Barfuß - Pressespiegel : barfüßige Künstler und Prominente

Barfuß zwischen Erfurt und Gera in der Arena in Jena
Jena. Die 2800 Leute, die am Donnerstag in die Kulturarena gekommen waren, taten dies sicher nicht nur als Zuhörer, sondern auch als Zuschauer. Denn Nina Hagen und ihre Band waren nicht bloß anhörenswert. Das, was die Sängerin auf der Bühne bot, war auch des Sehens wert. (Nach ihren Worten soll das auch der Dokumentarfilm sein, den sie jetzt gedreht hat, aber dessen Inhalt sie nicht erklären kann - oder will.)
Die Künstlerin lieferte in Jena ein feines Konzert ab. Und das, obwohl sie etwas indisponiert schien, denn Papierhandtücher und Klopapier dienten öfter als Taschentuch - oder gehörte dieser Notbehelf zur Show? In die packte Nina Hagen die von ihr gewohnte Metaphysik bei der Welterklärung, der man folgen kann oder nicht. Ihre Menschheitsumarmung ist sicher ernst gemeint, wie überhaupt ihr Ruf als schrille Schreckschraube wenig zutreffend ist.
Die Hagen ist eine Sängerin mit einer unglaublich wandlungsfähigen Stimme und zugleich eine Komödiantin. Mit ihrer ausgeprägten Mimik und Gestik transportiert sie zusätzlich die Inhalte der Lieder, die thematisch und musikalisch eine große Spannbreite ausmachen. Zarah Leander interpretiert sie ebenso gekonnt wie Frank Sinatra-Titel, und besonders wohl fühlt sie sich bei hartem Rock und Punk, den ihre vier Musiker spitze darboten. Da ließ die Rockröhre alles raus.
Ihre Internationalität bei Musik und Text hinderte sie nicht an ein bisschen Heimat, bis hin zum Dialekt. War das spöttisch gemeint von der Icke? Oder liebevoll? Die Liedzeile »Zwischen Erfurt und Gera« hörte man gern, aber irgendwie hätte die barfüßige Nina da doch »Jena« noch reinquetschen können.
[Ostthüringer Landeszeitung, 23. 07. 2000]


Im Café Atlantico Cesaria Evoras neue CD trägt wie schon ihr Album "Cabo Verde'' (1997) den Namen ihrer Heimat. Diesmal gibt der Titel eine poetische Umschreibung ihres Heimatortes Mindelo auf der Kapverden-Insel São Vicente: ihr "Café Atlantico''.
VON ANJA ALLMERITTER In den Hafenkneipen der Stadt am atlantischen Ozean werden sie gesungen, die schwermütige Morna und die temperamentvolle Coladeira, die Cesaria berühmt gemacht haben. 1992 begann ihr sensationeller Erfolg in Frankreich mit Balladen über die Liebe, die Schönheit ihrer Heimat und die jungen kapverdischen "Miss Perfumados''. Die 59jährige, die im letzten Jahr mit dem Musikpreis der Unesco ausgezeichnet wurde, trägt die kreolischen Lieder ihres Inselfleckens inzwischen in alle Welt. Am Freitag Abend gastierte sie in Tübingen. Lampenfieber dürfte die Grande Dame der kreolischen Balladen eigentlich nicht mehr haben. Und doch: Cesaria hat Angst vor schlechter Stimmung im Saal, wie sie bei einem nachmittäglichen Gespräch im Vorfeld des Konzerts erklärte, zu dem sie vom Stuttgarter Musikhaus "Einklang'' geladen worden war. "Nur ein voller Saal inspiriert mich'', betonte sie. Ihre Sorge war unbegründet. Gegen 21.45 Uhr betrat die Diva - wie immer barfuß - den brechend vollen Saal der Tübinger Mensa Morgenstelle. Ein erster Akkord, einige gesungene Worte nur - und schon tauchten die Zuhörer ab in die Befindlichkeit der Kapverdischen Morna. Mit "Saudade'', der wunderschönen Ballade aus ihrem Album von 1992 ("Miss Perfumado''), machte Cesaria gleich zu Beginn ihre Reverenz an die Melancholie ihres von Armut geprägten Landes. ... Spätestens bei Cesarias mitreißendem "Angola'' brandete rhythmisches Klatschen auf. Schade nur, dass es so wenig Platz zum Tanzen gab. ...
[Stuttgarter Nachrichten, 28.06.99]


Der Fado in allen Facetten: Misia begeistert 900 Zuschauer
Aachen. Mit Misia hat der Fado, der melancholische Gesang Portugals, in den letzten Jahren neue internationale Anerkennung gefunden. Sie animierte zahlreiche Poeten Portugals, für sie zu schreiben, ließ neue Fado-Kompositionen entstehen.
Im Rahmen des Rheinischen Musikfestes wurde ihr Konzert in der Festhalle Weisweiler zum Ereignis. Der WDR und der örtliche Portugiesische Verein machten es möglich. Die über 900 Konzertbesucher feierten Misia mit roten Rosen und euphorischem Jubel.
Geheimnisvolles Bühnendunkel, dann nachtblaues Licht. Eine mädchenhafte Gestalt erscheint aus dem Nichts: Misia. Ihr Kleid ist korallenrot, sie geht barfuß über den Holzboden, das schwarze Fransentuch ist um Kopf und Schultern geschlungene.
Die Portugiesin, die als moderne Botschafterin des Fado eine internationale Karriere aufbauen konnte, erobert ihr Publikum ohne Mühe. Sie legt sich sanft hinein in Schmerz und Flehen, in die Tiefen jener Gefühle, die im Fado anklingen. Ihre Stimme ist stark und mutig, sie kann zart und leise, aber auch wild und heftig werden.
Sie kann splitternd spröde und im nächsten Moment wieder rund und weich klingen. «Eine Begegnung der besonderen Art» [...] und sehr «besonders» ist auch ihr Begriff vom Fado. Misia will Glück und Leidenschaften, Sehnen und Trauer vermitteln - aber sie propagiert auch den Fado voller Lebensgefühl, der sogar fröhlich und beschwingt sein darf. Getragen wird die Sängerin mit dem glatten schwarzen Haar dabei von einem Ensemble aus Könnern [...]
[Aachener-Zeitung, 12. 05. 2002]


Der Sommer hat Jil Sander inspiriert
Prada hat die Aktienmehrheit, doch die Designerin bleibt ihrem eleganten Stil treu
Von Inga Griese Mailand - Modewoche. Es ist kurz nach neun Uhr morgens, und der Taxifahrer verzweifelt schon jetzt. "Ein Chaos", stöhnt er. Das wird sich fortsetzen, den ganzen Tag. Wie jeden Tag. Auch Jil Sander, die Perfektionistin, bekommt dies zu spüren. Ihre Show, die für die ganz wichtigen Beobachter der internationalen Modepresse inszeniert wurde, kann nicht pünktlich beginnen [...]
Gespannt sind sie alle.
Sommer 2000. Wenn die Frau, die für Modernität schlechthin steht, die "Zukunft" präsentiert, dann macht das neugierig [...] Die "Zeichen", die Jil Sander für die Frauen im Frühjahr und Sommer 2000 setzt, sind von Leichtigkeit, Selbstbewusstsein und Ironie geprägt [...] Das Auffälligste an der neuen Kollektion ist die Schwerelosigkeit. Der ungewöhnlich warme Sommer in Hamburg hat die Designerin in ihrer Kreativität weit mehr beeinflusst [...] Wenig Stoff, hauchdünne Materialien, Schnitte, bei denen nichts einschnürt, Röcke hängen lose auf den Hüften, die Kleider mit den Blockfalten lassen den ganzen Rücken frei, die gesamte Kollektion scheint mühelos in einen Koffer zu passen.
Leicht und doch angezogen. "Ich komme aus dem Norden. Ich muss den Sommer fühlen können. Barfuß, mit wenig auf der Haut", sagt Jil Sander [...] Die Designerin im Internet
[Die Welt, 30. 9. 1999]


Wo bleibt der Schampus?
Isabella Rossellini,
Meret und Ben Becker in der Karlspassage
Was haben Meret und Ben Becker mit Isabella Rossellini zu tun? Die Frage ist am Donnerstagabend in der Karlspassage bei Breuninger nicht beantwortet worden. [...]
Von Jürgen Brand Typisch Ben Becker: Erst verspätet sich der Flieger, der seine Schwester und ihn nach Stuttgart bringt, und die versammelte Stuttgarter Damenwelt muss warten. Dann kommt das Geschwisterpaar, geht aber nicht auf die Bühne. Die bleibt Isabella Rossellini und ihrer Kosmetiklinie vorbehalten. [...] Isabella Rossellini stellt ihre Kosmetik vor, von den Damen bewundert, selbst begeistert von dem Event. Becker gibt Autogramme. Und seine Schwester Meret im aufregendsten Kleid des Abends (rückenfrei wäre eine Untertreibung) und barfuß, posiert für ein Kamerateam von "Max - TV" (Sonntag, Pro7, 18.30 Uhr) [...]
[Stuttgarter Zeitung, 09. 10. 1999]


Die Vibrationen fühlt sie mit den Füßen
Taube Schlagzeugerin Evelyn Glennie zu Gast beim Deutschen Symphonie-Orchester
[...]Eine Begegnung mit Evelyn Glennie ist etwas Besonderes, ein wirkliches Erlebnis. Nicht nur, weil sie eine weltweit gefeierte Schlagzeug-Solistin ist. Nicht nur, weil ihr einnehmendes Wesen so viel frohe Natürlichkeit ausstrahlt. Sondern weil sie alles trotz eines großen Handicaps erreicht hat: Evelyn Glennie ist taub.
Eine taube Musikerin - kann es das geben? "Oh ja!" lacht sie. "Ich habe viele taube Freunde, die Hobbymusiker sind. Und es gibt eine taube Bratscherin im London Symphony Orchestra."
Evelyn Glennie erzählt munter in ganz normalem, schottisch gefärbtem Englisch. Wenn man mit ihr spricht, sieht sie einen mit ihren großen Augen konzentriert und aufmerksam an. Sie liest alles perfekt von den Lippen ab. Es ist nicht nötig, langsam und deutlich zu sprechen. Nach ein paar Minuten hat man fast vergessen, dass Evelyn Glennie nichts hören kann. [...]
Bei der Probe steht sie barfuß auf der Bühne, um die Vibrationen aufnehmen zu können. In irrwitzigem Tempo sausen die Schlägel über die Holzstäbe des Instruments. Der amerikanische Komponist zieht seinen Cowboyhut. Evelyn Glennie ist eine fantastische Schlagzeugerin. Es ist eigentlich unglaublich. Wie kann sie spielen, was sie nicht hören kann? [...] Heute, mit 31 Jahren, nimmt sie durch die Vibrationen Tempo, Dynamik und sogar Tonhöhen wahr. Verschiedene Töne spürt sie in verschiedenen Körperregionen, einen tieferen vielleicht vom Kinn an abwärts, einen etwas höheren vom Hals an. "Ich fühle alles, ich benutze meinen ganzen Körper", sagt die zierliche Frau, als sei es das Natürlichste auf der Welt. [...]
Evelyn Glennie war nicht von Geburt an taub. Zwischen ihrem sechsten und zwölften Lebensjahr hat sie wegen eines Nervenleidens ihr Gehör verloren. Als sie nach dem Schulabschluss in ihrem Bekanntenkreis erzählte, sie wolle Musik studieren, erntete sie überall nur ungläubiges Staunen. Mit eiserner Konzentration bereitete sie sich auf die Aufnahmeprüfung an der Royal Academy of Music in London vor. Die Prüfer weigerten sich zunächst zu glauben, dass sie es mit einer gehörlosen Kandidatin zu tun hatten. [...] Sie ist taub, aber sie ist rastlos tätig. Und dabei wirkt Evelyn Glennie ausgefüllt und glücklich.
[Berliner Morgenpost, 24. 01. 1997]


Dass Shakira auf ihrer Tournee regelmäßig barfuß auftritt, ist ja bereits bekannt. Nicht uninteressant ist es zu lesen, wie die Journalisten diese Tatsache in ihre Berichte einbinden. Der erste Beitrag gestaltet damit den Titel ...
Sexy Shakira rockte barfuss
Sie fegte wie ein Feuer durch das Zürcher Hallenstadion: Shakira (26). Mit einer energiegeladenen Bühnenshow eroberte die heißblütige Kolumbianerin barfuss die Herzen ihrer Fans. [...]
Der Stimmungspegel schlug dann aber so richtig aus, als Shakira barfuss die Bühne betrat: Mit ihren Hits «Whenever, Wherever» und «Underneath Your Clothes» brachte sie die Girls zum Kreischen, mit ihrem atemberaubenden Hüftschwung die Jungs zum Schwitzen und mit ihrem Charme die Herzen zum Schmelzen. [...]
[Zürich, 20 Minuten 03. 04. 2003]
... dem zweiten Schreiber hat ihre Barfüßigkeit offenbar gut gefallen ...
Feurig, heiß, heißer, Shakira!
Zürich Die heißblütige Latina brachte das Hallenstadion zum Kochen
Am Mittwochabend platzte das Hallenstadion wirklich aus allen Nähten. Der Grund: Das Energiebündel aus Südamerika Shakira. Die 26-jährige Latina machte auf ihrer «Tour of the Mongoose» auch Halt in Zürich [...]
Shakira. Nicht nur eine Sängerin, sondern vielmehr ein Versprechen für sensationelle Musik und eine explosive Show, auf die sich Tausende schon seit Wochen freuten. Das Versprechen wurde denn gehalten: Die 26-Jährige schwang ihre Hüften lasziv, fegte wie ein kleiner Wirbelwind über die große Bühne und gab ihre Songs so powervoll zum Besten, dass auch die Letzten und Hintersten in der Halle nicht mehr still stehen konnten. Besonders sympathisch: Die Orient-Latina hielt die Show barfuss ab!
[Zofinger Tagblatt, 04. 04. 2003]
... der dritte sieht offenbar einen Zusammenhang mit der Bedeutung des Namens ...
Tango, Tempo und Temperament
Aber was heißt eigentlich Popstar? Rockig wie nie kommt die 24-jährige Kolumbianerin daher. [...]
"Tour of the Mongoose" nennt Shakira Mebarak Ripoll ihre Welttournee durch 50 Städte in 30 Ländern. Mongoose - zu Deutsch Mungo - ist eine Schleichkatze. Als solche kommt das langmähnige Energiebündel an diesem Abend aber höchst selten daher. [...]
Und als sei das nicht genug, ist zwischendurch immer noch Zeit für einen schnellen Kostümwechsel. In schwarzer Lederhose mit schwarzem Top, in Karohose und Schiebermütze, aber immer barfuß bewegt sich Shakira - was übersetzt so viel wie "Frau voller Anmut" heißt - über die große Bühne. [...]
[Mainz online, 07. 04. 2003]


Eine Kultstätte, die mit Füßen getreten wird
Der Zebrastreifen in der Abbey Road, den die Beatles für ihr letztes Studio - Album überquerten, zieht Fans aus aller Welt an Für viele ist es der berühmteste Zebrastreifen der Welt, doch in dem Mann, der ihn wahrscheinlich öfter überquert hat als jeder andere, werden keine besonderen Gefühle mehr wach, wenn er die sechs weißen Streifen an der Londoner Abbey Road überschreitet. "Ich bin hier ein paar tausend Mal rübergelaufen" [...] Richard ist Präsident des Londoner Beatles-Fanclubs [...] in Personalunion Veranstalter, Organisator und Leiter verschiedener Fußgänger - Touren durch London, in denen es stets um die Beatles geht [...]
Normale Passanten dürften diese Ziele nur bedingt als Plätze der Anbetung einstufen. Die, die das dennoch tun, besteigen zum Abschluss von Richards Tour die U-Bahn und fahren mit der Jubilee Line drei Stationen Richtung Norden bis St. John's Wood. Von dort sind es dann nur noch zehn Minuten Fußmarsch – zehn Minuten, in denen man sich vorstellen kann, wie man gleich seine Füße auf den schwarzen Asphalt und die weißen Streifen setzen wird – so wie SIE es einst taten [...] und stellen voller Überraschung fest, dass es sich zunächst einmal um einen Fußgängerüberweg wie jeden anderen handelt, eine Kultstätte, die sozusagen mit Füßen getreten wird [...]
Jeder, der sich für Pop-Musik interessiert, kennt das berühmte LP-Cover: die vier Beatles, die im Gänsemarsch von links nach rechts den Zebrastreifen überqueren [...] Fans überall auf der Welt glaubten einem Gerücht, demzufolge McCartney bereits tot und durch einen Doppelgänger ersetzt worden sei [...] Dass Paul McCartney barfuß und nicht im Gleichschritt lief, galt [...] als Indiz [...]
Wenn Tourführer Richard heute an genau derselben Stelle steht und an die alten Legenden erinnert, dann läuft vielen seiner Zuhörer ein wohliger Schauer über den Rücken – so wie ja überhaupt für viele die alten Geschichten lange her, aber keineswegs passé sind [...] "Ich schätze, ich habe hier schon 60 000 bis 70 000 Leute rübergeführt", sagt er. Und dazu mögen vielleicht noch einmal genau so viele kommen, die sich den berühmten Überweg auf eigene Faust anschauen [...]
[Süddeutsche Zeitung, 5. 11. 1999]


Brüderchen und Schwesterchen auf Irisch - Die Corrs bieten in Frankfurt Mischung aus Familientradition und perfektem Pop-Spektakel
Irland, so heißt es gemeinhin, ist ein Land, in dem man noch große Stücke auf die Traditionen hält. Einer dieser liebenswerten alten Bräuche ist die Hausmusik, wenn sich Familien in der guten Stube vorm Kamin treffen, um gemeinsam zu musizieren.
So war es früher. Und heute? Da gibt's diesen Brauch noch immer - zumindest dann, wenn die Corrs von der grünen Insel aufspielen.
Natürlich hatte das Konzert am Sonntag in der Frankfurter Festhalle nichts Antiquiertes an sich. Schließlich sind die vier munteren Geschwister Andrea, Sharon, Caroline und Jim moderne Menschen von heute.
Deshalb wissen sie auch, dass zu einem erfolgreichen Auftritt Musik allein kaum mehr genügt. Ein Fest für Ohren und Augen muss es sein, wenn es gilt, ein Publikum Generationen übergreifend in Euphorie zu versetzen.
Das gelingt den Corrs vorzugsweise dann, wenn sie ihre musikalischen Ursprünge in den Vordergrund rücken: irische Traditionals, gespielt mit landestypischen Instrumenten wie Geige, Flöte und Tribal-Drum. Die Kombination dieser Elemente mit moderner, melodiebetonter Popmusik hat die Corrs in den vergangenen Jahren bekannt gemacht. [...]
In jüngster Zeit hat die fröhliche Familienbande ein wenig die Richtung gewechselt - weg vom Irish Folk, hin zum Mainstream. Das hat den Corrs einige Kritik eingebracht, und in der Tat wirkt die neueste CD "In Blue" an vielen Stellen allzu glatt gebügelt.
Auf der Bühne vermeiden die Geschwister diesen Effekt durch geschickte Arrangements. Perfekt wirkt die Show, ausgeklügelt das Programm, ohne jedoch dabei steril zu sein. Dafür sorgt der Spaß, mit dem die Corrs allem Anschein nach bei der Sache sind. [...]
Im Mittelpunkt der Show steht indes eindeutig Sängerin Andrea, die jüngste und kleinste der Corrs. Halb Elfe, halb Vamp, mal als Verführerin, mal als kleines Mädchen spielt sie ihr Spiel mit dem Publikum: Barfuß hüpft sie auf der Bühne umher, gibt sich kokett und unschuldig, dabei immer freundlich und vor allem immer stimmlich klar und auf der Höhe. [...]
[Rheinpfalz Online, 14. 11. 2000]


Björk barfuß
Und 40 000 Besucher beim "Hurricane"-Festival in Scheeßel [...]
"Massive Attack" hatte eine aufwühlende Version von "Safe From Harm" im Programm und Björk mitten im Publikum. Überhaupt Björk: Sie kam barfuß von einem anderen Stern, wippte mit den Zehen über den Bühnenrand und entführte auf eine weite, seltsame Reise. Die irdischen Mühen, alles Warten und Drängeln, verblassten in der Ferne.
[Hildesheimer Allgemeine Ztg., 25. 06. 2003]


Dass Shakira auf ihrer Tournee regelmäßig barfuß auftritt, ist ja bereits bekannt. Nicht uninteressant ist es zu lesen, wie die Journalisten diese Tatsache in ihre Berichte einbinden. Der erste Beitrag gestaltet damit den Titel ...
Sexy Shakira rockte barfuss
Sie fegte wie ein Feuer durch das Zürcher Hallenstadion: Shakira (26). Mit einer energiegeladenen Bühnenshow eroberte die heißblütige Kolumbianerin barfuss die Herzen ihrer Fans. [...]
Der Stimmungspegel schlug dann aber so richtig aus, als Shakira barfuss die Bühne betrat: Mit ihren Hits «Whenever, Wherever» und «Underneath Your Clothes» brachte sie die Girls zum Kreischen, mit ihrem atemberaubenden Hüftschwung die Jungs zum Schwitzen und mit ihrem Charme die Herzen zum Schmelzen. [...]
[Zürich, 20 Minuten 03. 04. 2003]
... dem zweiten Schreiber hat ihre Barfüßigkeit offenbar gut gefallen ...
Feurig, heiß, heißer, Shakira!
Zürich Die heißblütige Latina brachte das Hallenstadion zum Kochen
Am Mittwochabend platzte das Hallenstadion wirklich aus allen Nähten. Der Grund: Das Energiebündel aus Südamerika Shakira. Die 26-jährige Latina machte auf ihrer «Tour of the Mongoose» auch Halt in Zürich [...]
Shakira. Nicht nur eine Sängerin, sondern vielmehr ein Versprechen für sensationelle Musik und eine explosive Show, auf die sich Tausende schon seit Wochen freuten. Das Versprechen wurde denn gehalten: Die 26-Jährige schwang ihre Hüften lasziv, fegte wie ein kleiner Wirbelwind über die große Bühne und gab ihre Songs so powervoll zum Besten, dass auch die Letzten und Hintersten in der Halle nicht mehr still stehen konnten. Besonders sympathisch: Die Orient-Latina hielt die Show barfuss ab!
[Zofinger Tagblatt, 04. 04. 2003]
... der dritte sieht offenbar einen Zusammenhang mit der Bedeutung des Namens ...
Tango, Tempo und Temperament
Aber was heißt eigentlich Popstar? Rockig wie nie kommt die 24-jährige Kolumbianerin daher. [...]
"Tour of the Mongoose" nennt Shakira Mebarak Ripoll ihre Welttournee durch 50 Städte in 30 Ländern. Mongoose - zu Deutsch Mungo - ist eine Schleichkatze. Als solche kommt das langmähnige Energiebündel an diesem Abend aber höchst selten daher. [...]
Und als sei das nicht genug, ist zwischendurch immer noch Zeit für einen schnellen Kostümwechsel. In schwarzer Lederhose mit schwarzem Top, in Karohose und Schiebermütze, aber immer barfuß bewegt sich Shakira - was übersetzt so viel wie "Frau voller Anmut" heißt - über die große Bühne. [...]
[Mainz online, 07. 04. 2003]


"Barfuß lief ich, weil ich arm war... " [...]
Der Mann ist 51. Man mag es nicht glauben. Wer dabei war bei seiner Bühnenshow zum Jessener Heimatfest, der konnte sich dem Temperament des Schweden namens Harpo nicht entziehen. Die RUNDSCHAU sprach mit ihm nach dem Konzert.
Heißt du wirklich Harpo? Nein. Ich heiße Jan Svensson. Stinknormal schwedisch. Wie ein Deutscher Hans Müller. Harpo war ein Komiker bei uns, den konnte ich schon als Kind ganz gut nachmachen. Seitdem heiße ich Harpo. Steht sogar offiziell in meinem Pass: Jan Harpo Svensson. [...]
Deine Barfuß-Auftritte... Hast du dir das von Sandy Shaw abgeguckt?
Nein, nein (hebt treu die Augenlider), ich war nur arm damals als Schauspielstudent in Schweden. Konnte mir keine Schuhe leisten. [...] Ich mache weiter Musik. Auch guten alten Rock'n Roll, wie zu hören war. Und Jazz. Mein nächstes Album wird eine Jazz-Platte sein. Nur mit einem Trio eingespielt. Ganz softig. Bar-Jazz. [...]
[Lausitzer Rundschau, 12. 08. 2001]


Tori im Bunker
Ein weißer Raum, ein schwarzer Flügel, ein Meer aus Kerzen - und mitten drin die zierliche Tori Amos, die ekstatisch ihr rot gefärbtes Haar nach hinten wirft, während ihre nackten Füße nach den Klavierpedalen tasten und sie in ihren Liedern unterschiedliche Frauen und ihre Geschichten besingt.
Schüchtern, etwas nervös, aber voll konzentriert stellte die Tochter eines Methodistenpfarrers und einer Cherokee-Indianerin am vergangenen Montag ihr neues Album "Strange Little Girls" (erscheint am 16. September) erstmals der Weltöffentlichkeit vor. Darauf enthalten: zwölf Coverversionen, nur von Songs männlicher Künstler wie Eminem, Tom Waits oder die Beatles, von ihr eigenwillig interpretiert. Dass sie sich mit dieser Präsentation ausgerechnet für den Bunker an der Feldstraße entschied, ist kein Zufall - "Ich wollte an einem Ort mit Geschichte auftreten." (ina)
[Hamburger Abendblatt, 29. 08. 2001]


Smoke on the Stadtpark, Fire in the Sky
Deep Purple spielten im Stadtpark
5000 Besucher standen im Stadtpark, rund 1000 lagerten bei Kerzenschein auf dem Rasenstreifen der Allee vor den Toren, als Ian Gillan von Deep Purple als letzten Song vor den Zugaben "Smoke on The Water" anstimmte. Die Band, die einst zeitgleich mit Led Zeppelin den Hardrock erfand, präsentierte sich - trotz der zahlreichen Umbesetzungen ihrer mehr als 25-jährigen Geschichte - praktisch in Bestform. Barfuß und frohgemut gab Ian Gillan den Springinsfeld und Mikrofonständerschleuderer. [...]
Die neueren Stücke, mit denen das Konzert eröffnet wurde, sind zwar auch ganz schön, jedoch erheblich durchsichtiger konzipiert als die Oldies, setzen bewusster auf die Präsentation der Fähigkeiten der einzelnen Bandmitglieder - wenn du ein Solo hast, will ich auch eins - und sind damit nicht annähernd so urgewaltig und mitreißend wie die Stücke, die jeder auswendig kennt. Aber zum Einstieg sind sie wunderbar geeignet.
Der Jubel der Fans sorgte bei den Deep-Purple-Stars offenkundig für gute und Geberlaune [...]
[Die Welt, 06. 09. 2002]

Grenchen: Nachwuchsförderpreis für «Barfuesszone»
Der kleine grüne Kaktus swingt
Sie sind jung, sie sind spritzig, und sie können singen. Sogar a capella. Dafür bekommt das Quintett mit dem seltsamen Namen «barfuesszone» heute den Grenchner Nachwuchsförderpreis. [...]
Sonntagabend im Lindenhaus, dem Jugendhaus der Stadt Grenche: «Barfuesszone» ist am Proben. Keine stiere Sache, wie der Name vermuten lässt. Barfuß sind sie zwar nur bei den Auftritten, aber kalte Füße kriegen die fünf Sänger wohl so oder so nicht so schnell. Sie stellen sich im Halbkreis auf, wie ein Jodlerchörli, doch die Hände werden nicht in den Sack gebohrt, es folgt
jetzt auch kein «Bärgblüemli» oder «Alperösli», sondern ein «Kleiner grüner Kaktus» beginnt zu swingen und belebt den düsteren Winterabend. Der Kaktus stammt von den berühmten «Comedian Harmonists». [...]
«Barfuesszone»: Das sind Andreas Kaufmann, Marc Seematter, Pascal Scheidegger, Thomas Ulrich und Roman Walker, fünf junge Männer aus Grenchen und Bettlach im Alter zwischen 19 und 22 Jahren. Die Fünf kennen sich vom gemeinsamen Singen im Chor «Funky voices» der Bezirksschule. [...]
Mehr Kopfzerbrechen als die Harmonien bereitete den Sing-Enthusiasten offenbar der Bandname. In der «offiziellen Gazette» der Barfuesszone «Baby, take off your shoes ...!» wird der Vorgang der Namensfindung für das Baby wie folgt beschrieben: «Als der Abend immer länger wurde, erblickte einer der wackeren Mannen am Eingangsportal des Probelokals einen Zettel, welcher den Raum zur Barfußzone erklärte. Eine Erleuchtung!» [...]
Die Begeisterung der Barfüßler ist ansteckend. Ihr erster Auftritt vor großem Publikum diesen Sommer am Marktplatzfest in Grenchen und viele andere Auftritte brachten ihnen in der Region Anerkennung ein. [...]
[Bieler Tagblatt, 25. 01. 2002]

Romantische Reise mit einer Zauberin
Neubrandenburg erlebt Ulla Meinecke & Band [...]
"Wir fliegen beide durch die Nächte", singt Ulla Meinecke, "Du bist die Tänzerin im Sturm, du bist ein Kind auf dem Eis" - endlich kommt in der Zugabe ihr wohl bekanntestes Lied, die "Tänzerin". Beifall gleich bei den ersten Takten! Mitgeflogen ist auch das Publikum von Anfang an, Ulla Meinecke erweist sich als betörende Zauberin, wie sie da steht auf der Bühne im vollbesetzten HKB-Saal am Wochenende in Neubrandenburg: barfuß und die Zuhörer lockend auf eine weite, spannende Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Der berühmte Funke war sofort übergesprungen zum offenbar sachkundigen Publikum, das Ulla Meineckes Album kennt, welches das Motto des Abends lieferte: "Kurz nach acht". [...]
In der deutschen Rockgeschichte gilt Ulla Meinecke als eine der profiliertesten Sängerinnen und Songschreiberinnen, die auf neun beachtliche Alben verweisen kann. Die jetzige CD knüpft gewissermaßen an "Kurz vor acht" an, mit der sie 1986 ihr Publikum beglückte. Und auch in diesem Programm begeistert die Frau schwungvoll ihre "Mitreisenden" auf der Fahrt durchs Leben - mit ihrer vollen, dunklen Stimme, die manchmal verhalten, innig und zärtlich klingt, dann wieder leidenschaftlich und gefühlvoll, aber niemals aufbrausend und laut. Ulla Meinecke überrascht nicht, bleibt sich treu. [...]
Und endlich wissen wir hier auch, was Luxus ist, zumindest was Ulla Meinecke (und sicher auch der eine oder andere) darunter versteht: Zeit zu haben für die schönen Dinge bzw. sie uns einfach zu nehmen. Die Konzertbesucher haben dies getan, sich Ulla Meinecke gegönnt und waren's sehr zufrieden, wie der stürmische Beifall bewies.
[Nordkurier, 04. 03. 2002]

Noch mehr Spannung mit Hobbit Frodo
"Der Herr der Ringe – Die zwei Türme" erlebte gestern seine Uraufführung in Paris [...]
Nach "Harry Potter 2" und "James Bond" Nummer 20 ist der letzte Megafilm der Saison gestern in Paris uraufgeführt worden: "Der Herr der Ringe – Die zwei Türme". Ein Jahr lang mussten die Fans nach dem offenen Ende des ersten Teils der monumentalen Tolkien-Trilogie auf das Mittelstück warten. Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson (41) hat "Die zwei Türme" düsterer und komplexer gestaltet als Teil eins. Das drei Stunden lange Werk, das am 18. Dezember in Deutschland anläuft, fasziniert vor allem durch spannende Spezialeffekte [...] "Mein Job ist es, das Beste aus jedem herauszuholen", erzählt der Regisseur, dessen größtes Anliegen es ist, das Werk des Kultautors J.R.R. Tolkien so getreu wie möglich zu interpretieren. [...]
Regisseur Peter Jackson übrigens ist wie die Hobbits aus seinen Filmen ein passionierter Barfußläufer. Selbst zum Interview im luxuriösen Pariser Hotel "George V" zeigte sich der Neuseeländer trotz winterlicher Außentemperaturen mit kurzen Hosen und nackten Sohlen. "Irgendwas drückt immer und engt ein, warum soll ich mir das antun?", sagte Jackson vor der Uraufführung von "Die zwei Türme". Angesichts seines Arbeitseifers in den vergangenen Jahren kann sich der Perfektionist den Freizeitlook durchaus erlauben: Seit sieben Jahren, seit Beginn der Vorarbeiten zu seinem cineastischen Mega-Vorhaben nach dem Kultroman von J.R.R. Tolkien, hat der Familienvater Jackson keinen Urlaub gemacht und kaum einen wirklich freien Tag erlebt.
[Ostsee Zeitung, 11. 12. 2002]


Gestatten: Lord Barfuß
Wie ein englischer Adeliger sein Familienschloss in eine Goldgrube verwandelte [...]
Seine Lordschaft sitzt im Chaos. Auf dem Schreibtisch vor ihm und um ihn herum stapeln sich Bücher, Manuskripte, Skizzen und Briefe in bedrohlicher Höhe. Der alte Mann ist in bunte Seide und weites Leinen gekleidet. Seine blitzenden blauen Augen sind eingerahmt von einem grauen Bart und schmierigen Locken, die ihm auf die Schultern hinabfallen. "Ich arbeite an meiner Autobiografie" sagt er und richtet seinen Blick bedeutungsvoll auf eine Säule handgebundener Bücher. "Fünf Millionen Wörter habe ich schon."
Das Leben, das der 7. Marquess, Alexander Thynn, Lord of Bath aufgeschrieben hat, ist in mancher Hinsicht so bunt wie der Mann selbst. Als ältestem Spross einer der vornehmsten Familien des Landes gehörten Eton und Oxford zwar wie selbstverständlich zu seiner Ausbildung, doch verließ der Zögling bald den Pfad der Konvention. Mit 19 diente er bei den britischen Truppen in Wolfenbüttel, wurde Boxchampion seiner Kompanie und schrieb seinen ersten Roman. Danach fuhr er "per Jaguar durch Südamerika" und ging nach Paris, um Malerei zu studieren. Als er 21 war, bezog er Longleat House, die Herberge seiner Ahnen, und wurde zum "nachdenklichen Einsiedler".
Longleat ist ein prunkvolles, 450 Jahre altes Schloss, umgeben von Latifundien, die sich in die gefälligen grünen Hügel der westenglischen Grafschaft Wiltshire einbetten [...] In dieser stattlichen Umgebung gab der kleine Lord sich dem Schreiben und Malen hin und wurde der exzentrische Hippie, der er heute noch so gern ist.
Als er im Alter von 60 Jahren von seinem Vater den Sitz im Oberhaus übernahm, fragt er einen Beamten, ob es "opportun wäre, seine erste Rede vor dem Hohen Haus barfuß zu halten". Er trüge überhaupt nur sehr ungern Schuhe [...]
So gefällt er sich am besten. Viel überzeugender allerdings ist der Alte in der Rolle, die in seiner Selbstdarstellung kaum vorkommt: der des Geschäftsmannes. Wie kaum ein anderer Schlossbesitzer im Land hat Alexander Thynn Longleat in ein lukratives Geschäftsmodell verwandelt [...]
Der Tourismus wurde zum Schlüssel des Erfolges von Longleat. 1966 ließen Vater und Sohn Bath in ihrem Park 55 Löwen los und gründeten den ersten Safaripark in Europa [...]
Der tüchtige Geschäftsmann, der viel lieber nur ein barfüßiger Hippie wäre.
[Zeit, 26. 09. 2002]


Verstößt ein b a r f ü s s i g e r Gemeinderat gegen die Würde des Parlaments?
Auch mit dieser schwerwiegenden Frage musste sich der Gemeinderat gestern bei der Beratung seines neuen Geschäftsreglementes herumschlagen. Christian Hostettler (SVP) forderte mit Blick auf den oft b a r f u s s zur Ratssitzung erscheinenden Albert Nufer (Grüne) eine Verschärfung der parlamentarischen Kleidervorschriften. Den Passus, dass die Gemeinderäte die Würde des Rates zu achten und "in angemessener Kleidung" aufzutreten hätten, wollte Hostettler durch "von Kopf bis Fuß in angemessener Kleidung" ersetzen. Beat Schäfli (SP) beantragte, die ganze Vorschrift über die Würde des Rates als unzeitgemäß zu streichen. Dem Parlament ging der eine wie der andere Vorschlag zu weit. Der Antrag von Christian Hostettler wurde klar abgelehnt. Mit 29 gegen 28 Stimmen ging der Streichungsantrag von Beat Schäfli erheblich knapper bachab.
[St. Galler Tagblatt, 28. 04. 1999]


Noch jemand ohne Glauben?
Die Mutter aller Schmerzen: Barfuß hielt Sinead O'Connor Messe in der Arena in Treptow und läutete mit gälischen Traditionals ihren zweiten irischen Frühling ein [...]
Ein neuer Name hätte aber durchaus gut zu der Irin gepasst, die für Pop-Business Verhältnisse gern alles falsch macht. [...] "Ich hab euch viele Gründe gegeben, mir nicht zuzuhören" steht auf ihrer Homepage.
OConnor steht auf ihre(n) Wurzeln, liebt Irland (und den Rapper Ice Cube) und möchte sich neuerdings um den irischen Folksong verdient machen, den sie mit Reggae anreichert. Sie will nicht, dass Bands wie Boyzone das Bild Irlands prägen.
Auf der Bühne trägt sie ein recht fettes Metallkreuz um den Hals. Darunter ein T-Shirt und eine ausgepluderte Hose, wie zum bequemen Rumlümmeln auf dem Sofa mit Blick auf die Schafe im Garten. Ihre Haare sind richtig lang geworden, so anderthalb Zentimeter. Natürlich steht sie barfuß auf einem flauschigen Teppich. Vielleicht ist die Halle deshalb so ungewöhnlich gut geheizt? [...]
"Go where the spirit guides me" singt sie. Viele spüren jetzt ganz stark die positive Energie, die von der Bühne rüberschwappt. Komisch nur, dass keiner vor Rührung heult. Doch Sinead ist schon beim nächsten Stop ihres Psychotrips: "Thank you for helping me, for healing me, for hurting me."
Danach ist sie bestimmt noch barfuß draußen im Schnee rumgelatscht.
[TAZ, 03. 02. 2003]


Eifrige Organisatoren wurden von allen Seiten gelobt
Gelungenes Erwitter Kinder- und Jugendchorfestival kannte nur Sieger. Überzeugende Leistungen der Teilnehmer. Durchweg gute Stimmung vermeldet [...]
Bereits von weitem lockten helle, fröhliche Klänge zum Schlossgelände und gesungen wurde dort nicht nur am Wettkampfort, der Festhalle, sondern nahezu überall!
Während einige Chöre im benachbarten Böllhoffhaus die Stimmbänder auf Vordermann brachten für den Auftritt vor zahlreichen Zuschauern und einer fünfköpfigen Fachjury, war auf der Schlosswiese alles Lampenfieber längst vergessen! Dort hockten, tanzten oder futterten die kleinen und großen Sänger/innen der insgesamt 44 teilnehmenden Chöre ( aus allen Ecken Deutschlands ) und strahlten mit der Sonne um die Wette! [...]
"Die Atmosphäre hier ist einmalig schön. Freundliche Leute, freundliches Publikum und eine tolle Organisation!", stimmte Chorleiter Detlef Ay aus Leipzig eine wahre Lobeshymne an. [...]
Der barfüßig aufgetretene Wolfratshauser Kinderchor wurde schließlich die Nr. 1. [...]
[Der Patriot, 26. 05. 2003]
Barfuß aufzutreten könnte für die Wolfratshauser Sänger zum Erfolgsrezept werden. Schließlich sind sie so vor einiger Zeit auch schon Sieger beim nationalen Chorwettbewerb geworden.

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