[Lotsi empfindet Barfußgefühl als "Genuss an sich" ...] [... und erprobt es jetzt auch im Herbst]

Lotsi empfindet das Barfußgefühl als "Genuss an sich" ...
(Forumberichte seit Spätsommer 2000)

Hallo Ihr! Ich bin erst seit kurzem im Internet und durch den Tipp eines Freundes auf diese tolle Seite gestoßen.
Ich bin die Lotsi (eigentlich Charlotte), bin 22 Jahre alt, komme aus Nürnberg, studiere jetzt in Regensburg Biologie und laufe total gerne barfuß.
Bis ich ungefähr 14 war, habe ich mich nie getraut, öffentlich ohne Schuhe zu gehen, obwohl ich schon lange den Wunsch hatte.
Mal heimlich abends, wenn mich keiner sehen konnte, schnell eine Runde drehen, das schon, aber tagsüber?
Die Überwindung verdanke ich meiner Freundin Connie, eine enthusiastische Barfußläuferin, die schon in der Schule deswegen immer für einiges Aufsehen sorgte. Connie hat mich, als wir 14 waren, echt ins kalte Wasser geschmissen. Eines Tages sagte sie: Jetzt probier's doch einfach!
Es war damals 1992 dieser super Sommer. An einem heißen Julitag bin ich mit ihr - und total weichen Knien! - ohne Schuhe dabei zu haben in den Zug gestiegen und zur Landesgartenschau nach Ingolstadt gefahren. Connie war natürlich sowieso barfuß. Wenn schon, denn schon.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie aufgeregt ich da war! Dieses Gefühl, als der Zug losfuhr und ich realisierte: jetzt MUSST du den ganzen Tag barfuß verbringen! Immerhin: Am Ziel kannte mich ja keiner. Das war wirklich ein totaler und radikaler Einstieg - und ich habe ihn genossen. Stundenlang sind wir über das herrliche Gelände spaziert und abends mit dem Zug und schwarzen Füßen wieder heim. Seither habe ich meine Ängste überwunden und bin dann, wenn möglich, barfuß in die Schule, in die Stadt oder abends fortgegangen.
Das Gefühl, barfuß zu laufen, ist schon ein Genuss für sich, den echten "Kick" spüre ich aber nur, wenn ich erst gar keine Schuhe mitnehme. Nur dann fühle ich mich wirklich barfuß! Wahrscheinlich ist das ein Erinnerungsgefühl an mein "erstes mal" vor 8 Jahren.
Allerdings: Zur ganz harten Fraktion gehöre ich nicht. Es muss schon einigermaßen warm sein, bis ich die Schuhe zuhause lasse, so 20 Grad mindestens, schließlich laufe ich aus Spaß barfuß und nicht, um mich abzuhärten oder meine Umwelt zu irritieren.
Leider ist die Saison jetzt wieder vorbei.
Immerhin habe ich in diesem Sommer eine weitere Premiere geschafft: ein 5tägiger Kurzurlaub in Ungarn - ganz ohne Schuhe dabei zu haben. Da war er wieder, der "Barfuß - Kick". Früher hatte ich immer Sandalen im Gepäck (wenn auch meist unbenutzt).
Dieses Forum gefällt mir sehr! Offenbar gibt es vielmehr Gleichgesinnte als ich dachte.
Viele Grüße Eure Lotsi

Hallo Lotsi, herzlich willkommen in unserem Forum!
Wir alle kennen diesen tollen "Barfuß - Kick" egal ob nun als "Summer- city- Barfußläufer" oder als "Wildnis - Barfußhardliner" wie ich.
Ich wünsche dir noch viele schöne Barfußerlebnisse und viele interessante Stunden im Forum. Tschüß Bernd A

[Gefühl, barfuß zu laufen, ist Genuss für sich, echten "Kick" spüre ich nur, wenn ich gar keine Schuhe mitnehme. Nur dann fühle ich mich wirklich barfuß!]
Es ist irgendwie aufregend, wenn man sich keine Rückzugsmöglichkeit für die Füße offen hält. Man muss dann auch unvorhergesehene Situationen ohne Rückgriff auf die Sandalen im Rucksack meistern.
Ein paar Streifen Hansaplast in meinem Hosentasche haben sich allerdings schon einige Male als nützlich erwiesen. Meist verschenke ich die allerdings an Leute, die sich mit Schuhen Blasen gelaufen haben :-)
[muss schon einigermaßen warm sein, so 20 Grad mindestens, schließlich laufe ich aus Spaß barfuß und nicht, um mich abzuhärten oder Umwelt zu irritieren]
Bei mir hat sich diese Spaßgrenze im Laufe der Jahre nach unten verlagert, oberhalb 10 Grad genieße ich das Barfußlaufen -- und für kurze Zeit sogar im frisch gefallenen Schnee.
Auf diese coooole Idee hat mich allerdings auch erst dieses Forum gebracht.....
[Leider ist Saison wieder vorbei ...]
Aber das Jahr noch nicht! Ich will Dir jetzt keine kalten Füße einbrocken, aber auch an sonnigen Nachmittagen im Oktober kann der Boden noch angenehm warm werden (im Schatten allerdings nicht mehr so toll).
Herzliche Füße, Lorenz

Barfuß - Jahresbericht 2000
Hallo Ihr! Es ist zum weinen: Draußen hat es 7 Grad, der Regen prasselt gegen das Fenster, und ich sitze - mit Wollsocken an den Füßen - in meinem Zimmer. Wehmütig erinnere ich mich zurück auf den Sommer.
Wenn das kein Anlass für einen kleinen Barfuß - Jahresbericht ist?
Wie wir alle gemerkt haben, hat der Sommer ja rasant begonnen, nämlich schon an Ostern.
Am Ostersamstag war ich zum erstenmal barfuß spazieren. Herrlich, nach über 6 Monaten in Schuhen!
An der Uni bin ich die einzige (jedenfalls in meiner Fakultät, soweit ich sehe), die regelmäßig barfuß läuft. Einige (Jungs und Mädchen) packen zwar gerne ihre Schuhe im Laufe des Tages in den Rucksack und gehen auch so nach Hause, aber ich bin die einzige, die schon barfuß zur Uni kommt. Dumme Kommentare musste ich mir noch keine anhören - Studenten sind da meist tolerant (außer bei den Juristen/ BWLern natürlich).
Bei den Geisteswissenschaftlern gibt es allerdings mehrere hartnäckige Barfüßer (bis auf eine alle männlich). Liegt das am Fach?
Barfuß wandern ist nicht so meine Sache. Lange Spaziergänge in der Ebene schon, aber wenn ich auf etwas unwegsameren Terrain unterwegs bin (ab Mittelgebirge) trage ich aus Sicherheitsgründen immer Schuhe.
Abends beim Weggehen bin ich trotz erhöhter Scherbengefahr meistens barfuß (wenn's nicht gerade sehr kalt ist). Probleme in Kneipen hatte ich noch nie: erstens sitzen wir sommers eh in Biergärten oder auf Plätzen herum und zweitens sind die Studenten bei uns so präsent, dass Wirte in der Regel auch nichts sagen, wenn mal jemand barfuß durchs Lokal läuft (außer in Juristen - Kneipen).
Zweimal die Woche jobbe ich ein bisschen in einer Großgärtnerei in einem Vorort: eine ideale Barfuß - Tätigkeit. Wenn ich einen Job mit Kundenkontakt hätte, würde ich mich das glaube ich nicht trauen.
Mitte Juni habe ich für ein Wochenende meine Freundin Connie besucht, die mittlerweile in München wohnt. Nach alter Tradition wieder ganz ohne Schuhe. München ist zwar gepflegt und eher nobel (um nicht zu sagen spießig), aber so wenige Barfüßer(innen) sieht man gar nicht.
Im Englischen Garten trafen wir gleich 3 Jungs ohne Schuhe, die sich dann als Australier herausstellten (und die laufen ja eh gerne barfuß, wie man hört).
Anfang August bin ich mit Connie für eine Woche nach Paris. Schuhe haben wir schon mitgenommen (u.a. wg. Kirchenbesuche, auch ist in manchen Vierteln nachts die Scherbengefahr doch sehr hoch). Aber an drei Tagen haben wir die Schuhe in unserer Unterkunft gelassen und haben uns einfach auf nackten Füßen treiben lassen in dieser wunderbaren, pulsierenden, aufregenden Stadt! So frei habe ich mich selten gefühlt!
Und dass ich 5 Tage ohne Schuhe in Ungarn war, habe ich ja schon geschrieben. Allerdings muss ich einschränkend bemerken, dass wir eine größere Gruppe waren und mir 2 mitreisende Freundinnen "im Notfall" noch ein Paar Sandalen hätten borgen können. Aber dieser Fall ist gottlob nicht eingetreten.
Was ich hier im Forum gelesen habe: "Barfuß in Namibia" - das wäre mir ganz ohne Schuhe dann doch ein bisschen zu abenteuerlich. Ich bin mehr so die Barfußenthusiastin für die gemäßigten Breiten. Aber jetzt höre ich besser auf, sonst werde ich noch wehmütiger.
Komm zurück, Sommer!
Liebe Grüße Eure Lotsi

[7 Grad, Regen ... Wollsocken ... Wehmütig erinnere ich Sommer ... Barfuß - Jahresbericht]
Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, sehe ich die Berge -- bis auf unter 1000m beschneit! Umso mehr freue ich mich, dass Du hier Sommererinnerungen wachrufst.
Vielleicht werden wir uns darauf einig, dass wir uns aufheitern, indem wir den Winter hier durchdiskutieren. Mache Dich allerdings darauf gefasst, dass Du bald auch in Versuchung gebracht wirst, das Barfußlaufen im Schnee zu probieren ...
[Barfuß wandern nicht so meine Sache ... Spaziergänge in Ebene schon, auf unwegsameren Terrain unterwegs aus Sicherheitsgründen immer Schuhe]
Bergauf geht man auch im unwegsamen Terrain recht gut barfuß, weil man langsam geht und sehr weich auftritt. Ich finde sogar, dass ich beim barfuß Steigen Kraft spare. Aber für bergab brauche ich unbedingt Bergschuhe, die die Energie des festen Auftretens schlucken.
[Abends beim Weggehen meistens barfuß, Probleme in Kneipen hatte ich nie]
Auch bei uns im Voralpenland, weitab jeder Uni gehe ich unbeanstandet barfuß in Wirtschaften. Die größte Schwierigkeit war, dass meine Frau das akzeptierte ...
[Freundin Connie besucht in München ... gepflegt und nobel, aber so wenige Barfüßer(innen) sieht man gar nicht ... Englischer Garten]
Im Englischen Garten und Olympiapark ja, wer da nicht barfuß läuft, wird es nie kapieren! Aber in der Stadt sieht man so gut wie niemanden barfuß. Wir hatten allerdings im Mai mal ein Meeting, wo wir zu acht barfuß unterwegs waren. Z. B. waren wir auf dem alten Peter oben; die Leute, die uns auf der engen Treppe begegneten, waren schon überrascht wegen dieser Horde von Barfüßigen!
[mit Connie eine Woche nach Paris ... an drei Tagen Schuhe in Unterkunft gelassen und einfach auf nackten Füßen treiben lassen  ... So frei habe ich mich selten gefühlt!]
In Museen kommt man da, so hat man mir gesagt, nicht barfuß rein. Aber sonst ist mein Eindruck, dass Franzosen zwar selbst gar nicht barfuß laufen, es aber tolerieren.
Ich wünsche Dir und uns allen noch ein paar barfüßige goldene Oktobertage!
Liebe Grüße, Lorenz

Vor lauter Wehmut muss ich direkt nostalgische Erinnerungen loswerden:
Diesen Sommer fuhr ich mit dem Zug nach München. In Landshut stieg ein alter, gediegener Herr zu. Er setzte sich in mein Abteil und fragte beim Anblick meiner Füße - freundlich -, ob ich denn keine Schuhe dabei hätte. Ich verneinte.
Dann erst mal das Übliche: "Was! So weit fahren sie, ganz ohne Schuhe! Usw." Und dann schließlich begann daher, "von früher" zu erzählen, er war nämlich pensionierter Studiendirektor und hatte an seiner Schule in München in den frühen 70ern einiges erlebt. Barfußlaufen, erzählte er, war einer der leichtesten Wege, um zu provozieren, und weil damals ein Bedürfnis nach Provokation bestand, haben es ziemlich viele gemacht. Was ich also immer ein bisschen als übertriebenes "Hippie - Klischee" angesehen habe - natürlich war Barfußlaufen damals voll angesagt, aber waren es wirklich so viele? - scheint zeitweise wirklich ein Massenphänomen gewesen zu sein.
Naja, bei manchen 50jährigen kann ich mir kaum vorstellen, dass diese früher einfach so barfuß unterwegs waren. Aber vielleicht denken in 30 Jahren die Jungen auch so über mich ...
Der Lehrer musste schon schmunzeln über soviel nonkonforme Begisterung in jenen Jahren. Am Anfang der 80er, sagte er, kam das Barfußlaufen erneut stark in Mode. Das war so die Alternativ/ AntiAKW-  Phase.
Auf jeden Fall war der Herr sehr wohlwollend und sagte, er fände es gut, wenn junge Leute barfuß laufen, weil sie an erster Stelle einfach Lust darauf haben, und nicht, weil sie irgendwie unangepasst sein wollen. Das war ein nettes Gespräch! Lotsi

Hi zusammen! Der Bericht des pensionierten Lehrers zeigt es wieder einmal deutlich: Auch Leute, die sich gerne als "alternativ" ansehen, haben ein erschreckendes Bedürfnis, sich in Uniformen stecken zu lassen. Der Mensch ist eben doch ein Herdentier. Wenn das Alpha- Männchen oder Alpha- Weibchen (je nach Szene) barfuß geht, machen es die andren nach, trägt die Leitfigur Schuhe, tut es der Rest auch.
Soviel zu diesem Thema, SchnaXeL

Hi Lotsi, Deine lebhaften Berichte haben mich an meine Zeit in Regensburg erinnert und die folgende Reimerei inspiriert.

Ein rundgeschliffener Plasterstein
In der Mitte der Steinernen Brücke
Hierher gebracht im Jahre 1609
Für die Reparatur einer kleinen Lücke
Dachte oft an sein erstes Jahr
Als er noch eckig und granular
Und muskovitstrotzend war
Und jede Nacht zwischen Zwei und halb Drei
Kam von der Historischen Wurstküche
Eine barfüßige Küchenmagd vorbei

Und im nächtlichen tête-a-tête
Kratzte sie ihren großen Zeh
Am muskovitstrotzenden Plasterstein
Und seitdem liebte der
Den Kontakt mit den Sohlen
Eines barfußig gehenden Fräulein

Doch am Ende des Millenium
Lief fast niemand mehr
Barfuß herum
Und der arme Plasterstein
Fristete ein trübes Dasein

Bis gestern Abend wenn die
Halbtags-Radigärtnerin Lotsi
Kam von Weichs
Über die Steinerne Brücke
Und über den Plasterstein
In der historischen
Brückenpflasterlücke
Sie ging barfuß
Und an den Sohlen
Klebte Stroh
So jetzt ist der Plasterstein
Wieder froh

Freundliche Grüße otto

fussohli.jpg (920 Byte)

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im Hobby? Barfuß! Forum

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... und erprobt es jetzt auch im Herbst
(Forumberichte im Herbst 2000)

[7 Grad, Regen ... Wollsocken ... Wehmütig erinnere ich Sommer ... Barfuß - Jahresbericht]
Hallo Lotsi, igitt! In welchem scheußlichen Bereich von Deutschland hast Du Dich denn am Samstag aufgehalten? Wollsocken bei prasselndem Regen?
Abgesehen davon, dass ich auch bei den Temperaturen zuhause keine Socken trage, hatten wir hier noch einmal einen genialen Oktobertag mit Temperaturen an die 20 Grad, also nix wie raus und zwar barfuß!
Offensichtlich haben viele Menschen nicht gerafft, dass es noch ziemlich warm war, da die meisten mittlerweile mit dicken Jacken unterwegs waren, nur noch wenige in T-Shirts etc.
Na ja, auf jeden Fall haben dann doch einige geschaut, als sei ich ein Außerirdischer oder etwas in dieser Richtung. Nur, was soll's?
Der Sommer kommt bestimmt nicht wieder, aber meine Begeisterung, jetzt die nächsten Monate auf das barfußlaufen zu verzichten, ist doch ziemlich gering ausgeprägt!
Mal gespannt, wie lange ich es dieses Jahr durchhalte! Bernd (KA)

Für die Wollsocken am Samstag muss ich mich ja fast entschuldigen, aber da war es bei uns in Regensburg (Ostbayern) wirklich eklig (wo, Bernd, gab es denn da in Deutschland noch 20 Grad?). Trotz Eurer Ermutigungen: Das mit dem Barfußlaufen in Herbst und Winter ... ich weiß nicht, ob ich mich damit jemals anfreunden werde.
Barfußlaufen ist ein Gefühl, das ich mit Wärme verbinde. Sicher hat es für viele bei Kälte auch seinen Reiz (und ich bewundere jeden, der das macht), ich aber bin wohl doch mehr der Sommer - Typ (Herbst und Winter mag ich generell nicht).
Die Freude, die Ihr gegenwärtig beim Barfußlaufen immer noch empfindet, ist Euch wirklich voll anzumerken (vielleicht sollte ich es doch mal probieren ...)
Die Tipps zum Bergwandern finde ich sehr interessant. Das könnte ich schon einmal testen, zumal man ja zur Sicherheit Bergschuhe dabei hat. Und abgehärtet genug sollten mein Füße langsam sein.
Ich wünsche Euch noch schöne barfüßige Spaziergänge und auch sonst eine schöne Zeit!
Liebe Grüße Eure Lotsi

Hallo Lotsi, hier in Karlsruhe gab es die 20 Grad schon noch. Ansonsten kann ich Dich echt ermuntern, es auch bei tieferen Temperaturen mal zu probieren.
Ich muss jedoch ganz klar sagen, dass ich auch kein echter Hardliner bin. Spaß muss mir die Geschichte schon noch machen und wenn es mal deutlich unter die 10-Grad-Marke geht, finde ich es auch nicht mehr besonders lustig.
Manchmal überkommt mich bei Neuschnee dann aber doch das Kribbeln und ich laufe dann eben kurzfristig barfuß, aber eben nicht mehr konstant. Ich war letztes Jahr mal bei ca. 8 Grad auf dem Weihnachtsmarkt barfuß in Würzburg.
Das fand ich noch ganz lustig, aber danach war die Saison gelaufen. Grüße Bernd (KA)

[Barfußlaufen in Herbst und Winter ... weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden werde. Barfußlaufen ist Gefühl, das ich mit Wärme verbinde ... bin Sommer - Typ (Herbst und Winter mag ich nicht) ]
Mir geht es genauso, bis auf ein paar sonnige Schneetage, die ich gerne beim Wintersport verbringe, finde ich die kalte Jahreszeit echt zum Abwinken.
Trotzdem versöhnt es mich ein wenig, dass ich wenigstens noch minutenweise barfuß in den Schnee gehen kann -- oder nach der Sauna sogar barfuß bis zum Hals :-).
Denn Stubenhocken ohne Körpergefühl halte ich nicht aus!
[Tipps zum Bergwandern  ... könnte ich einmal testen, zumal zur Sicherheit Bergschuhe dabei ... abgehärtet genug sollten Füße sein]
Ich kenne da inzwischen einige (zumindest beim Bergaufgehen) geeignete Strecken, die ich auch gerne jedem vorführe, den es interessiert.
[wünsche noch schöne barfüßige Spaziergänge und auch sonst schöne Zeit]
Danke, Dir ebenso! Liebe Grüße, Lorenz

Hallo Lotsi, bislang habe ich nur mitgelesen in Eurer Diskussion, aber jetzt möchte ich mich auch kurz einmal melden :
[Für Wollsocken muss ich mich fast entschuldigen, aber war in Regensburg wirklich eklig]
Wollsocken müssen auch bei mir schon mal sein, z. B. momentan bei mir, weil es uns für die Fußbodenheizung noch nicht kalt genug ist ... mal hören, was der Besuch sagen wird, der sich kurzfristig für heute Nachmittag angesagt hat ...
[Barfußlaufen in Herbst und Winter ... weiß nicht, ob ich mich damit anfreunden werde]
Ich gehöre auch ganz eindeutig zur Partei der "Freunde der warmen Jahreszeit".
Herbst war früher für mich gleichbedeutende mit "Schluss mit barfuß" - eine Überlegung, die die Sache noch erheblich verschlimmerte, weil ich einfach unheimlich gern barfuß unterwegs bin.
Auf die Idee, z. B. auch bei 12° noch barfuß zu wandern oder sogar barfuß länger durch den Schnee zu laufen , wäre ich von allein nie gekommen - ich wusste halt nicht, wie man sich dann richtig verhält, habe es aber glücklicherweise durch das Forum gelernt.
Aus den Tipps und Erfahrungsberichten im Forum habe ich diesbezüglich viel dazugelernt - und jetzt mache ich es regelmäßig, habe meinen Spaß daran und deutlich weniger depressive Anflüge im Herbst.
Das hindert mich aber ganz und gar nicht daran, mich schon auf den nächsten Frühling zu freuen !
[wünsche noch schöne barfüßige Spaziergänge und auch sonst schöne Zeit]
Das klingt so nach Abschiedsworten - ist aber doch hoffentlich nicht so gemeint !?
Herzliche Füße vom Rhein an die Donau sendet Dir Georg

Wenn Du so gerne barfuß läufst, es aber bei Kälte bisher vermieden hast, helfen Dir die folgenden Grundregeln vielleicht weiter:

Ein Problem (das meines ist) hast jedenfalls nicht: Bedenken, was denn die Leute sagen könnten etc. Das ist enorm viel wert, dann so kannst Du mit etwas Köpfchen von April bis Oktober einschließlich barfußlaufen, und auch im Winter gibt es ja milde Zeiten - bei uns im Rheinland wenigstens.
So - viele Grüße erst einmal! Schön, so "erfrischende" Beiträge wie Deine lesen zu können!
Viele Grüße, Markus II

Barfuß im Herbst? Bald trau ich mich - vielleicht ...!
Ich muss mich ganz herzlich bedanken, die Ihr mir geduldig und einfühlsam zuredet, es doch mal zu versuchen, jetzt noch barfuß zu laufen. Eure Tipps machen mir die Entscheidung leichter (vor allem der mit dem zweiten Pullover).
Aber noch mal ehrlich: Ist das wirklich so ein schönes Gefühl, bei 10 Grad barfuß durch die Landschaft zu laufen?
Dass man sich nachher besser fühlt (Durchblutung und so) ist natürlich klar, das ist fast immer so, wenn man seinen Körper Härten aussetzt.
Vielleicht ist eine Runde barfuß im Herbst ja wirklich ein echter Fitmacher, nach dem ich mich mit neuem Schwung wieder dem (vielen vielen) Lernen widmen kann.
Ich plane Folgendes: Wenn es demnächst noch einmal so mild ist wie heute, werde ich in den Stadtpark gehen, dort erst (nicht schon daheim, ich will ja nichts übertreiben) meine Schuhe ausziehen und barfuß eine Proberunde drehen. Wenn es gut läuft, noch eine.
Zurück dann allerdings wieder in Schuhen. Denn diesen Blicken (ich sehe sie schon!) meiner Umwelt will ich mich nicht aussetzen (ich wohne halt doch in einer Kleinstadt...) und auch nicht den Eindruck erwecken, als wolle ich auffallen. Mir geht's wirklich nur um ein persönliches Barfuß - Erlebnis! Ob ich mich trauen werde? Ich berichte!
Liebe Grüße Eure Lotsi

[ehrlich: Ist das wirklich schönes Gefühl, bei 10 Grad barfuß durch Landschaft zu laufen]
Na, das kann natürlich niemand sagen, es hängt eben von jedem einzelnen ab ... aber Du wirst natürlich nie wissen, ob Du das Gefühl als schön oder doch eher als unangenehm empfindest, solange du es nicht probiert hast ... ich denke, deine Idee ist schon richtig, mache einfach mal einen Spaziergang durch einen ruhigen (und wenig besuchten, wenn es dir unangenehm ist, aufzufallen) Park, zieh dir die Schuhe aus, und laufe mal eine Viertelstunde barfuß - wenn es dir gefällt, dann ist das doch toll, wenn nicht, ziehst Du Dir Deine Schuhe eben wieder an ... ist doch ganz einfach, oder? :)
[sich nachher besser fühlt ist klar, ist fast immer so, wenn man Körper Härten aussetzt]
Ich weiß nicht, ob man es unbedingt als "härte" empfinden sollte, schließlich soll es ja Spaß machen, und wenn ich etwas als Härte empfinde, dann macht es mir auch keinen Spaß mehr ... aber dass empfindet natürlich jeder unterschiedlich, auch hier hilft wieder nur eins: Just try it!
Ciao Timu

[ehrlich: Ist das wirklich schönes Gefühl, bei 10 Grad barfuß durch Landschaft zu laufen ... [ sich nachher besser fühlt ist klar, ist fast immer so, wenn man Körper Härten aussetzt ... 
Vielleicht ist Runde barfuß im Herbst echter Fitmacher]
Im März oder Oktober habe ich durchaus viel Spaß am Barfußlaufen, doch manchmal ist mir's auch zu kalt dafür. Heute war es sonnig und warm, und ich habe die Mittagspause ein wenig verlängert und auf Wald- und Wiesenwegen das "Leben auf freiem Fuß" genossen.
Auch in der Übergangszeit kann die Nachmittagssonne für eine angenehme Bodentemperatur sorgen - selbst wenn die Luft nur um die 10 Grad hat. Im Schatten ist der Boden jedoch kalt, abgesehen von trockenem Herbstlaub, das eine perfekte Isolierschicht zwischen Boden und Fußsohle bildet. Und es macht Spaß, wenn es unter den Füßen raschelt!
Gras und Moos fühlen sich auch dann noch angenehm an, wenn sie kühl und feucht sind; kalter Schlamm ist dagegen eher gewöhnungsbedürftig. Um diesem Jahr noch etwas Barfußgenuss abzugewinnen, solltest Du Dich also von der Sonne anlocken lassen! ...
[Blicken meiner Umwelt will ich mich nicht aussetzen ( Kleinstadt) und auch nicht auffallen]
Wenn man etwas unter ungewohnten Bedingungen probiert, ist es auf jeden Fall angenehmer, keine Zuschauer zu haben. Wenn man dann gute Erfahrungen gemacht hat und sich der Sache sicher ist, können einen die Leute kaum noch irritieren. Es macht Dir ja auch nichts mehr aus, im Sommer barfuß auf Reisen zu gehen!
Mach's gut und möglichst oft unbeschuht! Liebe Grüße, Lorenz

Hi, ich bin schon länger aus früher hier genannten Gründen immer barfuß (außer bei längeren Gängen bei höheren Minusgraden oder auf Geröll).
Ich kann Dir versichern, dass das Barfußgehen selbst im Winter weder schmerzhaft eisige Gefühle auslöst noch krank macht. So hart sind unsere Winter hier ja auch gar nicht. Zur Vorbereitung (Füße cremen, warm anziehen) hast Du ja schon von den anderen einiges gehört, was ich ähnlich auch schon früher ins Forum gestellt hatte. 
Training der Füße macht's, denke ich, das Kältegefühl wird relativ, d.i. subjektiv empfunden im Vergleich zu dem Fußgefühl in Schuhen (das mir sehr beengend und heiß, ganz unangenehm erscheint).
Unsere Füße sind eine ziemlich belastbare Konstruktion, die ursprünglich nicht für Schuhe gedacht war, sondern (im Wortsinn) so gehen musste. 
Eine Gefahr oder so gibt es nicht, verlasse Dich auf Dein Gefühl. Wenn es unangenehm wird, lass es. Schließlich ist barfußgehen ja kein Wert an sich.
Dein "Image", die Furcht schief angesehen zu werden, ist ein anderes Ding. Hast Du schon einmal ausprobiert, ob die Leute in Deiner Stadt wirklich dumm reagieren? Schließlich bist Du in der Gärtnerei auch barfuß; sagt da niemand etwas? 
Taste Dich langsam heran: Erobere einen Bereich nach dem anderen, bis die Leute sich gewöhnt haben. Und so schräg sind die Reaktionen gar nicht. Jedenfalls nicht bei mir. Eher mehr oder weniger schamlos neugierig.
Sei auch auf dumme Fragen nett, offen und charmant, und die Dinge richten sich. Nur Mut!
Julia Fiona

Erste Schritte barfuß im Herbst!!
Euer gutes Zureden und Eure Tipps haben gefruchtet! Gestern habe ich mich tatsächlich getraut, das Barfußlaufen im Herbst auszuprobieren, und es war klasse!
Na ja, allerdings war die Überwindung gestern so groß nun auch wieder nicht, da es ja fast spätsommerlich war: knapp 20 Grad und den ganzen Tag Sonne. Also ideale Bedingungen, um meine Vorbehalte zu überwinden und - wie Ihr mir geraten habt - Schritt für Schritt barfuß in den Herbst zu starten. 
Am frühen Nachmittag habe ich mit meiner Freundin Moni einen etwa 2stündigen Spaziergang unternommen. Unten an der Donau verstaute ich meine Schuhe in Monis Tasche (sie allerdings behielt ihre Schuhe an; nur im Sommer packt sie diese dann und wann weg) und lief - ansonsten warm angezogen - barfuß weiter. Zuerst die Donau entlang, dann durch den Herzogspark, danach eine große Runde durch den Stadtpark und wieder zurück.
Es war herrlich! Wie Ihr es geschildert habt. Schon bald spürte ich das Gefühl von Sicherheit oder auch Vertrautheit: Ja, Vertrautheit: das nasse Laub, die matschige Erde unter den bald um so wärmeren Füßen kamen mir bald richtig behaglich vor! 
Ich hatte tatsächlich einen direkteren Kontakt mit dem Boden als im Sommer, spürte alles intensiver und doch war mir nie kalt! Die bessere Durchblutung der Füße macht schon sehr viel aus!
Weil's so schön war, bin ich sogar barfuß nach Hause. Und da ich in der Altstadt wohne, musste ich u.a. an mehreren - vollbesetzten! - Straßencafés vorbei. Natürlich ist da geschaut worden, allerdings nur, so mein Eindruck, anerkennend, auf jeden Fall sympathisch. 
Ihr habt recht: Ich sollte mich weniger um die Blicke meiner Umwelt sorgen. Im Sommer habe ich ganz klar keine Vorbehalte, barfuß zu arbeiten oder zu verreisen, denn Sommer und Barfüßer gehören einfach zusammen! Das sollte kein ungewöhnlicher Anblick sein (dass er es dennoch für viele ist, wissen wir alle). Weil das für mich einfach selbstverständlich ist, laufe ich im Sommer ohne Vorbehalte barfuß wann immer es geht.
Diese Vorbehalte im Herbst zu überwinden, habe ich nun begonnen - und das verdankt sich zum allergrößten Teil diesem Forum!!! Fast hätte ich Lust, meinen barfüßigen Spaziergang zu wiederholen. Und da jetzt das Wetter ein bisschen schlechter ist, wäre die Gelegenheit für einen weiteren Erfahrungsschritt in Sachen "Barfuß durch den Oktober". 
Ob ich, wenn nachmittags vielleicht die Sonne rauskommt, meine Schuhe daheim lassen und in den Park radeln soll, um da herumzulaufen?
Na ja, ich werde sehen. Nach meiner tollen Erfahrung von gestern bin ich fast soweit. Liebe Grüße und Viel Spaß bei Euren barfüßigen Spaziergängen! Eure Lotsi

[Zureden und Tipps gefruchtet ... mich getraut, Barfußlaufen im Herbst auszuprobieren, klasse]
Mir geht es ähnlich wie Dir, es ist nun der zweite Herbst und man macht sich immer wieder mal zu viele Gedanken um die anderen. Es soll einem ja selbst Spaß machen, es ist schließlich kein Zwang barfuß zu laufen. 
Tu es einfach, wenn Du Lust dazu hast, und wenn Du keine hast, dann mach es nicht.
[Sommer keine Vorbehalte, barfuß zu arbeiten oder zu verreisen, Sommer und Barfüßer gehören zusammen
Viele Menschen trauen sich einfach nicht im Herbst barfuß zu laufen, da es halt noch mehr auffällt als im Sommer. Die Assoziation Sommer und Barfuß ist halt stärker. Meist tritt dann aber auch ein Nachahmungseffekt ein.
Diesen konnte man in dem Wasserpark auf der EXPO sehr gut beobachten. Als ich letzte Woche dort war, war das Wetter nicht gerade so toll und es standen ca. 10 Personen vor einem Wasserbecken., dessen Boden aus unterschiedlichen Material hergestellt ist.
Man darf durch dieses Becken durchlaufen. Aber es hat sich keiner so richtig getraut die Schuhe auszuziehen. Erst als meine Freundin und ich uns den Schuhen entledigt hatten und es genossen das Becken zu durchqueren haben sich einige andere auch getraut. Allen hat es sichtlich Spaß gemacht.
[Fast Lust, barfüßigen Spaziergang zu wiederholen]
Lass Dich nicht aufhalten, es macht bestimmt wieder Spaß und ist gut, wenn Du Lust dazu hast.
Gruß Matthias (WN)

[Ob ich, wenn nachmittags Sonne rauskommt, Schuhe daheim lassen und in Park radeln soll, um da herumzulaufen? Na ja, werde sehen. Nach tollen Erfahrung von gestern bin ich fast soweit]
Im Alpenvorland hat der Föhn heute für traumhafte Barfußbedingungen gesorgt -- und ich hoffe, dass sie Wärme bis zum "Weißwurschtäquator" vorgedrungen ist und auch Dir natürliches Gehen ermöglicht hat! 
Da meine Familie zu Hause herumwursteln wollte und die Kinder auch mit Freundinnen verabredet waren, zog ich nach dem Mittagessen alleine los -- natürlich ohne Strümpf' und Schuh. Zunächst mal auf asphaltfreien Schleichwegen Richtung Eisdiele, dann wie eisessender Sommerurlauber durch die Innenstadt zu einer Ausstellung über alternative Energien.
Und weil es so schön war, dehnte ich den Nachhauseweg zu einer dreistündigen Runde um unser Städtchen aus. Ich kenne da inzwischen die ideale Streckenführung für den Barfußgenuss auf Naturboden. 
Die Füße bekamen heute wirklich genügend Wärme ab, abgesehen von kurzen Strecken, die (für unsere Gegend typisch) sumpfig und kühl waren. Und ich habe genauso wie Du den abwechslungsreichen Herbstboden sehr intensiv erlebt.
Mal sehen, wie die Bergtour wird, die die Familie morgen machen will! Liebe Grüße, Lorenz

Hallo Lotsi, ich kann nur sagen: Prima, Klasse, weiter so!
Ansonsten (die Mehrzahl der Tipps hast Du ja schon erhalten bzw. die Erfahrungen hast Du ja selbst bereits gemacht):

Bitte entschuldige die "Gedrängtheit" der Ausführungen - ich kann Dir nur noch einmal versichern, dass es mich freut, von Deinem "Fortkommen" zu lesen! Es grüßt aus Bonn MarkusII

Hi Lotsi, siehst Du, so einfach geht es! Glückwunsch dazu, dass Du Dich dazu überwunden hast und die sehr angenehmen Seiten im Herbst verspüren konntest. Wenn Du so weiter machst, schaffst Du es bestimmt bi an die 10- Grad - Marke! Keep barefoot! Bernd (KA)

Hi Ihr! War das nicht ein wundervoller Tag gestern? Hattet Ihr in Euren Breiten (wo auch immer) 24 Grad und mehr so wie bei uns?
Wie ich mir denken kann, haben sich die meisten von Euch diese Gelegenheit nicht entgehen lassen!
Von meinen vorsichtigen Schritten barfuß durch den Herbst habe ich ja berichtet. Aber am Sonntag herrschte eindeutig Sommer! Und da es der letzte Tag der Semesterferien war, habe ich ihn voll genossen und natürlich barfuß verbracht. 
Ich hätte nie gedacht, dass ich in diesem Jahr noch einmal die Gelegenheit haben würde, die Schuhe daheim zu lassen, aber gestern Vormittag war es soweit und ich bin mit Freunden zu einem langen Stadtbummel aufgebrochen. Über Mittag saßen wir in einem (vollbesetzten) Biergarten! Wie im Sommer!
Am Nachmittag bin ich mit dem Rad zu einem Bekannten, der in einem Vorort wohnt. Noch einmal das wundervolle Gefühl, wenn der Fahrtwind um die Knöchel streicht...! (das ist überhaupt das Schönste am barfuß - Radfahren).
Mein Bekannter schaute schon etwas irritiert, als ich so ganz ohne Schuhe bei ihm aufkreuzte (obwohl er mich ja eigentlich kennt...), aber 24 Grad sind nun mal 24 Grad!!
Wir sind über 2 Stunden lang spazierengegangen (aus dem Ort hinaus, über Feldwege, ein Stück durch den Wald und auf einer Teerstraße zurück). Als die Sonne dann weg war ist es natürlich schon schnell kühl geworden, aber ich war ja gut warmgelaufen. 
Insgesamt bin ich am Sonntag wohl gute 5 Stunden lang barfuß gelaufen.
Na ja, da heute das Semester wieder begonnen hat, habe ich leider gar nicht mehr die Zeit, tagsüber stundenlang herumzulaufen. An der Uni bin ich heute Vormittag mit Schuhen gewesen, auf dem Rückweg immerhin legte ich sie in meinen Fahrradkorb. Um 2 muss ich noch mal rauf, mal sehen.
Immerhin: die Tatsache, noch Mitte Oktober das unnachahmliche barfuß - Gefühl gespürt zu haben, hilft mir hoffentlich über manches hinweg. Und bis zum April ist es auch gar nicht mehr sooo lang (na ja ...)
Euch eine schöne Zeit! So barfuß wie möglich! ...
Hi Ihr! Und wieder hat mich ein wenig die Herbstdepression gepackt. Obwohl es noch einigermaßen warm ist, hat diese so gehasste Jahreszeit meine Stimmung voll in Beschlag genommen.
Die Tatsache, dass es nun mit dem Barfußlaufen fürs erste vorbei ist, ist dabei nur ein Faktor von mehreren. Ich mag Herbst und Winter einfach generell nicht. Eigentlich wollte ich gerade zum Trotz eine Runde barfuß durch den Park rennen, um mich aufzuheitern, doch auf dem Weg dorthin kam ich an der ersten Weihnachtsdekoration vorbei, und das war's.
Mit der Brechstange kann ich halt auch kein summer - feeling erzeugen. Auch wenn, wie berichtet, meine Barfuß - Spaziergänge im Herbst ihren eigenen Reiz hatten, eine tolle Erfahrung waren und ich sie wirklich genossen habe, so verzichte ich doch nicht nur um des Barfußlaufen willen auf Schuhe.
Sicher, das beschriebene Gefühl von Freiheit und Ungezwungenheit (auch das nach wie vor aufregende Gefühl) genieße ich sehr, aber Barfußlaufen ist halt vor allem ein Genuss, der in Zusammenhang mit warmem Wetter steht. Barfuß ist und bleibt ... Sommer!
Eure Lotsi

Was die Herbst - Depressionen angeht, kann ich berichten, dass ich gestern Morgen noch mit einigen Kumpels, die sich für das Wochenende eingezeckt hatten, im Garten gefrühstückt habe, alle barfuß und alle haben sich wohlgefühlt ... SchnaXeL

Nach jedem Winter ist bis jetzt noch ein Frühling gekommen, also schnür' die Schuhe nicht so fest! ;-) Franek

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