Verschiedene Fragen (und Antworten) zu (Bar-)Fußproblemen
(verschiedene Forumbeiträge 1999)

[Fußsohlen sind so empfindlich] [eingewachsene und vergilbte Zehennägel]

Also meine Fußsohlen sind so empfindlich. Wie kann ich Sie schneller abhärten. Anja

Das Problem hatte ich anfangs auch ... Sinnvollerweise gehst Du zunächst auf weicheren Untergründen viel barfuß; ich hab es als hilfreich empfunden, regelmäßig barfuß in der Turnhalle Sport zu treiben, das gibt relativ flott eine Hornhautschicht, ansonsten sind für den Anfang Wiesen und weicher Waldboden ideal, danach kannst Du Dich auch an härtere Böden wie Pflaster und Asphalt wagen, aber Vorsicht, wenn´s zu heiß ist, vor Brandblasen hilft auch die Hornschicht nur bedingt.
Außerdem rate ich Dir, Deine Fußsohlen regelmäßig mit einer Handcreme einzucremen.
Viel Spaß auf Deinen bloßen Füßen! Schnaxel

Dazu braucht es keine trainingsstunden auf unangenehmem untergrund. Sandboden ist angenehm UND trainiert haut und muskulatur (nicht umsonst trainieren viele langstreckenläufer barfuß am strand). Also für alle, die die möglichkeit dazu haben, sind lange wanderungen auf sand zu empfehlen.
Wer "sowieso" badeferien macht, kann diese gut als einstieg nutzen und danach einfach weitermachen. Unci

Wow das geht aber schnell hier. Vielen Dank auch. cu Anja

Hallo Barfüßer, seitdem ich (seit ca. 1 Jahr) oft (in den letzten Wochen fast ausschließlich) barfuß gelaufen bin, muss ich die Feststellung machen, dass meine Fußsohlen immer empfindlicher werden. Wir haben hier zu hause leider eine Menge barfußunfreundlichen scharfkantigen Schotter.
Zu Anfang meiner Barfuß - Karriere fiel es mir zwar auch nicht leicht, aber mit ein bisschen Überwindung konnte ich auch da einigermaßen sicher laufen. Jetzt sehe ich eher wie eine Anfänger (-Weichei ;-)) aus, wenn ich dort laufe.
Ich erkläre mir das folgendermaßen: Durch das Barfußlaufen hat sich mein Fußgewölbe stark gekräftigt und ich habe ein ausgeprägtes Fußprofil mit sehr schmalen Außenkanten. Dort sind meine Füße natürlich auch ganz gut belastbar und mit kräftiger Hornhaut versehen. Im hochstehenden Bereich ist meine Fußsohle aber zart wie ein Kinderpopo, weil ich ja kaum noch Kontakt mit dem Boden bekomme. Auf spitzem Schotter stehen aber oft Steinchen etc. hoch und pieksen dann sehr unangenehm in den Bereich hinein, der nun gerade normal nicht mehr belastet wird.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Gruß Dirk (noch 33) :-)

Hallo Dirk, willkommen im Club :-)
Mir geht es ebenso. Auf normalem Asphalt kommen halt nur die Zehen, der Ballen und die Ferse zum Bodenkontakt, evtl. noch mehr oder weniger von der Außenseite. Dementsprechend bildet sich auch nur dort Hornhaut - dann aber heftig ... Bei unebenem Naturboden (Feld, Wald und Wiesen) mag die Sache anders aussehen - leider findet man diesen in unseren zivilisierten und Stöckelschuh - freundlichen ? Städten nicht :-(
Gibt's hier jemandem aus dem ländlichen Bereich, der entsprechende Erfahrungen hat?
MfG Martin (KS)

[Gibt's jemandem aus ländlichen Bereich, der entsprechende Erfahrungen hat?]
Ja, mich! Ich laufe meist auf Wald- und Wiesenboden, auch auf den Isarkieseln und im Moor. Und da bekommt auch die Fußwölbung eine ordentliche Massage und eine stabile Haut -- wenn auch weniger dick als an Ballen und Ferse.
Trotzdem finde ich den scharfkantigen Schotter aus dem Steinbruch unangenehm und weiche ihm aus, wo es nur geht. Leider sind solche Beläge auf Teilstrecken längerer Barfußwanderungen meist unvermeidlich. Auf Wegen in Sumpf und Moor sind oft die spitzen Schilfsprossen und auch andere Sumpfgräser recht unangenehm, wenn sie gerade aus dem Boden sprießen. Dann muss man sich langsam und vorsichtig vorantasten, um die Sohlen zu schonen.
Übrigens hängt bei mir die Empfindlichkeit gegenüber Schotterwegen stark von der Tagesform ab, manchmal bin ich wirklich so schlecht drauf wie ein Anfänger. Auch habe ich festgestellt, dass nach längeren Barfußstrecken mit viel Schotter die Füße einige Tage lang empfindlicher sind als sonst. Aber im Lauf einer Woche normalisiert sich das wieder. Und das ist o.k., ich bin ja kein Fakir!
Serfuß, Lorenz

Nach meinen drei barfüßigen Expo - Tagen waren meine Füße so empfindlich, dass mir auch Untergrund, der normalerweise kein Problem darstellt schwer zu schaffen gemacht. Lothar

[hängt von Tagesform ab, manchmal schlecht drauf wie Anfänger ... nach längeren Barfußstrecken mit viel Schotter Füße Tage lang empfindlicher als sonst ... ist o.k., bin ja kein Fakir]
Auch die kochen nur mit Wasser (bzw. einer "angelaufenen" Hornhaut :-)
Aber im Ernst: Durch die starke Beanspruchung ist die Haut unter den Fußsohlen natürlich gereizt und reagiert empfindlicher. Frage dazu: Gibt es - außer den schon häufig genannten Pflegemitteln - irgendeine Creme oder Massageöl, das die Haut entspannt und die Folgeerscheinungen mildert?
Gruß Martin (KS)

Ich hoffe, dass mir hier jemand einige Ratschläge zu meinem Problem geben kann: Ich laufe gern barfuß, aber sogar dann, wenn ich einige Zeit täglich längere Strecken barfuß unterwegs bin, werden meine Sohlen kaum dicker und auch nicht härter.
Die meiste Zeit laufe ich dabei auf Asphalt und nicht auf Naturboden (den findet man in der Stadt leider kaum :-( ).
Meine Füße sind auch jetzt, Ende des Sommers, so empfindlich wie nach dem Winter. Und sobald Kiesel oder andere Sachen auf dem Weg liegen, tut es weh. Da macht das barfuß laufen gar nicht so richtig Spaß.
Gibt es Möglichkeiten, wie man die Sohlen dicker und härter bekommt? Was wirksames drauf tun?
Ich hatte dazu schon ein paar Tipps, wie Formalin oder Spiritus. Das war aber alles nichts richtiges - anfangs wurden die Sohlen zwar ziemlich hart, aber wohl nur, weil die Haut "gegerbt" wurde. Nach ein paar Tagen war das abgelaufen, und die Sohlenhaut darunter war empfindlicher als zuvor. :-(
Ich wäre dankbar für jeden brauchbaren Tipp. Mario

Von Spiritus würde ich dringend abraten. Ist erstens giftig, intensiver Hautkontakt ist zu vermeiden. Zweitens entfettet es die Haut wie jeder Alkohol. Risse in den Hautfalten können dann durch mechanische Beanspruchung der Fußsohlen entstehen.
Formalin ist auch giftig. Seine Wirkung kenne ich aber ansonsten nicht.
Helfen kann die Art, wie man mit den bloßen Füssen auftritt. Am besten nicht mit der Ferse, sondern mit dem Vorderfuss. Die Federwirkung, die dabei entsteht, stärkt die Muskulatur, und schont Fuß und Knie.
Falls die Füße empfindlich sind, sollte man eben quantitativ nicht mit dem Barfußgehen übertreiben.
Und noch was: Blasen oder schmerzhafte Stellen an der Fußsohle sind nicht unbedingt Folge des Laufens an sich, sondern manchmal auch durch exzessive Bodentemperatur bedingt.
Ich habe insbesondere schlechte Erfahrungen mit sehr heißem Asphalt gemacht. In den kühlen Morgenstunden oder bei mäßigen Temperaturen ( Wetter bis 24 C ) verkraften meine Sohlen längere Strecken auch auf Asphalt.
Besonders toll aber finde ich das Barfußlaufen im Regen. ...
Noch ein Tipp: Finger weg von Socken. Ich kann am Arbeitsplatz nicht barfuß sein. Trage aber im Sommer grundsätzlich keine Socken und trage Schuhe mit relativ harten Sohlen. Beides verhindert meiner Meinung nach eine "Erweichung" der Fasssohlen in der Nicht- Barfuß- Zeit.
Sind die Füße tagsüber stundenlang in Socken und Schuhen, kommt es danach beim Barfußlaufen eher zur Blasenbildung. Hatte diese Erfahrung früher mal gemacht, als ich Socken und Schuhe nach der Arbeit auszog und barfuß nach Hause gehen wollte ... steveh

Ich habe folgende Erfahrungen gemacht: Ich gehe praktisch immer auf Naturboden (Feld und Waldwege). Dies regt die Bildung von Hornhaut stärker an als Asphalt. Dabei genügen 2 bis dreimal eine halbe Stunde pro Woche.
Wenn ich auf einem Boden barfuß gehen will, der die Füße beansprucht, warte ich nach dem Ausziehen von Schuhen und Socken etwa eine Viertelstunde, damit die Haut trocknet und so härter und damit weniger empfindlich wird.
Wenn Steine (mit Kanten) in Form einer dünnen Schicht auf einer harten Unterlage liegen, dann ist dies wesentlich schmerzhafter als wenn eine mehrere Zentimeter dicke Schicht vorhanden ist, bei welcher die Steine beim Auftreten nachgeben können. Peter

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Hilft Barfußlaufen eigentlich auch gegen eingewachsene Zehennägel bzw. desöfteren einwachsende Zehennägel? CU Thomas

würde ich schon sagen, obwohl ich nicht mit einem vorher/nachher beispiel aufwarten kann. Schließlich fällt der seitliche druck auf die zehen vollkommen weg, gegen den sie einwachsen. Übrigens, ich schneide meine zehennägel rund, entlang der kontur der zehen, halte sie relativ kurz und hatte nie probleme mit eingewachsenen nägeln. Unci

Was dagegen hilft, ist, die Nägel ganz gerade zu schneiden, jedenfalls bei den großen Zehen. Bei den anderen gibt es das Problem mit dem Einwachsen wohl auch nicht so.
Ciao, Marco

Ja, es ist der große Zeh *stoehn* Und der Nagel wächst immer wieder ein! Schon 2x habe ich ihn vom Arzt teilweise rausschneiden lassen! Thomas

Hi Thomas! Da bist du nicht der einzige Leidtragende: Mein rechter "Großer" hat auch schon mal Spritze & Skalpell zu spüren bekommen und es ist (leider) abzusehen, dass der linke auch irgendwann mal daran glauben muss.
Wie dem auch sei - da Nackige Füße scheinbar nicht nur den Sommer überstehen, lass ich in meiner Freizeit ab sofort (wenn möglich) die Schuhe wegfallen. Mal sehen, wie lange das gut geht... Füßigst Martin (KS)

Zehennagelwuchs: Ich bitte um Tipps in folgender Angelegenheit. Im Mai -Juni hatte ich Nagelpilz an den beiden großen Zehen, rechts und links. Zum Glück habe ich die Sache unter Kontrolle gekriegt, und zwar ohne Befall der anderen Zehen, und ohne Antibiotika u.ä. Die befallenen Nagelpartien habe ich weggeschnitten. Links ist der Nagel korrekt nachgewachsen, rechts leider kaum, und sieht etwas "angeknabbert" aus. Funktional kein Problem, aber optisch doch etwas störend.
Nackte Füße sollen auch gesund aussehen. Weiß jemand ein Mittel, eher aus Richtung Naturheilkunde, wie man dem aufhelfen kann. aquajeans

Hallo Leute! Seit einigen Monaten fällt mir schon auf, dass am rechten Fuß der Zehennagel am Zeh neben dem großen so dunkelrötlich nachwächst, und das, obwohl mein Vater meine Füße mit einem Spezialgerät behandelt hat. Könnte das sein, weil ich mir diesen Zeh vor etlichen Monaten mal daheim angehaut hatte, dass der Nagel noch immer deswegen so komisch nachwächst?
Schöne Füße Robert (Wien)

Wenn du dir den Zeh ganz doll anhaust, dann kann sich unter dem Nagel innerhalb weniger Stunden/Tage ein Bluterguss bilden und der Nagel löst sich ab (wächst glücklicherweise wieder nach).
Wenn du ihn dir nur so ein bisserl anhaust, kann es sein, dass erst gar nichts passiert und sich dann nach mehreren Tagen doch noch - erst zart rötlich, dann etwas dunkler - langsam ein Bluterguss bildet. Es ist dann nicht der Nagel, der so nachwächst, sondern ein bisschen Blut, das sich unter dem Nagel angesammelt hat.
Wahrscheinlich wird sich der Nagel irgendwann lösen, aber wenn du Glück hast, dauert es bis dahin so lange (bei dir jetzt schon ein paar Monate), dass darunter schon ein fast vollständiger neuer Nagel zum Vorschein kommt. Hat bei mir vom letzten November bis in den April gedauert; jetzt ist wieder alles wie neu.
Thomas_Sch

Bei mir geht das meistens ohne Nagelerneuerung. Zehennägel wachsen ja nicht vorne weiter, sondern werden aus der Nagelwurzel nach vorne geschoben, so dass sich der Bluterguss mit nach vorne schiebt.
Irgendwann kommt der verfärbte Teil in den Bereich, wo er mit dem normalen Zehennagelschneiden entfernt werden kann. Nägel können sich übrigens auch bei Totalverlust regenerieren.
Unci

[Zehennägel werden aus Nagelwurzel geschoben, so dass sich Bluterguss nach vorne schiebt. Irgendwann kommt verfärbte Teil in Bereich, wo er mit Zehennagelschneiden entfernt werden kann]
Wenn der Bluterguss weit genug vorne sitzt, dann ja. Wenn er aber unter der Nagelwurzel sitzt, dann löst sich der Nagel erst an der Stelle, an der er nachwächst.
Wenn dann nach einiger Zeit im Zuge des Wachstums diese Stelle unter der Nagelhaut zum Vorschein kommt, dann ist der Nagel an der Nagelwurzel lose, während er zur Zehen- spitze hin noch festsitzt. Lästig.
Es gibt doch kein Thema, über das man nicht diskutieren könnte... ;)
Thomas_Sch

Hallo, Mein Tipp, Streich deine Zehennägel mit einem schönen Lack an, dann sieht man nichts mehr.
Der Grund liegt sehr wahrscheinlich darin, dass du Dir den Zeh angestoßen hast.
Liebe Grüße Alex (AlexPB)

In den Monaten Oktober bis Februar bin ich meist mit Schuhen und Socken unterwegs. In diesen Monaten wird meist ein Nagelpilz an einem Zeh immer größer. Nun meine Frage:
Kann man diesen mit ca. 10 Minuten Barfußlaufen täglich in den Wintermonaten am wachsen hindern, bzw. auskühlen (wächst durch nur durch die Hitze in Socken und Schuhen)?
Oder verschwindet er bei häufiger kühler Umgebung ?
Meine Erfahrung, in den Monaten März bis September regeneriert sich der Nagel auch durch dauerndes (häufiges) Barfußlaufen.
H

Die Frage ist, wer schneller wächst: der Pilz oder der Nagel? So hat es mir kürzlich ein Medizinprofessor erklärt. Wächst der Pilz langsamer als der Nagel, so wächst er sich heraus, andernfalls dringt er immer weiter ein. Zum Wachstum braucht der Pilz Feuchtigkeit und Wärme, in geschlossenen Schuhen findet er natürlich ideale Bedingungen. Wenn dauerhaft Luft an die Zehen kommt, ist es mit seinem Wachstum zu Ende.
Minutenweises Barfußlaufen im Winter wird den Pilz kaum aufhalten, da er immer noch in 99% der Zeit optimal wachsen kann. Ärgern würde er sich, wenn du auch im Winter Sandalen tragen würdest -- wenn's kalt ist, eben auch mit Socken. Ich tue das, obwohl das nicht der Mode entspricht. Aber wer gegen den Trend barfuß läuft, kann auch ohne Komplexe Sandalen, Wollsocken und sonstiges uncooles Equipment tragen!
Mach's gut und unbeschuht, Lorenz

Hallo, wenn der "Haushalt" am Fuß nicht passt, kann er leichter krank werden, ist er empfänglicher für Sporen usw.
Wenn Du auch jetzt regelmäßig barfuß läufst, und damit Deine Durchblutung auf das normal natürliche Maß eines gesundes Fußes bringst, wird dies sicher förderlich sein, evtl. Krankheiten entgegen zu wirken oder diese los zu werden.
Ich merke es ja selbst in meinen Sicherheitsschuhen, die ich ab 7 Uhr bis 12 Uhr, und ab 13 Uhr bis 16 Uhr an fünf Tagen die Woche tragen muss. Während in meiner Hauptbarfußzeit von März/April bis Oktober/November folgendes zu beobachten ist:
-feucht, und damit schwitzige Füße bekomme ich entweder gar nicht, oder erst sehr spät am Vormittag oder gar Nachmittag.
- die Temperatur ist stets angenehm, nie zu warm, und kalte Füße gibt es auch nicht.
Und damit passt das Klima im Schuh schon mal besser, um Fuß- oder sicher auch Nagelpilz zu vermeiden.
Mit Barfuß gehen förderst Du Deine Durchblutung. Und das ist das A und O. Nebst Training Deiner Muskulatur, Knochen und des Bewegungsapparates.
Das Gejammere der Leute: ach, ich hab immer kalte Füße oder
ach ich hab immer schwitzige (Käse-) Füße,..... Da passt was nicht.
Nun zurück zu mir:
Wenn nun der Winter halbwegs vorbei ist, die Witterung draußen für mich zu einem regelmäßigen Dauerbarfußtraining ungeeignet ist, baut sich dieser "Mechanismus" des Klimas am Fuß sehr schnell wieder ab.
Ich hab durchaus schon am Vormittag schwitzige, feuchte Schuhe. Und zwar derart, das sie am anderen Tag in der Frühe immer noch feucht und klamm sind. Was glaubst Du, welches Gewicht die da zulegen. (Ich muss das mal abwiegen auf der elektronischen Waage in der Firma...) Mir bleibt dann nur übrig, die Schuhe die Nacht über in der Nähe meines Ofens zu deponieren. Dann sind sie früh aber auch schon warm. Schön? Mitnichten, da schwitzt man gleich wieder viel schneller.
Es ist immer wieder erstaunlich, wenn ich nach einem kompletten Barfußwochenende im Sommer die Schuhe anziehe. An manchen Tagen fange ich im Grunde gar nicht darin zum schwitzen an. Ein Nährboden für Pilze kann so kaum entstehen.
Aber was machen die Fußpilzbefallen, die mit Nagelpilz? Ich möchte nicht wissen, wie viele der im Hochsommer mit Socken in Sandalaen bewaffneten Männer da Pilz haben, und dann über uns barfuß laufenden gescheit daher lästern. Es ist oft so blöd, so primitiv. Ich kann nur lachen darüber. Wenn man dann mal was zu diesen Leuten sagt, kommt es prompt immer, dass das bei ihnen nicht zutreffe. Paradox, das sind auch nur Menschen... Wie ich. Diese können nicht mehr denken, sie sind in der Schublade des unmündigen Konsumenten gelandet. Ein Nein sagen ist nicht mehr möglich. Die Folge ist Angepasstheit. Man kann logischen Gedankengängen nicht mehr folgen. Das lebt ihnen dafür der tägliche Konsum vor ...
Wenn Du nun mit Pilz befallen bist, bleibt nur der Gang zum Arzt. Bei gleichzeitiger Mittelanwendung muss! aber Dein Haushalt am Fuß reguliert werden. Das A und O ist dabei eine gesunde Durchblutung.
Nicht nur zu warme und zu feuchte Füße sind Gift. Auch zu kalte und zu trockene... Denn wer seine Durchblutung nicht auf das natürlich vorgegebene Maß bringt, riskiert abends daheim beim scheinbaren "Luft an die Füße lassen", genau das Gegenteil...
Es nützt da rein gar nichts, täglich mehrmals die Socken zu wechseln.
Meine Meinung, mein Gedankengang dazu.
Gruß, Markus (malo)

Gelbliche Fußnägel : Vermeidbar ?
Es war kürzlich im Forum wieder die Rede davon, dass man als Barefooter auf gepflegte Füße wert legen sollte, nicht unbedingt mit weißen Käsequanten rumrennen soll, und dass insbesondere verfärbte Fußnägel abstoßend wirken - eine Ansicht, die ich voll teile.
Ich lege Wert auf korrekten Schnitt usw., mag allerdings schon gerne schwarze Sohlen.
Gelblich verfärbte Fußnägel oder Nagelbetten kann man in der Tat insbesondere bei älteren Herren z. B. in den Umkleidekabinen von öffentlichen Schwimmbädern bemerken, und wirken echt nicht gut. Ich habe (noch) keine solchen, aber da ich auch langsam in die höheren Altersklassen abwandere, aber an und für sich auch noch in 20 Jahren als Opa barefooter bleiben will, ohne mein Umfeld optisch zu belästigen, folgende Frage an das Forum:
Weiß jemand, was die Gelbfärbung der Nägel/ Nagelbetten bewirkt ?
Kann man langfristig präventiv dagegen etwas tun, bspw. Ernährung ? 
Barfußsein allein scheint nicht zu helfen. An meiner Uni gab's einen Psychologieprofessor, der seinerzeit das ganze Jahr über barfuß in Sandalen rumlief, und auch so u.a. seine Vorlesungen hielt, und dessen Füße also schon die ganze Zeit an der frischen Luft waren. Seine Nägel waren aber massiv vergilbt, und insbesondere Kommilitoninnen empfanden das als sehr abstoßend.
Ist das Schicksal, oder gibt es da ein probates Mittel ?
Bis bald aquajeans

Gelbliche Fußnägel sind in den allermeisten Fällen ein Zeichen von Nagelpilz. Entsteht bevorzugt in Turnschuhen, warm und feucht ...
Der Pilz verfärbt zunächst den Nagel und kann dann den ganzen Körper befallen, einschließlich Magen, Darm usw. Der Professor, den du beschreibst, dürfte die Sandalen deswegen getragen haben, weil er Nagelpilz hatte und eine Verschlimmerung durch eingesperrte Füße vermeiden wollte ...
Behandlung: spezielle farblose Nagellacke, die ein Langzeit-Medikament enthalten. Sehr teuer und über etwa 3 Jahre mit strengster Konsequenz anzuwenden. Die Kassen zahlen aber die Behandlung.
Barfußlaufen im Wald kann die Sache bei Menschen mit schwachen Abwehrkräften durchaus fördern, weil Erde und vor allem Pilzsporen aus dem Wald in den Nagelfalz gelangen können.
Sehr infektiös. Unter Umständen müssen alte Schuhe verbrannt werden.
In seltenen Fällen kann eine Gelbfärbung, die nicht auf das Pilzmittel reagiert, durch eine bestimmte Form von Schuppenflechte hervorgerufen werden.
Jörg (2)

Insbesondere bei Kettenraucher fällt mir das auf. Der Zeigefinger zum Abschnippen der Asche ist sehr verfärbt. Und bei solchen dann noch meist die anderen Fingernägel. Bei einigen war im Sommer gleiches an den Zehen zu beobachten.
Oder ist es ganz allgemein eine Frage der Durchblutung? Sprich: wer ständig beschuht und in Socken umher läuft, ist Pilzkrankheiten besonders ausgesetzt. Aber das ist hier schon erwähnt.
Bei jüngeren Menschen sieht man das kaum.
Alkoholiker, Raucher und Konsumenten diverser Rauschmittel gehören auch dazu.
Koffein? Wer weiß, ich bin kein Arzt.
mfg Markus (malo)

Ich habe seit meiner Kindheit Nagelpilz auf fast allen Zehennägeln. Der Hautarzt verschrieb mir bis jetzt immer nur verschiedenste Tinkturen und Lacke, aber bis jetzt ohne wirklichen, langanhaltenden Erfolg.
Es gibt zwar auch die Möglichkeit, Nagelpilz mit Tabletten zu behandeln, diese können aber Schädigungen von Leber usw. hervorrufen.
Ich bin schon total verzweifelt, weil mir niemand helfen kann und schäme mich, barfuss zu gehen.
Weiß vielleicht jemand eine wirkungsvolle, nicht belastende Behandlungsmethode??
vogi

Gegen Haut- und Nagel-Pilze gibt es ein natürliches Mittel, das in verschiedenen Internetseiten viel gepriesen wird, nämlich Grapefruitkernextrakt. Es gibt dies in flüssiger Form und als Tabletten. Das Mittel wirkt laut dem Buch "Das Wunder im Kern der Grapefruit" gegen die verschiedensten Pilze und Bakterien und hat keinerlei Nebenwirkungen. Man kann das flüssige Mittel auf die erkrankten Stellen verdünnt oder bei Nagelbefall auch pur auftragen, und zusätzlich die Tabletten einnehmen. Das größte Problem, das man mit jedem Pilzmittel zur Bekämpfung von Nagelpilz hat, besteht jedoch auch hier, nämlich das schlechte Eindringen in den Nagel.
Von Teebaumöl zur Bekämpfung von Nagelpilzen habe ich auch schon gehört es jedoch noch nicht getestet.
Mein Test mit Grapefruitkernextrakt ist noch nicht abgeschlossen, da ich es noch nicht lange genug einnehme um von Erfolg oder Misserfolg sprechen zu können.
Barfußlaufen ist sicher gut, dass kein normaler Hautpilz entsteht, da immer Luft an die Füße kommt für einen bestehenden Nagelpilz reicht es jedoch allein sicher nicht aus.
Viele Barfuß-Grüße
Matthias(DA)

Auf einer weiteren Seite findet Ihr Barfüßertipps gegen Schrunden und zuviel Hornhaut und zu rauen oder glatten Fußsohlen

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