Verfärbte Fußsohlen
(Forumbeiträge seit Frühling 2001)

Hallo ihr Schuhlosen, heute habe ich mich doch glatt von einem Kommilitonen dazu überreden lassen, zusammen mit ihm den Uni-Tag ganz ohne Schuhe zu verbringen.
War zunächst ein seltsames Gefühl, aber dank des warmen Wetter gar nicht mal so unangenehm, "unten ohne" durch die Stadt zu marschieren. Dafür tun mir aber jetzt die Füße weh ...
Jedenfalls kam mir etwas dabei komisch vor: Während die Fußsohlen meines Mitstudenten relativ schnell schwarz wurden und auch so blieben, wurden meine höchstens ein bisschen grau, was sich aber auch schnell wieder verlor; als ich zuhause ankam, war nicht mehr da als ein hellgrauer Schatten.
Wie gibt's denn das, diese unterschiedliche Schmutzempfindlichkeit?
Liegt das daran, dass dieser Bekannte öfter barfuß läuft (ich sonst nie), oder hab ich etwa "schmutzabweisende Füße"? Wär gar nicht mal schlecht... :)
Also dann ... nettes Forum habt ihr hier. Rico

Hi also ich kann mir das eigentlich nur so erklären: Dein Kommilitone läuft wohl schon seit einiger Zeit barfuß und hat dementsprechend schon einige Hornhaut an den Fußsohlen gebildet. Durch das laufen auf Asphalt raut sich diese Hornhaut auf, und kleine Schmutzteilchen können sich in den rauen stellen einnisten. - die Fußsohle wird schwarz.
Bei dir ist das eben nicht so. deine Sohlen sind "noch" relativ glatt, da sie in Schuhen und Socken keinem rauen Untergrund ausgesetzt sind. - Deine sohlen bleiben "sauber".
Wie gesagt ist nur ne Vermutung. Allerdings sind meine sohlen am Anfang der Saison auch nie so schwarz wie dann im Hochsommer.
Dominik (nick)

[ deine Sohlen sind "noch" relativ glatt, da sie keinem rauen Unteergrund ausgesetzt sind]
Ganz so einfach ist das nicht - je nachdem, wo du gehst, werden deine Sohlen rauer oder glatter.
[ meine sohlen am Anfang der Saison nie so schwarz wie im Hochsommer]
Das könnte aber auch daran liegen, dass es im Hochsommer einfach staubiger ist und nicht so oft regnet? (Barfuß gehen im Regen macht schön saubere Füße .....)
Unci

Ständiges barfuß laufen bedeutet in der Regel raue Sohlen, welche verstärkt Schmutz annehmend sind.
Wenn man sich wirklich täglich schwarze Füße läuft, ist auch nach der Wäsche immer noch eine Restschwärze vorhanden, welche am nächsten Tag sofort wieder Färbung annimmt.
Außerdem ist bei Neueinsteigern der Angstschweiß nicht zu unterschätzen. Die Gedanken beim ersten öffentlichen Auftritt erzeugen oft eine feuchte Sohle, welche entsprechend schmutzabweisend wirkt. Mit entsprechender Erfahrung wird die Sohle hart und trocken und nimmt eine hartnäckige grauschwarze Erscheinung an.
Nach meiner Erfahrung gilt, je schwärzer der Fuß, umso routinierter ist der Barfüßer.
Steve

Hallo zusammen, nach meiner Erfahrung war es genau umgekehrt. Je öfter ich barfuß unterwegs war, desto "geschlossenporiger" und schmutzabweisender wurden die Fußsohlen. Wenn sie in der Innenstadt vorübergehend richtig schwarz wurden, waren sie schon nach einem Kilometer auf saubererem Asphalt wieder weitgehend sauber gelaufen. Auf Rasen ging das noch viel schneller.
Wie das mit Deiner Erfahrung zusammenpassen könnte, weiß ich nicht (und kann daher auch die Eingangsfrage von Rico nicht beantworten).
Viele Grüße, MarkusII

Hallo Leute, habe heute den Rasen gemäht. Dadurch hat das Schwarz meiner Füße eine Grünfärbung angenommen. Sieht auch nett aus, aber das geht kaum ab.
Es grüßt mit grünen Füßen, Barely

Besonders von März bis Oktober laufe ich ständig barfuß, natürlich wird dabei eine "schmutzige" Sohle zum Alltag. Dabei kommt es vor, dass ich nicht immer, zusätzlich zum täglichen duschen, am Abend die Füße noch einmal gründlich wasche, sondern auch mal gleich ins Bett gehe.
Meine Frau hat sich zum Teil an meinen "Tick" gewöhnt, dennoch frage ich besonders die weiblichen Leser: Bin ich damit der Einzigste, ist das vertretbar, oder schlichtweg eine Zumutung für den Partner?
Steve

Sauber, aber nicht rein ...
Hallo zusammen, ich weiß gar nicht, wie lange es schon her ist, dass mit diesem Slogan für ein bestimmtes Waschmittel (und gegen die anderen, die nur sauber schaffen) agitiert wurde. Welches Waschmittel es war, ist auch schon meinem gnädigen Vergessen anheim gefallen.
Aber dieser Slogan fällt mir zu den Schwarzen Sohlen im Bett ein - ein Problem, das ich gut kenne, denn mitunter will die Sohlenfärbung mit vertretbarem Aufwand und Einsatz von Wasser und Seife nicht recht verschwinden. Aber dann finde ich, dass sauber sauber genug ist.
Meine Frau (und ich ebenso) hätte jedenfalls im Zusammenhang in erster Linie hygienische Bedenken - und die sind nach dem Waschen sicher unbegründet.
Serfuß Georg
PS : Von faszinierender Reinigungskraft ist jedenfalls eine feuchte Wiese - die schafft "rein" in kürzester Zeit ganz ohne Seife !

Was das Füßewaschen angeht: Ich laufe im Sommer nur noch barfuß, über jeden Untergrund.
Da ich aber von meinen Kindern erwarte, in der Wohnung die Schuhe auszuziehen, finde ich es fair, die Füße auch zumindest vom groben Straßendreck zu befreien. Die leicht schwarze Sohle stört dann niemanden.
Ich finde es außerdem auch nicht sehr erotisch, den Straßendreck unter die Bettdecke zu tragen. Und ganz nebenbei finde ich das (nicht übertriebene) Füßewaschen nach einem Barfußtag sehr angenehm und genieße es.
Serfuß! Barfie

Bin zwar keine frau, möchte dir aber trotzdem antworten. auch ich praktiziere die Bettfußwäsche von zeit zu zeit.
ich kann es allerdings voll nachvollziehen, wenn nicht alle Frauen das mögen. es gibt aber da durchaus auch ausnahmen.
gerade letztes Wochenende hatte ich besuch von einer italienischen Freundin. bei dem tollen Wetter sind wir ohne Schuhe dabeizuhaben, drei tage barfuß durch die Gegend gezogen, was Superklasse war. da wir beide morgens geduscht haben, sind wir beide abends "schwarzfüßig" ins bett gegangen. sie fand das voll witzig. obwohl sie nicht die einzige war, die ich kenne und so denkt, dürfte das insgesamt gesehen dann doch eher die Ausnahme sein.
und dafür muss man(n) Verständnis haben :-) viele grüße! mime

Hallo Mike, auch für mich ist es nicht ungewöhnlich, mit schmutzigen Fußsohlen ins Bett zu gehen. Das liegt aber darin begründet, dass ich fast immer morgens dusche.
Meine Frau fragt zwar manchmal, ob ich die Füße denn abends wasche, aber letztendlich ist es ihr egal (Wir haben ein Doppelbett ... ;-)). Grüße Berni(N)

Nach einer durchchatteten Nacht gehe ich auch hin und wieder 'mal mit nicht ganz sauberen Füßen ins Bett, weil ich einfach zu müde bin, noch zum Waschbecken zu laufen ...
Was mein Mann dazu sagt? Der kriegt so was zu so später Stunde gar nicht mit :-).
Grüße Eva H.

Hallo Eva, beim Lesen Deiner Antwort musste ich lauthals lachen.
Bei uns ist es genau umgekehrt. Grüße Berni(N)

Also ich wasche mir sogar dann die Füße gründlich mit der Reibbürste, wenn's schon fast Nacht ist, was ohnehin selten vorkommt!
Ich dusche mich immer am Abend und bei den Füßen bin ich halt besonders gründlich, hab's mir so angewöhnt.
Schöne Füße Robert

Wo ist das Problem: wir lieben es, barfuß zu laufen und dann bitte doch mit aller Konsequenz ! Die Füße werden staubig, "schmutzig", dunkel - je nach dem.
Dazu stehe ich, finde es schön und völlig selbstverständlich, so ins Bett zu gehen.
Es genügt, dem Reinlichkeitswahn einmal täglich durch Duschen zu genügen.
Wenn wir barfuß laufen, wollen wir schließlich, dass die Füße entsprechend aussehen und nicht erneut "entstellt" werden.
I.ü. massiere ich "schmutzige" Füße besonders gern - vielleicht ein Faible von mir ...
Alexander

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