[Klaus (K.C.) genoss abwechslungsreiche Barfußwochenenden im Frühling] [Klaus K.C.s "ultimativer Barfuß - Trip" in den Alpen]

Klaus (K.C.) genoss abwechslungsreiche Barfußwochenenden im Frühling
(Forumbeiträge im Frühjahr 1999)

Letztes Wochenende hatte ich geschäftlich in Ried im Innkreis in der Nähe von Linz zu tun. Da ich auch dort übernachtete, beschloss ich, nachts um die Häuser zu ziehen, und bin dabei über einen Flugzettel gestolpert auf dem es hieß "Karibikparty in Altenhof".
Also habe ich mich ins Auto gesetzt, um diesen Ort zu suchen. Bei einer Tankstelle hat man mir den Weg erklärt. Meine nackten Füße wurden von den dort herumhängenden Jugendlichen bestaunt. Gesagt hat aber niemand was. Nach 30 minütiger Irrfahrt habe ich diese Party tatsächlich gefunden. Ausgestiegen aus dem Auto bin ich mit angelegtem Schuhwerk (Feigling!). Am Parkplatz hat mich dann ein ca. 20-jähriger angesprochen, weil ihm mein Gefährt gefallen hat und mich auf ein Getränk mit seinen Freunden eingeladen - die saßen alle, fünf an der Zahl, in einem VW-Bus sich mit Wein zuschüttend, um beim Mut antrinken Kosten zu sparen. Max, so hieß der "Anführer", erklärte mir, dass drinnen bei der Party alles voll mit Meeressand und es sehr heiß ist.
Das war natürlich mein Stichwort: Sand - Hitze - Karibik - Barfuß - logisch, und ich beschloss ohne Jacke und Schuhe dort rein zu gehen. Nachdem ich mich der überflüssigen Kleidungsstücke entledigt hatte, ging ich dann über einen steinigen Weg vorbei an staunenden Partybesuchern zum Eingang. Auch an der Kasse hat keiner was gesagt. Tatsächlich! Alles voller Sand und ziemlich viel davon. Der war zwar nicht besonders warm, hat sich aber trotzdem toll angefühlt. Die Mädels mit Ihren Stöckelschuhen kamen kaum vorwärts. Ich habe mich an die Bar gesetzt und habe dort mit einem süßen Mädel geschrieen (die Musik war extrem laut). Die hat meine nackten Füße erst gar nicht bemerkt. Erst später ist es ihr aufgefallen, hat das aber lustig gefunden. Auch Ihre Freundinnen fanden es sehr amüsant. Mein Argument, dass man mit Karibikparty barfuß und Badehose assoziiert, hat trotzdem niemanden bewogen, es mir gleich zu tun. Auf der Tanzfläche war ich auf jeden Fall eine optische Attraktion. Einer hat mich panisch vor herumliegenden abgebrochenen Flaschen gewarnt und hat begonnen, diese aufzuheben und wegzuwerfen. Andere Barfüßer habe ich nicht gesehen. Ist bei der Landjugend wohl auch nicht üblich. Aber vielleicht hatte mein Auftreten ja den einen oder anderen (Um-) Denkprozess angeregt.
Am nächsten Morgen bin ich barfuß zum Frühstück erschienen. Es war so gegen 8h45. Am Stammtisch hat man sich bereits zum zweiten (Bier-) Frühstück versammelt und schweigend meine Füße bewundert, als ich mich am Buffet bediente. Die Wirtin hat mich drauf aufmerksam gemacht, dass seit 8h30 Parkscheine zu entwerten sind. Also bin ich barfuß zum Auto. Die Passanten - die meisten mit Jacke bekleidet, obwohl es gar nicht so kalt war - waren erstaunt über meine Outfit. Nachdem ich mein Auto mit Parkschein geschmückt hatte, habe ich dann gefrühstückt.
Danach habe ich noch mal bei meinen Auftraggebern bei Antenne 1 vorbeigeschaut - allerdings mit Schuhen (Feigling!). Möglicherweise schaffe ich es eines Tages auch, zu Geschäftsterminen barfuß zu erscheinen. Mal sehen.
Ich bin dann nicht nach Wien zurück sondern über Hohentauern zu meinen Eltern nach Klagenfurt gefahren. Unterwegs habe ich eine Stunde Pause mit barfuß im Schnee spazieren gemacht. Hat ca. 4 Grad gehabt. Ich war erstaunt, wie sich mein Körper im Laufe dieses Winters an diese Temperaturen gewöhnt hat. Letzten Herbst waren meine Zehen schon nach fünf Minuten ganz weiß und taub. Jetzt werden sie schön rosa, sind zwar auch kalt aber nicht gefühllos. Auch nicht nach einer Stunde über Schnee spazieren. Kann richtig süchtig machen. Anderen Wanderern bin ich nicht begegnet, wahrscheinlich, weil es ein bisschen regnerisch und nicht sehr sonnig war. Trotzdem ist die Landschaft dort sehr schön. Nach einer Stunde bin ich dann erfrischt weitergefahren.
War eine schöne Zeit, das Wochenende. Klaus (K.C.)

Hallo Klaus, ich habe Deine schöne Geschichte über ein wahrhaft abwechslungsreiches Barfußwochenende mit Interesse gelesen. Bei uns ist weit und breit kein Schnee mehr - hat ja durchaus sein Gutes -, aber es ist schön zu wissen, dass man sich in Sachen Barfußlaufen vor dem nächsten Winter nicht nur fürchten muss ...
Herzliche Osterfüße Georg

[Ausgestiegen aus dem Auto bin ich mit angelegtem Schuhwerk (Feigling!).]
Nanu, ohne Hemmungen im Winter barfuß auf Flugreise gehen, und dann noch Überlegungen, ob man eine Karibikparty, auf der man niemand kennt, barfuß besuchen kann?? Aber damit da keine Missverständnisse entstehen: Ich will mich nicht erdreisten, dir Feigheit vorzuwerfen, ganz im Gegenteil, das find ich sympathisch, dass auch ein absoluter Barfuß - Hardliner doch mal Situationen erlebt, wo er etwas zögert, sich von seinen Schuhen zu trennen ...Das baut auf, wenn man selbst auch nicht immer der Mutigste ist ...
Und noch ne neugierige Frage: Ich bin dann nicht nach Wien zurück sondern über Hohentauern zu meinen Eltern nach Klagenfurt gefahren. Hast du sie auch barfuß besucht, oder "tust du ihnen das nicht an"? Ist ja irgendwie schon noch mal was anderes, als irgendwo, wo einen keiner kennt ...
Ich hoffe, meine Fragen nerven dich nicht - ansonsten merk ich's ja, wenn ich keine Antwort kriege. Aber ich hab es schon mal gesagt/geschrieben, ich finde es einfach total interessant, sich intensiv in Barfuß - Erfahrungen anderer reinzufühlen, zumal wenn man beim Lesen so das Gefühl hat, das könntest du selbst gewesen sein ...
Barfüßige Grüße nach Wien Moritz

Zur Karibik Party: Ich denke, dass ich nach kurzer Zeit meine Schuhe wieder zum Auto gebracht hätte. Schätze ich hatte wohl Angst vor eventuellen blöden Bemerkungen der Landjugend. Aber was soll´s. Also habe ich die Schuhe gleich ins Auto gebracht.
Die Eltern: In der Tat haben diese Probleme, wenn ich barfuß laufe: "Deine Füße sind so schmutzig" - wobei zu bemerken ist, dass mit Schmutz schon gemeint ist, wenn die Sohlen leicht verfärbt sind - also auch wenn ich im Garten im Gras gehe. Wenn ich dann sage, dass das kein Schmutz ist und keine Rolle spielt, wird sofort mit dem Argument gekontert, dass ich mich erkälten werde. Die Kälte geht angeblich durch die Füße direkt in die Prostata oder sonst wohin und eines Tages kommt die Rache dafür. Stimmt das eigentlich? Was sagen die Mediziner dazu?
Also um Diskussionen aus dem Weg zu gehen, habe ich meistens Schuhe an, wenn wir außer Haus gehen. Natürlich nicht im Haus oder im Garten. Aber vielleicht werde ich mal eine Diskussion über Schuh oder nicht Schuh mit meiner Familie machen, mal sehen.
Liebe Grüße, Klaus

Am Sonntag haben meine Freundin und ich beschlossen, trotz des eher kühlen Wetters auf den Schneeberg (Nähe von Wien) spazieren zu gehen. Die Schuhe habe ich gleich zu hause gelassen. Claudia sieht das zwar nicht gerne, muss das aber akzeptieren.
An der Sessellift Talstation sind wir dann Richtung Bergstation gestartet. Temperatur war ca. 9 Grad. Also haben wir unsere Pullover angezogen. Ich wollte eigentlich über die Wiesen hinaufgehen. Aber Claudia fand das zu feucht und matschig (was unsereins wieder toll findet). Also sind wir über den Wirtschaftsweg nach oben gegangen. Das hieß eine Stunde über ziemlich groben Schotter und Stein. War aber zum Aushalten.
Die Wanderer, die uns entgegenkamen bzw. die wir überholt haben, waren sehr fasziniert, dass Gehen auch ohne Schuhe funktionieren kann. Waren aber alle sehr freundlich - warum auch nicht. Oben war es dann sehr kühl und windig bei ca. 4 Grad. Wir sind dann in die Schutzhütte zum Mittagessen eingekehrt. Dort hat niemand eine Bemerkung über meine Füße gemacht. Der Weg nach unten war anfangs ein bisschen schmerzhaft. Die Sohlen waren nach der Beanspruchung beim Hinaufgehen wohl überempfindlich. Nach ein paar Minuten ging's dann aber wieder. Claudia hat es sehr fasziniert, wie ich so über die Steine gehen kann - sagte irgendwas von Fakirleistung.
Bin gespannt, ob ich sie auch mal dazu bewegen kann, Ihre Schuhe auszuziehen. Oft trägt sie sogar Schuhe im Schwimmbad! Na ja mal sehen... Liebe Grüße, klaus

Hallo Klaus, Freut mich, dass Du den Eisheiligen so erfolgreich Paroli geboten hast!
[Schuhe gleich zu hause gelassen ... Claudia sieht das zwar nicht gerne, muss das aber akzeptieren]
Es tut ihr ja nicht weh, wenn Du auf einen spitzen Stein trittst! Allerdings haben Frauen eine starke soziale Ader und denken gerne daran, was wohl andere denken könnten. So ist es auch mit meiner Frau, aber da hilft es mir gewaltig, dass mein Barfüßertum meist gar nicht so schlecht ankommt.
[wollte eigentlich über Wiesen hinaufgehen ... Claudia fand zu matschig (was unsereins wieder toll findet)]
Mit Schuhen rutscht man da verdammt leicht aus, weil die Zehen sich nicht festhalten können.
[über groben Schotter ... Wanderer waren fasziniert ... Gehen ohne Schuhe funktionieren ... alle sehr freundlich] Unter freiem Himmel habe ich noch nie feindselige Reaktionen auf meine baren Füße erlebt. Kichernde Schulmädchen oder Leute, die mich auf die Gefährlichkeit von Glasscherben hinweisen wollen, betrachte ich noch lange nicht als unfreundlich.
[Oben sehr kühl und windig ... Schutzhütte zum Mittagessen ... niemand Bemerkung über Füße gemacht]
Auf Hütten ziehen wohl etliche Leute ihre Stiefel aus -- als kurze Erholung für die Druckstellen.
[Weg war anfangs schmerzhaft ... Sohlen nach Beanspruchung beim Hinaufgehen wohl überempfindlich... sehr fasziniert ... über Steine gehen kann ... Fakirleistung ... ob ich sie auch bewegen kann, Schuhe auszuziehen]
Du hast schon Hardliner-Qualitäten bewiesen. Bei Temperaturen im einstelligen Bereich bergauf und (noch härter) bergab über Schotterwege zu gehen hätte ich vermutlich nicht ohne Schuhe geschafft! Deine Freundin ist da wohl ein Gegenpol. Aber bei meiner Frau war es auch ein ganz allmählicher Prozess, zunächst einige und schließlich etliche barfüßige Schritte zu wagen. Nicht zuletzt Beschwerden durch modische Schuhe haben sie schließlich auf meine Fußgesundheitslinie einschwenken lassen. Hast Du Claudia schon einmal etwas von unseren Barfuß - Webseiten gezeigt? Oder das Barfuß - Faltblatt ?
Es ist sicher nicht so, dass sie Deinetwegen barfuß gehen müsste, aber sie selbst hätte doch etwas davon, wenigstens da, wo der Boden angenehm ist! Herzliche Füße, Lorenz

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Klaus K.C.s "ultimativer Barfuß - Trip" in den Alpen
(Forumbeiträeg im Frühling 2000 und 2001)

2000. Kürzlich war ich mit meiner Freunden in der Schweiz - die ganze Zeit barfuß. Während sie in Luzern zu tun hatte, bin ich auf den in der Nähe befindlichen "Titlis" - 3050m gefahren.
Bei der Talstation habe ich mir ein Ticket bis ganz rauf gekauft. Da wusste ich schon, dass da oben Schnee liegt - war auf einem Bildschirm zu sehen. Es war super warmes Wetter, 26 Grad und am Gipfel hatte es immerhin auch noch 5 Grad und fast wolkenlos.
Ich bin also, bekleidet mit Jeans, T-Shirt und Jeanshemd, die ersten 2 Stationen bis auf 1800m gefahren. Kommentiert hat da meine nicht vorhandene Fußbekleidung noch niemand. Oben hatte es 20 Grad. Also noch super zum spazieren und ein paar Schneefelder waren auch schon zu sehen.
Ich bin aber gleich weiter zur nächsten Bahn die bis ca. 2300m fährt. Da hat mich dann der Bahnangestellte gefragt ob mir nicht kalt würde - die üblich Frage, was ich natürlich verneinte. Also weiter ging´s zur nächsten Station. Da haben dann die meisten Gäste bereits Ihre Wollmützchen und Wintersachen angezogen - hauptsächlich Japaner und Inder. 
Und von der nächsten Station konnte man dann den Gipfel sehen: Alles Schnee! Ohne Zögern ging es weiter mit einer sich drehenden Gondel auf 3050m. Die ungläubigen Blicke auf meine Füße habe ich vornehm ignoriert und das Japanisch und Indisch habe ich sowieso nicht verstanden.
Am Gipfel angekommen sind also alle ausgestiegen und ich bin als erstes mal auf die Dachterrasse um das Gelände zu überblicken. Alles Schnee. Als geübter Barfußschneegeher sah ich da aber gar kein Problem; die Sonne schien und 5 Grad Lufttemperatur erhöhten den subjektiven Eindruck der Temperatur. Ich bin also einfach losmarschiert in Richtung eines 200m entfernten Sesselliftes. Der Schnee fühlte sich sehr angenehm weich an. Von den anderen Touristen haben viele gar nicht mitgekriegt das ich barfuß durch den Schnee stapfte. Der Liftwart beim Sessellift hat gar nichts gesagt. Der wollte nur mein Ticket sehen.
Mit dem Sessellift bin ich dann hinunter gefahren. Ein paar Schifahrer sind mir dabei entgegen gekommen. Die könnten es gar nicht fassen, als sie meine baumelnden nackten Füße sahen. Ich habe nur selbstverständlich zurück gelächelt. Bei der Ausstiegsstelle hat auch niemand was gesagt - Schweizer sind offensichtlich einiges gewohnt.
Und jetzt kam der ultimative Kick. Da gab es eine Rodelbahn, auf der man mit Gummischläuchen ca. 300m im Slalom (3 Kurven) hinunter rutschen konnte. Von unten wurde man dann mit einem kleinen Lift wieder nach oben gezogen. Und ich kann Euch sagen: Barfuß so was zu machen ist ein super Gefühl, wenn rundherum alle in Winterkleidung eingepackt sind.
Die Mitrutscher haben das lustig gefunden und haben mich ziemlich bewundert. Ich hatte Temperaturmäßig keine Probleme. Nach dem ersten Rutsch habe ich meinen Füßen eine Aufwärmpause auf einer Sonnenterasse mit Betonboden gegönnt. Ich habe schon im Winter zuhause festgestellt, dass danach die Thermik in den Füßen noch besser funktioniert und ich danach oft stundenlang warme Füße habe. Und so war es auch hier. Danach bin ich noch ein paar mal geschlauchrutscht.
Vor der Fahrt zurück hat mich der Liftwart dann höflich gewarnt, dass ich am Abend eine Blasenentzündung haben würde (das ist natürlich nicht eingetreten!) und das kneippen anders funktionieren würde. Ich habe halt nur gemeint, dass das ein super Gefühl ist und man davon nicht krank wird. zurück am Gipfel bin ich dann noch ca. 25 Minuten im Schnee spaziert.
Ein paar Japaner haben mich gebeten Sie zu fotografieren. Erst nach der Fotosession hat das Mädchen gesehen, wie ich da barfuß im Schnee stehe. Und wieder die Frage ...
Ich habe mir dann noch die Gletschergrotte angesehen. Da war es allerdings sehr frostig, weil im Berg drinnen, aber sehr hübsch so mit blauem Licht. Da musste ich mich danach gleich wieder im Schnee "aufwärmen". Echt geil!
Nach ca. 2 Stunden bin ich dann wieder runter auf 1800m und bin dort noch ca. 1,5 Stunden um den "Trübsee" herumspaziert. War auch sehr schön. Am Ufer Schiefergestein und Schlamm, ein bisschen Wiese und Schotter und ein paar Schneefelder zum abrunden. Und keine Touristen! Sehr ruhig und angenehm.
Gegen 16h30 bin ich dann wieder ins Tal gefahren. In der Gondel hat mich ein indisches Ehepaar angesprochen. Aber ohne auf meine Füße Bezug zu nehmen. Nur so normales Urlaubsgespräch. Für die war das wohl nichts abnormes ohne Schuhe rumzulaufen, wie mir schien. Tja, das war's. Vielleicht schaffe ich es noch ein paar "Beweis" - Bilder zu posten. Ich hatte meine DV Camera dabei!
Liebe Grüße, Klaus K.C.

2001. Wandern am Schneeberg
Meine Frau ist das Wochenende auf Seminar, da bot sich bei dem Superwetter eine Besteigung des Schneeberges an. Der Schneeberg ist südlich von Wien ca. 1 Std. mit dem Auto. Es hat um die 8 Grad gehabt, Sonnenschein und auch noch einiges an Schnee. Die Schipiste war so halb bedeckt. Schifahrer waren fast keine mehr unterwegs.
Ich bin also von der Talstation des Sesselliftes bis zur Bergstation gegangen. Barfuß natürlich. War teilweise nicht so leicht, weil es streckenweise sehr steil ist und der Schnee an manchen Stellen sehr glatt war. Und barfuß hat man da natürlich wenig Halt. Aber es ging doch recht gut. Zwischendurch gab es auch Stellen ohne Schnee. Anstrengend war es aber doch.
Habe ca. 1 Stunde nach oben gebraucht. In der Zeit sind mir nur 2 Schifahrer entgegengekommen. Denen ist abr gar nicht aufgefallen, daß ich barfuß durch den Schnee stappfe.
Oben angekommen hat mich dann ein Ehepaar mit Kind entdeckt. Zuerst haben Sie gefragt, ob denn meine Schuhe nass wären. Als ich Ihnen erklärt habe, daß ich ganz "ohne" unterwegs sei und auch von unten zu Fuß herauf gekommen bin, waren die echt verblüfft (Viele fahren natürlich mit dem Sessellift). Und haben es auch ganz toll und bewundernswert gefunden. Andere Passanten haben mich nicht angesprochen.
Nach einer kurzen Pause auf einer sonnigen Wiese bin ich dann aber über den Forstweg abgestiegen. Das wäre sonst sicher eine ziemliche Rutschpartie geworden mit im Matsch liegen und so. Der Forstweg war die halbe Zeit auch mit Schnee bedeckt und sehr steinig. Aber das ignoriere ich mittlerweile einfach. Die Familie mit Kind habe ich auch überholt. Und wieder wurde ich bewundert, wie ich über die Steine, den Schnee und den Matsch einfach so leichtfüßig gehen kann. Macht Spaß!
Alles in allem war ich 2,5 Std. unterwegs. Ohne Aufwärmpause! Statt dessen gab's einen Früchteriegel zur Stärkung.
lg, Klaus (k.c.)

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