit Gleichgesinnten.
Ich gehe also mal davon aus, das in erster Linie Leute das hier lesen, die mich verstehen und genauso denken. Dass es auch ein paar Leute gibt, die aus ganz anderen Beweggründen lesen, damit kann ich leben. Ich will diese Leute auch nicht verteufeln, immerhin beschäftigen sie sich mit dem Thema, andere tun dies gar nicht. Wenn ich das als Frau schaffe, solltet Ihr Euch von ihnen auch nicht stören lassen. Das würde nur dem Forum schaden. Schließlich wird wegen ein paar Chaoten auch keine Fußball- Weltmeisterschaft abgesagt!
So, aber jetzt mal zum Thema barfußlaufen: Ihr beschäftigt Euch oft mit dem Thema der Reaktionen in der Öffentlichkeit. Meine Erfahrung ist, dass die Öffentlichkeit in der Regel nicht unbedingt auf die blanken Füße reagiert, sondern auf die gesamte Auftretensweise.
Ich bin die ganze Woche in Businessklamotten unterwegs. Wenn man also im Kostüm rumläuft und dann in der Mittagspause draußen die Schuhe auszieht und barfuß läuft, so wie ich vor zwei Wochen, dann sind die Reaktionen überwiegend positiv. Man muss, so denke ich jedenfalls, eine gepflegte Erscheinung abgeben, dann reagiert auch die Umwelt positiv.
Und nicht dass es jetzt heißt, "die läuft nur im Kostüm barfuß". Ich kann auch am Wochenende eine Radtour mit nackten Füßen machen, und trotzdem in legeren Freizeitklamotten hübsch aussehen. Es hängt, glaube ich, viel damit zusammen, wie viel Wert man auf den Eindruck legt, den man auf seine Umwelt macht. Was nicht bedeutet, dass ich nur für die Anderen lebe!
Übrigens: gerade habe ich schon wieder eine Schnittstelle zwischen Füßen und Sinnlichkeit angesprochen, ohne dass ich das wollte. Genau diese Selbstverständlichkeit meinte ich...
Gerade die Männer könnten –etwa im Rippenunterhemd oder BVB-Trikot auf der Fahrradtour- mehr darauf achten, wie sie auf andere wirken. Insofern liegt es manchmal gar nicht an den nackten Füßen, sondern auch an der Gesamterscheinung. Aber wahrscheinlich habe ich es als Frau da einfacher, das muss ich Euch zugute halten.
So, das waren doch versöhnliche Worte zum Schluss! Bis bald, Caroline

Ja Caroline, Zu Deinem Beitrag, möchte ich Dir danken.
Wieso soll man(n) einen Fuß nicht erotisch finden? Ist den Erotik überhaupt etwas schmutziges? Ich habe schon Forums gesehen bzw. Fußfetischforums und da gibt es immer schmutzige Bemerkungen von primitiven Männer oder Frauen (die wahrscheinlich Männer sind) und da muss man(n) sich auch nicht wundern, dass da so wenig Frauen sind, die ihre Bemerkung darauf abgeben. Aber den Fuß als nicht erotisch abzustempeln oder einfach als Werkzeug für den Zweck anzusehen ist für mich auch übertrieben im umgekehrten Sinne ...
Also als verklemmt würde ich einen Fußfetischist (ich spreche aus meinem Standpunkt) nicht bezeichnen. das schwierige für einen Fußfetischisten ist erstens (klar) seine Neigung zu akzeptieren und sich so zu geben wie er ist. Es ist auch unglaubwürdig, wenn ein Fußfetischist z. B. eine Frau, die barfuß läuft ansprechen würde und sie fragt, ob er ihre Füße massieren, küssen oder sonst was mit ihren Füßen anstellen will!!!
Da viele Leute noch nie etwas davon gehört haben, denken auch viele schnell einmal, dass das (Fußfetisch) etwas perverses ist und das Fußfetischisten krank oder sogar als gefährlich sein könnten. Dem ist überhaupt nicht so, diese Leute (die von allen Berufssparten herkommen) sind meistens sehr schüchtern und devot eingestellt zu Frauen und somit könnte ein Fußfetischist einer Frau niemals gefährlich werden.
Ich persönlich finde es sehr schade, dass man den Fuß als Tabu oder als etwas ekeliges anschaut. Somit werden Füße bei Fotos von Modellen meistens weggeschnitten, was wieder einmal beweist, das für manche Leute der Fuß nicht existiert. Sorry wenn ich das Wort nenne, nicht einmal in Erotikfilmen oder sogar in Pornos werden Füße gezeigt, was ich sehr bedaure.
Ich möchte damit nur sagen, dass man auch Leute akzeptieren sollte, die nicht immer der gleichen Meinung sind wie einem selbst oder sich einfach als was besseres darstellt wie die anderen (Fußfetischisten) Wir sind auch nur Menschen mit ein paar Fehlern
mit bestem Gruß aus der Schweiz vom
Legfan, der Frauenfüße erotisch findet

[Fuß als nicht erotisch abzustempeln ist für mich auch übertrieben im umgekehrten Sinne ... mit bestem Gruß vom Legfan, der Frauenfüße erotisch findet]
Klar, das ist ein harmloses Vergnügen und auch nicht schmutzig oder pervers -- trotzdem hoffe ich, dass mir möglichst viele zustimmen, dass dieses Forum vor allem ein Barfußgehertreff bleiben sollte!! Serfuß, Lorenz

Hallo Caroline,
[provokanten Titel habe ich extra gewählt]
Warum willst Du provozieren? Mir kommt es jetzt fast vor, als wärest Du angetreten, um das Forum umzukrempeln. Mir persönlich ist es aber lieber, es bleibt so, wie es aus dem gemeinsamen Interesse der Teilnehmer gewachsen ist. Und die Interessenlage des regelmäßige Teilnehmerkreis ist eben nicht so sehr die Erotikdiskussion. Deswegen sind wir aber weder verklemmt noch intolerant - und langweilig eigentlich auch nicht!!
[zahlreichen kontroversen Reaktionen zeigen, dassnichtfalsch war,Thema anzuschneiden ... denke, dass ich richtigen sprachlichen Mittel gefunden habe, um schmale Gratwanderung der Thematik richtig zu gehen. Oder?]
Du hast mit Deinen außergewöhnlichen sprachlichen Fähigkeiten Deinen Standpunkt auf korrekte und unangreifbare Art eingebracht. Ich habe da nichts zu kritisieren! Zu meinem Leidwesen sind nur gleich einige Fußerotikfans als Trittbrettfahrer aufgesprungen -- das halte ich zwar locker aus, aber ich bin wie gesagt gegen einen Wechsel im Charakter des Forums!
Das ewige Menschheitsproblem unterdrückter Sexualität ist meiner Meinung nach nicht mit einem quasi anonymen Diskussionsforum aufzuarbeiten (nachdem schon sämtliche anderen Versuche fehlgeschlagen sind).
Also bohren wir doch lieber das dünnere Brett: "freier Weg für freie Füße" - und machen uns weiter gegenseitig Mut, barfuß zu gehen, wann immer wir es wollen. Und vieles an interessanter Information ist in diesem Forum schon zusammengetragen worden!
[Reaktionen in Öffentlichkeit ... nicht auf blanken Füße reagiert, sondern auf gesamte Auftretensweise]
Hier kann ich jetzt zu 100 % zustimmen! Es hängt vor allem davon ab, ob man selbstbewusst oder ängstlich auf bloßen Sohlen unterwegs ist. Mir sieht wohl jeder gleich an, dass ich gute Argumente in petto habe und lässt mich in Frieden (sogar der Chef, wenn ich mal barfuß in sein Büro komme).
[am Wochenende Radtour mit nackten Füßen machen, trotzdem in legeren Freizeitklamotten hübsch aussehen ... Schnittstelle zwischen Füßen und Sinnlichkeit angesprochen, ohne das wollte. Genau diese Selbstverständlichkeit meinte ich]
Vielleicht schreiben wir aneinander vorbei, diese Sinnlichkeit ist eine selbstverständliche Sache, aber das rechne ich überhaupt noch nicht zur Erotik!
[Gerade Männer könnten mehr darauf achten, wie sie auf andere wirken]
Ich versuche zwar normalerweise nicht, über mein Outfit Eindruck zu machen, lege aber Wert darauf, keinesfalls verwahrlost auszusehen. Dann ist es jedem klar, dass ich die barfüßige Alternative ganz bewusst und mit Absicht gewählt habe.
[So, das waren doch versöhnliche Worte zum Schluss!]
Ich denke, wir werden uns auch vertragen! Herzliche Füße, Lorenz

... ich fühle mich als einer der in den letzten paar Beiträgen angesprochene Fetisch - Trittbrettfahrer. Ich wollte eigentlich nicht, dass mein Beitrag so rüberkommt.
Meine Intention war eher, unter den "aufrichtigen" (zu denen ich mich, trotz vereinzelter Fetischneigung, zähle) Barfüßern eine Diskussion darüber anzuregen, warum über Barfußlaufen überhaupt diskutiert werden muss.
Genau deshalb habe ich auch auf den Beitrag von Caroline reagiert, weil ich da eine ähnliche Motivation zu sehen glaubte. Caroline, ich finde Deine Einstellung zum Thema wirklich gut, ohne hiermit die von Lorenz & Co. schmälern zu wollen. OK?
Herzliche Füße aus ??? nach überall bigfoot

Hallo Leute, auch ich finde es eine tolle Diskussion! Von mir ausgehend kann ich sagen, dass Barfußgehen oder barfüßig sein natürlich auch einen gewissen erotischen Aspekt hat - zumindest manchmal. So wie jede Sinneswahrnehmung ihn haben kann ... Und auch der Anblick barfüßiger Menschen (egal ob Frau ob Kind ob Mann) kann - für mich - etwas sehr erotisches sein.
Vor allem aber signalisiert mir ein barfüßiger Mensch eine gewisse Natürlichkeit, die ich als ausgesprochen angenehm und sympathisch empfinde. Schon oft habe ich mich gefragt, wieso dem so ist. Wahrscheinlich ist es so, dass die zusätzliche (in unserem Kulturkreis sicherlich immer freiwillige) Sinneswahrnehmung des Barfußlaufenden auch eine gewisse "Entwaffnung" dieser Person darstellt, eine Bereitschaft sich auf etwas einzulassen, dem sich andere entziehen. Das macht sie irgendwie "friedlicher" und natürlicher (schon ob des fehlenden, oft sich bedrohlich gebenden Schuhwerks), mit einem Wort: menschlicher!
Nun gut, ob es ausgerechnet m i r gelungen ist, meine Gefühle zum Thema Barfußlaufen und nackten Füßen hier wortgewandt darzustellen oder nachvollziehbar zu machen, sei dahingestellt.
Auf jeden Fall halte ich das für ein Thema, das man nicht ausblenden sollte. Im großen und ganzen stimme ich aber meinen "Vordiskutanten" zu, dass es sicherlich eine klare Grenze geben sollte, die uns hier vor einem Abdriften in ein Quasi- Fetisch- Forum schützt. Da ist es angebracht, stets wachsam zu sein (andere Foren lehren das).
Liebe (leider bisher noch nicht barfüßige) Grüße aus der Hauptstadt vom wieder unter den Lebenden verweilenden Lupu

Nanu, da bin ich mal fünf Tage nicht da und schon verpasse ich hier die interessantesten Diskussionen. Vielleicht noch soviel von meinem Senf:
Natürlich haben Füße ihre Berechtigung in der Erotik (nicht nur für Fetischisten), aber letztendlich geht's hier ja gar nicht um Füße sondern um's Barfußlaufen, soll heißen: nicht das Körperteil (nackter) Fuß steht im Vordergrund des Forums, sondern die Tätigkeit Laufen (auf bloßen Füßen). Und liebe Caroline (falls Du mitliest), ich kann Dich trösten, das Thema Sinnlichkeit und Barfußlaufen kam zwar in der Vergangenheit etwas kurz, wird aber durchaus auch hier angesprochen. So zum Beispiel auch von mir in meinem Vorstellungsposting.
Übrigens gefällt mir im Zusammenhang mit dem Barfußlaufen das Wort sinnlich besser als erotisch, nicht wegen der größeren Unverfänglichkeit, sondern weil's einfach besser passt (im Sinne des Wortes). Jörg (Hanna)

Liebe Caroline, lieber Lorenz, lieber Markus ich find eure Diskussion einfach herrlich!
Deborah Tannen (eine anerkannte Sprachwissenschaftlerin, die sich spezielle mit der geschlechtsspezifischen Formulierung bzw. wie versteht die Frau den Mann und umgekehrt, befasst hat), hätte wahrscheinlich große Freude an euch.
Mir fällt auf, dass in diesem Forum sehr oft analytisch, akribisch (also typisch männlich) ein Thema beleuchtet wird.
Versucht nun eine Forumsteilnehmerin eher gefühlsorientiert, sinnlich (also eher weiblich) die Thematik anzugehen, löst schon nur dieser Umstand eine Diskussion für sich aus. Find ich echt faszinierend. Als reger Leser dieses Forums hoffe ich natürlich, dass sich das Ganze einpendelt und möglichst viele Beiträge sowohl weiblicher wie auch männlicher Prägung in Zukunft die Diskussionslandschaft gestalten werden.
Mit herzlichen Füssen Marc

[fällt auf ... in diesem Forum analytisch, akribisch (typisch männlich) Thema beleuchtet ... Forumsteilnehmerin eher gefühlsorientiert, sinnlich (also eher weiblich) Thematik anzugehen ... löst dieser Umstand Diskussion aus.]
Als Mann und dazu noch als Ingenieur zähle ich auch eher zu den "analytisch" schreibenden.
Deine These stimmt aber, die Frauen hier schreiben gefühlsbetonter, Caroline fällt deswegen so stark damit auf, weil gerade im Moment extrem wenig Frauen hier schreiben.
Das ändert sich mit steigenden Temperaturen hoffentlich wieder, für's Forum wär's jedenfalls gut.
[hoffe, dass Beiträge weiblicher wie männlicher Prägung Diskussionslandschaft gestalten]
Das meinte ich damit. Serfuß, Jörg (Hanna)

Hallo Marc! So hat eben ein jeder (trotz redlichen Bemühens) seine Grenzen...
Auch wenn ich das von Dir genannte Buch gelesen habe - in puncto "Barfußlaufen in der Öffentlichkeit" bin ich doch geneigt, (sehr grob) vereinfachend zu sagen: Was sollen die Frauen auch großartig nach Argumenten suchen und alles zum Thema analytisch behandeln wollen - das Barfußlaufen ist bei ihnen nicht nur viel eher geduldet, sondern sogar viel eher bewundert als bei uns Männern, und somit ist ihr Leidensdruck auch viel geringer.
Die ihnen (laut D. Tannen) wichtige Frage "Magst Du mich?" ist meist positiv beantwortet, während die Antwort auf die uns wichtige Frage "Respektierst Du mich?" durch das Barfußlaufen in der Regel negativ beeinflusst ist. Also herrscht - aus "typisch männlicher" Sicht - Erklärungsbedarf, der nur mit stichhaltigen (und möglichst gewichtigen, beeinduckenden etc.) Argumenten zu leisten ist.
Ach, wäre ich doch in Australien oder Neuseeland aufgewachsen, dann könnte ich barfußlaufen soviel ich wollte und könnte mir das ganze Argumentationsjedönz sparen, es wäre einfach vollkommen überflüssig ...
Viele Grüße, MarkusII

Es war sehr notwendig, dass Du Dich zu Wort gemeldet hast, liebe Caroline. Ich bin überzeugt, dass Du eine außerordentlich hübsche junge Frau bist und das auch weißt.
Es muss einmal gesagt werden, dass nackte Frauenfüße schön und erotisch sein können und ein durchaus legitimes Mittel bilden, die Aufmerksamkeit der Umgebung, speziell auch der männlichen auf sich zu lenken. Das Gleiche wird mit Kleidung, Schmuck, Frisur, kurz mit allem, was das Äußere betrifft, erreicht.
Der Fuß wurde zu Unrecht in den Hintergrund gedrängt. Schmale, lange Frauenfüße mit Zehen, die ein Eigenleben zu führen scheinen, können bezaubern. Dass dieser Reiz allein wie jede andere Äußerlichkeit nicht das allein Wesentliche einer Beziehung sein darf, ist wohl klar. Aber es ist ja hier gar nicht von Beziehungen die Rede, sondern von Anziehung. Dass daraus eine Beziehung werden kann, wenn sonst alles stimmt, ändert daran nichts.
Es ist schade, dass es hier im Internet kein Bild von Dir gibt. Es müsste mehr aussagen, als alle langen Diskussionen.
Ich kann Dir nur raten: geh barfuß, wo und wann immer das möglich ist, und freue Dich an den positiven Reaktionen Deiner Umgebung.
Du hast einmal erwähnt, Du würdest lieber einmal von Deinen blanken Füssen schreiben. Das wäre sicher ein reizvolles Thema. Ich jedenfalls würde mich darüber freuen. Du kannst mich ja auch kontaktieren.
Viele liebe Grüße an Dich und Deine blanken Sohlen! Harald

Also, irgendwie habe ich das Talent, missverstanden zu werden.
Nein, ich will Euer Forum nicht umkrempeln. Nein, ich will auch niemandem etwas wegnehmen. Seltsam, dass da bei einigen gleich Ängste erwachen.
Indem ich provoziere, wollte ich eigentlich erreichen, dass kontrovers diskutiert wird. Es ist doch viel interessanter, wenn einmal neue Thesen aufgestellt werden, die auf völlig unterschiedliche Reaktionen treffen. Dabei geht es keinesfalls nur um die Thematik meines ersten Beitrages. Auch beim zweiten Mal habe ich –andere- Standpunkte dargelegt und werde das auch jetzt tun. Einen Beitrag nach dem Motto "Gestern bin ich wieder eine Stunde barfuß gelaufen" kann ich natürlich auch schreiben. Aber ich dachte, eine etwas andere Betrachtungsweise der Thematik stelle eine schöne Ergänzung für das Forum dar.
Nicht dass mir jetzt wieder vorgeworfen wird, ich würdigte die anderen Beiträge nicht genug. Nein, aber ich ziehe es nun einmal vor, in der Form zu schreiben, wie ich das getan habe. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich hier zu den wenigen Frauen gehöre, und ich deshalb etwas vorsichtig damit bin, direkte Erlebnisse von mir zu schildern. Das steht durchaus in einem Zusammenhang zu dem, was ich das letzte Mal geschrieben habe, solange ich eine gewisse Distanz wahre, kann ich trotz "Mitlesern" auch unter allen Gesichtspunkten an die Thematik herangehen.
Insbesondere verstand ich das Forum so, dass auch neue, gewagte Thesen aufgestellt werden könnten, um das Forum zu bereichern. Aber bei Betrachtung mancher Reaktionen scheint das nicht der Fall zu sein. Dann jedoch dürft Ihr Euch nicht wundern, wenn sich Neue und gerade Frauen etwas schwer tun mit dem Forum.
An dieser Stelle auch noch etwas an den Verfasser mit dem "analytischen Sachverstand":
Da scheinen ja schon ein paar althergebrachte Rollenbilder bemüht worden zu sein ... Also, das war etwas zu pauschal. Ich glaube, dass ich genug Analytisches darlege. Übrigens gehöre auch ich zu einer Berufsgruppe, die analytisch und sachlich arbeitet...
Ich denke meine Art zu schreiben hat weniger mit meiner Rolle als Frau zu tun, als vielmehr damit, dass ich einfach etwas geschrieben habe ohne auf Regeln und Konventionen Eures Forums Rücksicht zu nehmen. Vielleicht war das falsch.
Sollte also die Ansicht überwiegen, dass meine Beiträge bei Euch nicht reinpassen, dann werde ich das respektieren. Etwas anderes schreiben werde ich nicht, aber ich werde es halt unterlassen, überhaupt zu schreiben. So, aber genug dazu, ich freue mich auf Reaktionen!
Jetzt aber eine Überlegung zum "Barfußlaufen". In diesem Zusammenhang habe ich im Hinblick auf Deutschland eine Besonderheit festgestellt: Auch wenn sich eine Verallgemeinerung verbietet, so scheint doch die deutsche Mentalität dem Barfußlaufen besonders reserviert gegenüber zu stehen. Ich habe längere Zeit im Süden der Vereinigten Staaten gelebt und dort ist Barfußlaufen etwas völlig normales. Zwar gibt es diese "no shirt, no shoes no service" – Schilder.
Aber: die Barfußläufer waren zuerst da! Die Schilder sind eine Reaktion. Undenkbar ist es bei uns, dass für solche Schilder überhaupt eine Notwendigkeit besteht. Dort ist es etwas völlig normales, dass man auf der Straße barfuß läuft.
Jetzt komme ich auf das in meinem letzten Beitrag gesagte zurück: Es wirkt deshalb völlig normal, weil generell eine gewisse "Lässigkeit" vorherrscht. Ich bitte um Nachsicht, wenn das alles etwas pauschalierend wirkt. Aber das Freizeitverhalten der Südstaaten-Amerikaner, egal wie man zu diesem steht, scheint für solche Aktivitäten offener zu sein, als das deutsche. Allerdings, siehe meine letzten Beiträge, ist es dort auch selbstverständlich, dass sich eine Frau die Zehennägel lackiert und ein Mann sich auch mal in die Sonne, oder für deutsche Verhältnisse ins Solarium legt. Diesen Eindruck konnte ich auch in Schweden und Frankreich gewinnen, um einmal die typischen Urlaubs- und Tropenregionen außen vorzulassen.
Woran das liegt, kann ich mir nicht erklären. Aber es muss mit der gesamten Lebenseinstellung und Toleranzschwelle zusammenhängen. So, soviel Sachliches für heute, Grüße Caroline

Hi Caroline, so zwischendrin hast du immer wieder interessante Aspekte aufgeführt. Ich finde es gut, dass auch mal jemand dazu kommt, der/die mal Überkommenes beiseite lässt und neue Ansätze unternimmt.
Ich finde es auch nicht so sinnvoll, einer Inflation von Berichten über Bf-Touren Vorschub zu leisten. Wir sind gut beraten, hier keine Männerdomäne zu züchten. Wir sollten durchaus offen für unbequeme und neue Themen sein.
Bezüglich sexueller Themen hatte ich bereits geschrieben, dass die Mehrzahl der Forumsteilnehmer sicherlich weder verklemmt noch pervers sind. In den Medien sind aber Sex und Gewalt so überproportional präsent, - und meistens männlich geprägt.
Ich arbeite viel mit Kindern und meine, wir sollten auch mal Vorbild sein und z.B. einem positiven Körperbewusstsein Vorschub leisten. Dazu gehört nicht die Ausklammerung von Sex, aber auch das Bewusstsein, dass es unendlich viele andere Aspekte und Themen gibt.
Mir fehlt an diesem Forum, dass zwar viel über manche Themen "geredet" wird, hingegen auf konkrete Vorschläge für Aktionen wenig Resonanz kommt. Das liegt sicher auch an den Entfernungen der Teilnehmer. Es wäre sicher gut, wenn diesem "virtuellen" Medium mehr realer Unterbau folgen würde.
Es sind hier schon exzellente Ideen gekommen. Wo sind die Umsetzungen?
Soviel für heut' schöne Füße Jörg (2)

Hallo Caroline, ich habe zwar den Eindruck, dass sich die Diskussion etwas im Kreis dreht und redundant wird. Nach etwas Überlegen habe ich mich dann doch zum Beantworten des ersten Teils Deines Postings entschlossen.
[vorgeworfen wird, würdigte anderen Beiträge nicht genug ... ziehe vor, in Form zu schreiben, wie ich das getan habe]
Dieses Forum besteht seit Juli 1998, und Micha hatte die ausgesprochen gute Idee, wie ich finde, es vom Füßemagazin - Forum abzuspalten, das relativ häufig Beiträge hatte, in denen eine sexuelle Komponente der Barfüßigkeit angesprochen wurde und in dem weibliche Wesen, die sich äußerten, auch ziemlich regelmäßig halbwegs eindeutige Angebote gemacht bekamen.
Dass Ideen, die das Einführen solcher Themen in dieses Forum unter Umständen nahe legen könnten, bei einigen (ich bekenne mich auch sehr klar dazu) auf wenig Gegenliebe stoßen, liegt sicher auch daran.
Ich beteilige mich seit August an diesem Forum und habe schnell die Idee des "Best of" gehabt, weil ich die Beiträge in ihrer Summe sehr gehaltvoll und für den Einzelnen auch hilfreich fand. Das Forum hat sich erfreulich entwickelt und gibt zur Annahme, hier würde alles oder vieles falsch gemacht, aus meiner Sicht wenig Anlass. 
Nichtsdestotrotz laufen auch erfolgreiche Systeme Gefahr, zu verknöchern, insofern ist es sicher sinnvoll, auch kritische Anregungen zu geben:
[ Talent, missverstanden zu werden ... will Forum nicht umkrempeln ... will niemandem etwas wegnehmen ... verstand Forum so, dass auch neue Thesen aufgestellt werden könnten]
Du kennst bestimmt das Sender - Empfänger - Modell der Kommunikation.
Beim Sender kommt es nicht nur auf den Inhalt und/ oder die Absicht seiner Nachricht an, sondern auch darauf, wie er sie verpackt, damit sie beim Empfänger die erstrebte Akzeptanz findet.
Befrage doch mal nicht nur kritisch die Empfänger der Nachricht, sondern auch selbstkritisch die Senderin ! Dass es bei vielen Menschen nicht ganz so toll ankommt, wenn der erste Diskussionsbeitrag, den man leistet, gleich einen Hauch von Fundamentalkritik in sich trägt (resp. so verstanden werden kann), ist nicht gerade ein Sonderproblem dieses Forums ...
Und eine Äußerung wie
[Sollte also Ansicht überwiegen, dass meine Beiträge nicht reinpassen, werde ich das respektieren. Etwas anderes schreiben werde ich nicht, werde es halt unterlassen, zu schreiben]
ist zwar in respektabler Weise konsequent, aber auch nicht wahnsinnig diplomatisch - wenn ich mir dieses Urteil erlauben darf.
[liegt das daran, dass ich zu wenigen Frauen gehöre und deshalb vorsichtig bin, direkte Erlebnisse von mir zu schildern ... gewisse Distanz wahre]
Die unbefriedigende Repräsentanz weiblicher Wesen wird zwar regelmäßig beklagt (meist allerdings von Männern), ist aber auch schon von vielen Seiten und recht überzeugend gewürdigt und begründet worden.
Wenn Du - entgegen Deiner Aussage - Erlebnisse schildern würdest, könnte das vielleicht für manche (hoffentlich) mitlesende Mädchen / Frauen Anlass sein, dieses auch einmal zu tun - vielleicht ist das Gedankenwälzen über den Durchbruch des Weltbarfüßertums im Kleinen und Großen tatsächlich ein eher männliches Thema !
[So, aber genug dazu, ich freue mich auf Reaktionen!]
Das war eine. Ob sie Dich erfreut hat, wirst Du selbst entscheiden ...
Ich würde mich jedenfalls freuen, wieder von Dir zu lesen - ich bin sicher, Du kannst die Diskussion hier sehr bereichern ! Frühlingsfüße aus Köln Georg

Man muss hier tatsächlich um Erlaubnis fragen bezüglich dessen, was man schreibt. Auch ich habe mir hier im Netz so eine Art Schutzschild zugelegt und will nichts zu persönliches schreiben. Damit bin ich hier aber falsch.  Caro

Hallo Caroline, lass Dich nicht verunsichern.
Ich lese seit geraumer Zeit die Beiträge hier im Forum. Irgendwie hatte ich auch Hemmungen, was zu schreiben bei so vielen Männern. Aber Dir wollte ich jetzt mal antworten.
Ich finde es total mutig was und wie Du schreibst. Bei den Reaktionen würde es mir an Deiner Stelle auch reichen. Vielleicht wollen die Herren ja tatsächlich unter sich bleiben.
Dich aufzudrängen, das hast Du bestimmt nicht nötig. Kopf hoch, Grüße Petra

Hallo, Caroline, Ich weiß nicht, ob Du meine Message nach Deinen früheren Beiträgen gelesen hast.
Ich danke Dir hier noch einmal für Deinen Mut und bedaure, dass Du damit kein positiveres Echo gefunden hast. Offenbar sind auch jüngere Zeitgenossen nicht immer in der Lage zu verstehen, dass es höchste Zeit wäre, ein neues, respektvolleres Bild von Frauen zu entwickeln.
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du bei Deinen Barfuß - Auftritten so wie Du sie beschrieben hast, erfolgreicher bist. Es ist immerhin schon wichtig, dass sie Dir selbst ein gutes Gefühl geben.
Liebe Grüße aus Österreich! Harald

Dieses Forum hat im Konsens der Teilnehmer und keinesfalls durch irgendwelche Vorgaben seinen Charakter entwickelt - und die Beitragslawine der letzten Wochen zeigt, wie breit dieser Konsens ist!
Und ich sage: "Never change a winning team" -- dies wollte ich ja auch z.B. an Caroline herüberbringen; sie hatte dann leider das Gefühl, dass ihr der Maulkorb umgehängt werden soll, was nicht meine Absicht war. Und die feinfühlige Antwort von Markus auf ihr erstes Posting war doch alles andere als zurückweisend!
Ich weise also den Vorwurf des systematischen Vergrätzens von Frauen entschieden zurück! Gleichbehandlung von Männern und Frauen ist der heutigen Zeit angemessen, wem das nicht passt, der kann genügend Web - Seiten und Foren finden, auf denen dies nicht so läuft!
Herzliche Füße, Lorenz

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