Marco findet Barfußlaufen auf Gras angenehm
(Forumbeiträge seit Sommer 1999)

Vorgestern haben ein paar Freunde/ Freundinnen und ich auf einem Sandplatz Volleyball gespielt. Das Bemerkenswerte daran war, dass die Jungs allesamt barfuß gespielt haben, die Mädels nicht.
Normalerweise denkt man ja, dass Frauen viel schneller bei der Hand (oder beim Fuß?) sind, wenn's ums Schuhe ausziehen geht. Cool wär's natürlich gewesen, alle hätten barfuß gespielt.
Beim Abi - Ball einer Freundin aber, einen Tag später, war die Welt sozusagen wieder in Ordnung: Hübsche Abiturientinnen in Ballkleidern, von denen nicht wenige ihre Schuhe auszogen, wild abtanzten und sich des Lebens freuten - einfach süß :-) ...
Heute war ich am Heddesheimer Baggersee, es war sauvoll. Viele Leute waren dort barfuß - ja, viele und nicht alle, kaum zu glauben eigentlich. Wo es doch so angenehm ist, auf Gras barfuß zu laufen. Die Kieselsteine am Ufer allerdings taten dann doch eher weh an den Sohlen. Ich glaube, zum "Hardcore - Barfüßer" werde ich niemals werden, aber auf Teppichboden, Gras und Sand ist ja auch schon mal okay.
Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum man in der Stadt fast nur Schuhträger sieht: weil es halt nicht angenehm (und eigentlich ja auch nicht natürlich) ist, auf hartem Asphalt/ Steinboden barfuß zu laufen. Demzufolge sollte es auf dem Land mehr Barfüßer geben, kann das sein? MfG Marco

Hallo Marco, bin mir da ehrlich gesagt nicht so sicher, was den Zuspruch des Barfußlaufens auf dem Lande angeht. Bisher habe ich nicht besonders viele Barfüßer auf dem Lande gesehen). Das ist wahrscheinlich einfach eine Frage der "kulturell" auferlegten Konventionen (die auf dem Land oft stärker greifen) und nicht der Beschaffenheit des Bodens.
Es wundert mich ja auch immer wieder, dass Barfußlaufen im strukturkonservativen Süden Deutschlands akzeptierter ist als im strukturell eher progressiven Norden (zumindest Nordosten). Irgendwie müssen an diesem Punkte bestimmte bajuwarische und preußische Traditionen kollidieren...
Aber nun will ich dich nicht auch noch mit meiner "Süd - Nord - Gefälle" - Theorie zumüllen und wünsche dir für diesen Sommer noch viele schöne und unbeschuhte Badesee - Besuche!!! Liebe Grüße, Lupu

Heute war ich nach langer Zeit mal wieder im Luisenpark (Mannheim). Ich erinnerte mich an den Sommer 1998, als ich mit meiner Ex - Freundin dort war. Wir gingen spazieren - wie ungewöhnlich für einen Park - und kamen an eine Stelle, wo ein kleiner Fluss (vielleicht 3 Meter breit) fließt. Ich weiß nicht mehr ob ich die Idee hatte oder sie, jedenfalls schnappten wir uns 2 Liegestühle, stellten sie ins seichte Wasser, zogen unsere Schuhe aus und ließen die Füße ins Wasser baumeln, was an diesem heißen Tag sehr angenehm war. Eine Gruppe von Frauen kam vorbei, sie lachten und sagten "Ah - barfuß!", es klang eher anerkennend als abwertend. Später, wir liefen allerdings nicht barfuß weiter sondern hatten unsere Schuhe wieder an, sahen wir noch ein putziges Eichhörnchen herumwuseln, auf das sie mich aufmerksam gemacht hatte. Nachdem wir uns getrennt hatten, meinte sie, dass dieser Tag einer der schönsten überhaupt in ihrem Leben gewesen war. Eigentlich war es nichts so Besonderes - aber vielleicht ja gerade deshalb. Hm, die nächste Freundin und der nächste Sommer kommen bestimmt ... Ich selbst habe an der FH Mannheim, an der ich studiere, drei weibliche und einen männlichen Studenten barfuß gesehen, das war letzte Woche. Eigentlich ist es normal, öfter Frauen als Männer barfuß zu sehen, weil bei Männern ein Grund zum Barfußlaufen wegfällt: nämlich unbequeme Schuhe zu tragen. Nur Frauen bringen es fertig, Schuhe zu kaufen in denen sie zwar auf die Dauer gar nicht richtig laufen können, die aber gut aussehen (wobei das natürlich auch Geschmackssache ist). Und dann ziehen sie sie eben aus, wenn es nicht mehr anders geht und laufen barfuß weiter. ...
Nachts auf dem Friedhof. Gestern Abend wollte ich ein bisschen spazieren gehen und für mich allein sein, ein bisschen nachdenken - hatte mal wieder Frust wegen einer Frau - na jedenfalls fuhr ich zum Friedhof. Warum gerade dorthin weiß ich nicht, aber jedenfalls würde ich dort allein sein, weil es schon recht spät war.
Zuerst spazierte ich in Schuhen herum, dann fiel mir aber ein dass ich die auch ausziehen könnte, was ich dann auch tat. Der Boden war relativ abwechslungsreich, die Hauptwege sind asphaltiert, kleinere Wege haben kleine Schottersteinchen die aber doch recht unangenehm waren, und neben den Wegen gab es oft die Möglichkeit auf Gras zu laufen, was ohnehin die beste Alternative ist. Tatsächlich schaffte ich es, mich noch ein wenig zu verirren, weil es schon so dunkel war.
Aber es dauerte nicht allzu lang, bis ich wieder wusste wo ich war. Nach hause gefahren bin ich dann aber wieder mit Schuhen, nachdem ich mir die Füße im Gras so gut es ging "sauber gelaufen" hatte.
Soviel zu meinem kleinen Nachtausflug Marco N.

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