[Barfußtreffen im Feldbergschnee, Januar 2001] [Dezembertreffen in Karlsruhe]

Barfußtreffen im Feldbergschnee, Januar 2001
(Forumbeiträge im Winter 2000 / 2001)

Gestern war es soweit. Das lange geplante und angekündigte Barfußtreffen im Schnee fand statt. Mein Zug aus Karlsruhe kam sogar 2 Minuten zu früh in Freiburg an, Samstag morgens ist ja nicht viel los in den Bahnhöfen.
Als ich ohne Socken aber mit Sandalen hinüber auf den Bahnsteig nach Titisee ging, stand dort zwar schon der Zug abfahrbereit, aber weit und breit kein Mensch ohne Socken! Gut, ein paar Minütchen waren ja noch Zeit, ich schlenderte etwas am Bahnsteig entlang. Da kam mir einer entgegen, barfuß in Sandalen. Es war Don aus Mannheim. Er entschloss sich erst in letzter Minute, zu kommen.
Kurze Zeit später kamen drei barfüßige Männer auf uns zu. Sie waren wirklich ganz barfuß. Es waren Markus U und die beiden Schweizer. Die Schweizer begrüßten uns kurz, um uns im gleichen Atemzug zu sagen, dass sie sich entschlossen haben, nicht mit zum Feldberg zu fahren. Dann verschwanden sie sofort wieder. Keiner weiß warum.
Zu dritt fuhren wir dann Richtung Feldberg. Das war auch notwendig, um Schnee zu finden, denn es hatte wirklich nur ganz oben am Feldberg einige wenige Zentimeterchen Schnee. Das Wetter war toll, absolut klar, tolles Alpenpanorama mit einer dicken Nebelbank im Tal davor. Alle Berge der Umgebung des Feldbergs waren schneefrei. Und die Schneedecke hier war nur sehr dünn und ziemlich verharscht. Mehrfach aufgetaut und wieder festgefroren. Eine harte, eisige Sache.
Ein sehr unangenehmer eiskalter Wind blies uns um die Ohren. Da im Zug hier hoch die Heizung ausgefallen war, kamen wir schon einigermaßen "angefroren" hier oben an, und entschlossen uns zunächst mal in der Gaststätte einzukehren und etwas Warmes zu trinken. Don und ich trugen immer noch unsere Sandalen, Markus blieb hart und ging ganz barfuß. In der Gaststätte ist's niemand besonders aufgefallen. Und wir warteten auf die Bedienung und warteten und warteten.
No shoes - no service dachten wir schon, da erbarmte sich doch einer der Kellner und kam her. Wir sagten ihm, was wir wollen. "Zwischen 12 und 14 Uhr nehmen wir keine Bestellungen ohne Speisen an!" antwortete er. Wir wiesen ihn darauf hin, dass wir schon eine ganze Weile warten und es ohnehin erst viertel vor 12 ist. Er wiederholte seinen Spruch, wie von einem Tonband. Dann fertigte er die Dame am Nebentisch ebenso ab. An unserer mangelnden Fußbekleidung kann's also nicht gelegen haben, mehr an der mangelnden Berufsauffassung des Kellners.
Wir gingen also wieder raus, waren auch wieder etwas aufgewärmt und entschlossen uns, nun erst mal zur Tat zu schreiten und am Ende in Titisee noch mal einzukehren. Gleich hinter dem Einkaufs- und Hotelgebäude ging ein Trampelpfad Richtung Wald. Also, Latschen aus und rein in den Schnee (Markus hatte sie ja schon aus). Wir gingen also über die dünne, sehr vereiste Schneedecke hoch zum Wald. Ich ging vorneweg und plötzlich sah ich vor mir eine Fußspur, die sich von den anderen deutlich unterschied. Es war eindeutig der Abdruck eines menschlichen Fußes. Der Abdruck war schon sehr verwischt und vereist, aber vor einigen Tagen ist hier schon mal jemand barfuß gelaufen! Das war ganz deutlich zu erkennen.
So ermutigt gingen wir weiter in den Wald hinein. Der Schnee auf dem schmalen Pfad war hier etwas lockerer und man sank darin ein, soweit man in den wenigen Zentimetern einsinken kann. Dennoch war die Oberfläche durch Auftauen und Anfrieren sehr vereist und es war nicht gerade angenehm, hier barfuß zu laufen. Nach etwa 10 Minuten, entschlossen wir uns umzukehren, Don und ich hatten erst mal genug, wir zogen unsere Latschen wieder an, ich sogar Strümpfe dazu. Markus blieb weiterhin hart. Dann gingen wir den gleichen Weg zurück.
Unten am Einkaufszentrum ging noch ein anderer Weg ab, dort wollten wir es nochmals probieren. Auch Don und ich starteten einen neuen Versuch. Doch der Weg endete schon nach wenigen Metern an einigen Häusern. Wir wechselten auf die Skiloipe. Zwischen den beiden Skispuren war der Schnee durch die Schneeraupe gepresst und relativ angenehm zu gehen. Die Skifahrer auf dem gespurten Rundkurs waren doch größtenteils sehr überrascht, drei barfüßige Männer auf ihrer Loipe anzutreffen, ihre Kommentare waren jedoch alle positiv zu verstehen. Gemeckert hat keiner, weil wir in der Loipe liefen. Wir achteten auch darauf, die Spur nicht zu zertreten.
Hier gingen wir dann etwa 45 Minuten. Dann mussten wir uns wieder Richtung Bushaltestelle orientieren, etwa 20 Minuten Fußweg entfernt. Auf der Straße zogen Don und ich die Latschen wieder an. Ich auch wieder die Strümpfe. Ich empfand es schon als sehr kalt, vor allem wegen des unangenehmen scharfen Windes. Markus zeigte weiterhin Durchhaltevermögen.
An der Bushaltestelle standen schon einige Leute, überhaupt war es sehr, sehr voll - klar, der Feldberg ist der einzige Ort weit und breit, wo man halbwegs Skifahren kann. Der (völlig überfüllte) Bus kam mit wenigen Minuten Verspätung, verlangsamte die Fahrt kurz und fuhr ohne anzuhalten an den frierenden Leuten vorbei. Die Hoffnung auf einen Verstärkungsbus, wie auf der Herfahrt erfüllte sich nicht. Der nächste planmäßige Bus würde erst in einer Stunde wieder kommen. So standen etwa 25 fierende, bibbernde, zähneklappernde Menschlein im eiskalten Wind am Straßenrand und warteten. Fragen kamen auf. Was tun, wenn der nächste Bus auch voll ist? Könnte man zum Bahnhof Bärental wandern? "Das sind 10 km, wenn ihr den Weg über den Feldsee nehmt. Das wären zwei Stunden zu laufen!" sagte ein älterer Herr.
Wir entschlossen uns zu warten. Markus zog nun auch seine Schuhe an. "Ich werde den Eindruck nicht los, dass ihnen sehr kalt ist!" meinte der freundliche ältere Herr zu Markus. Diesen Eindruck hatte ich übrigens auch und Markus konnte es auch nicht verneinen. Der Mann gab ihm einen Schluck heißen Tee aus der Thermoskanne, was Markus auch dankend annahm. Dann kam wieder ein Linienbus. Er war leer! Hoffnung! Er machte langsam - und fuhr vorbei! Enttäuschung, Entsetzen, einige Jugendliche warfen ihm frustriert Eisbrocken hinterher. Viele versuchten nun per Anhalter nach Bärental zu gelangen, doch niemand hielt an.
Dann kam ein Bus aus der Gegenrichtung. 25 Leute strömten hinüber, flehten den Fahrer an, uns mitzunehmen, oder einen Einsatzbus zu bestellen. Er schüttelte den Kopf. Nach langem Bitten nahmen er einen älteren Mann mit seinen Enkelkindern und ihrem Schlitten mit, in der Hoffnung, ein paar Stationen weiter den nächsten Bus in unsere Richtung zu bekommen, wenn er noch nicht überfüllt ist.
Ich hatte inzwischen, wie die meisten Leute alle Knöpfe und Reisverschlüsse zu und die Kapuze hochgezogen. Ich sehnte mich nach Handschuhen, hatte aber keine. Es war bitter kalt! Die zunächst noch halbwegs wärmende Sonne war nun hinter den Bäumen verschwunden, nur der eisige Wind pfiff uns um die Ohren. Markus hatte nur eine dünne Jacke. Er muss schrecklich gefroren haben! Dann kam der nächste Bus, es war der Verstärkungsbus, der uns schon am Morgen hoch brachte. Er war voll! Das sah man schon von weitem. Der Fahrer zögerte, verlangsamte die Fahrt, gab dann aber wieder Gas. Die Leute strömten auf die Straße, zwangen ihn zum Anhalten. Das tat er dann auch. Nun drängten alle in den Bus, es war wie eine Erlösung!
In Bärental hatten wir 12 Minuten Zeit, am Bahnhof ein warmes Getränk zu uns zu nehmen. Dann fuhren wir zurück nach Freiburg. Zeit um in Titisee noch einzukehren hatten wir nicht mehr (und auch keine Lust, die Wärme im Zug ließ Müdigkeit aufkommen).
Seltsamer weise hat die Rückfahrt vom Feldberg nach Freiburg 18 Mark gekostet, die Hinfahrt jedoch nur 8,50 DM! Ich hatte allerdings keine Lust mehr zum Diskutieren.
Am Stadtrand von Freiburg gab's dann noch eine Überraschung. Ich schaute aus dem Zugfenster und sah eine junge Frau, die vor ihrem Haus fegte. Sie trug Bermudashorts und war barfuß!!! Ganz sicher! Ob der Mann, der mit ihr zusammen fegte, auch barfuß war, habe ich nicht sicher gesehen, ich glaube aber ja.
Vielleicht lesen die beiden ja diesen Bericht. Wenn ja, könnt ihr Euch ja mal melden. Oder sollte ich doch schon vor Kälte fantasiert haben?
In Freiburg verabschiedeten wir uns dann von Markus. Er wollte den Abend noch mit den Schweizern verbringen. -Hast Du sie noch getroffen, Markus?-
Don und ich fuhren zusammen zurück und redeten noch etwas über unsere bisherigen Barfußerlebnisse. Alles in Allem war es ein sehr schöner Tag, hat sich echt gelohnt. Nur das Servicepersonal (Kellner, Busfahrer) am Feldberg war dem Menschenansturm nicht gewachsen, was man bei den ungeheueren Menschenmassen, die dort oben unterwegs waren aber entschuldigen kann. Es gab dem ganzen einen abenteuerlichen Anstrich.
Barfüßige Grüße Bernd A

Starke Leistung und toller Bericht!!!
Wenn ich schon nicht zu euch gestoßen bin, wollte ich heute das herrliche Wetter auch nutzen und habe ein paar Versuche im Thüringer Wald unternommen. Aber irgendwie war ich heute nicht in Form. Bei drei Versuchen barfuß über die schon ziemlich plattgetretenen und damit teilweise eisigen Wanderwege zu laufen war der erfolgreichste Versuch nach vier Minuten beendet. Vielleicht hätte ich auch einen Mitstreiter gebraucht oder aber es war der psychologische Effekt. Das Thermometer meines Autos zeigte Minus 8 Grad und das verflucht kalt; vielleicht wäre es besser gewesen, nicht aufs Thermometer zu schauen.  ... Nachdem ich heute hier im Thüringer Wald wieder mehrere Barfußversuche auf dem relativ angenehmen Schnee unternommen habe und wieder nach jeweils maximal vier Minuten abgebrochen habe, war ich somit eigentlich ganz froh, nicht zu euch gestoßen zu sein.
Nachdem ich mich hier auch auf dem Terrain des Geschäftsgebietes meines Arbeitgebers bewege, habe ich die stark belaufenen Wege gemieden. Auf den anderen bin ich niemandem begegnet obwohl auch dort eine Reihe von Fußspuren zu sehen waren.
Von meiner letztjährigen 1- Stunden- Leistung bin ich dieses Jahr noch weit entfernt.
Außerdem würde mich interessieren, ob sich bei euch irgendwelche Negativfolgen in den nächsten Tagen einstellen. (ich konnte letztes Jahr ca. drei Tage nicht mehr richtig auftreten wegen Erfrierungserscheinungen).
Seltsamerweise waren hier im Thüringer Wald trotz herrlichsten Wetters gestern und heute relativ wenige Leute unterwegs; Langlauf war des wegen des wenigen Schnees etwas schwierig. Könnte aber auch an der Wetterbericht gelegen haben, der von trübem grauen und eiskalten Wetter in Thüringen sprach im Gegensatz zu den tatsächlichen Verhältnissen im Süden und auf der Höhe.
Viele Grüße Lothar

[Hallo Lothar Bis jetzt kann ich zumindest bei mir nichts auffälliges feststellen. Mal sehen, was die beiden anderen berichten. Gruß Bernd]
Bei mir musste ich eine etwa Pfennigstückgroße taube Stelle am 2. Zeh des rechten Fußes feststellen, die aber bestimmt durch die ewige Warterei auf den #%$&!*# Bus verursacht wurde. Nach einer Woche ist alles wieder normal.
Bei der Gelegenheit möchte ich sagen, es ging uns (zumindest Bernd und mir) nicht darum, der Welt zu zeigen dass wir "hard-core" Barfüßer sind, sondern um die Möglichkeit sich mit anderen gleichgesinnten zu treffen.
Danke an Bernd und Markus für ein gelungenes Abenteuer! Gruß, Don

Hallo Bernd, Gratulation, dass ihr dieses Meeting zustandegebracht habt! So etwas ist auf jeden Fall ein Erfolg für den barfußlaufenden Teil der Menschheit :-)
Auch wenn die Umstände teilweise widrig waren.
Wenn das Würzburg-Meeting in Juni zustande kommt, werde ich es wahrscheinlich schaffen, dabei zu sein!
Serfuß, Lorenz

Hallo Schneefüßler, insgesamt habt Ihr ja leider wohl nicht direkt Glück gehabt heute - wenn ich es recht einschätze sogar noch weniger als ich vor gut zwei Wochen.
[Gleich hinter Einkaufs- und Hotelgebäude ging Trampelpfad Richtung Wald ... plötzlich sah ich vor mir eindeutig Abdruck eines menschlichen Fußes. Abdruck war schon sehr verwischt und vereist, aber vor einigen Tagen ist hier jemand barfuß gelaufen]
Ob die Spuren noch von mir waren ? Ich versuche mal zu beschreiben, wo ich gegangen bin :
ich bin am Feldberghotel, Parkplatz, Schilift vorbei geradeaus gegangen und gelangte dann geradeaus an eine Weggabelung. Dort habe ich die Schuhe im Rucksack verstaut und bin zuerst den in Gehrichtung linken Weg (er führte Richtung Feldsee) gegangen - das war der Weg, der abwärts führte und schnell immer weniger Schnee hatte. An einer Abzweigung habe ich mich links gehalten - dieser Weg führte als Pfad im Wald recht steil bergan, was mir wegen des glatten Untergrunds nicht geheuer war.
Ich bin dann zurück zur anfangs beschriebenen Stelle gegangen und auf dem rechts abzweigenden Weg weiter gegangen, er führte in einer Art Halbkreis nach rechts und sachte bergab (auf der Karte habe ich später gesehen, dass er beim Caritashaus auf die Bundesstraße eingemündet wäre). Ich bin aber nach einiger Zeit auch diesen Weg (aus Zeit- und Orientierungsgründen) zurückgegangen und habe dann noch das beschriebene "Schaulaufen" angeschlossen.
Könnte es evtl. meine Spur gewesen sein ? Serfuß Georg

Nein, nach Deiner Beschreibung nicht. Wir sind vor dem Hotel rechts abgezweigt und dann hinter dem Hotel bergauf gewandert, also gegenüber des Feldberggipfels.
Anscheinend gibt es doch noch ein paar andere (heimliche) Barfußläufer. ...
Wie schon geschrieben, empfanden wir die Temperaturen auf dem Feldberg als eisig!! Laut Tageszeitung betrug die höchste gemessene Temperatur am Feldberg am Samstag -6°c. Dazu blies freilich ein strammer Wind, ich schätze in Spitzen bis zu 60km/h.
Das würde bedeuten, dass unter Berücksichtigung des sogenannten "Wind- chill- Faktors" (Abkühlung der fühlbaren Temperatur, abhängig von der Windgeschwindigkeit) die fühlbare Temperatur bei ca. -32°C lag!
Bei unserem meist milden Wetter ist dieser Faktor nur selten von Bedeutung, in kälteren Regionen (Skandinavien, Kanada) wird er immer berücksichtigt. Erfrierungen treten bei -6°C und 60km/h Wind eben genau so schnell ein, wie bei -32°C und Windstille.
Man ist jedenfalls kein "Weichei" wenn man bei solchen Verhältnissen friert ... Bernd A.

Nachdem das lange vorher angekündigte Barfußtreffen im Schwarzwald stattgefunden hat, ich nach Hause zurückgekehrt bin, ein Bad genommen habe und nun wieder (barfuß) am heimischen PC sitze, will ich mal davon berichten.
Eigentlich handelt es sich (leider) um zwei kleinere Treffen, und ich bin der einzige, der an beiden teilgenommen hat. Dan aus der Schweiz hatte angekündigt, er werde schon am Freitagabend kommen, und ich überlegte meinerseits, dass sich der Aufwand für mich in Ansehung meines Anreiseweges (ich wohne in der Nähe von Düsseldorf) "lohnen" müsse. Daher machten wir aus, uns am Freitagabend um 20.00 Uhr am Freiburger Hauptbahnhof zu treffen.
Dan und Patrik, der ebenfalls aus der Schweiz kam, waren pünktlich zur Stelle. Selbstverständlich waren wir alle drei barfuß. Nach der Begrüßung galt es zuerst, ein Quartier zu besorgen, und nach kurzer Suche fanden wir ein preiswertes Hotel. Der Ehrlichkeit halber muss ich sagen, dass ich es nicht gewagt hätte, barfuß nach einem Hotelzimmer zu fragen, aber die beiden Schweizer regelten die Angelegenheit sehr souverän. An der Rezeption wurden wir empfangen wie jeder andere Gast auch, und dass wir mitten im Januar barfuß ankamen, schien niemanden zu verwundern. Ich betone nochmals zur Klarstellung, dass wir nicht im voraus gebucht hatten.
Nachdem wir uns angemeldet und die Zimmerschlüssel ausgehändigt bekommen hatten, ging ich wieder zum Bahnhof, um mein Auto mit dem darin befindlichen Gepäck zu holen. Danach gingen wir zusammen in die Stadt. Zuerst gingen wir in ein sehr belebtes amerikanisches Restaurant (weder McDonalds noch Burger King oder Pizza Hut, sondern ein ganz normales, gutes Restaurant), um was zu essen. Die Schweizer freuten sich über die verstohlenen Blicke der anderen Gäste auf unsere nackten Füße.
Anschließend gingen wir ins "E- Werk", ein alternatives Kulturcenter. Dort war nichts Besonderes los, und so holten wir uns an der Theke nur ein Bier und setzten uns an einen Tisch. Nach kurzer Zeit kamen drei hübsche junge Mädchen und setzten sich zu uns. Die eine konnte sich wegen unserer nackten Füße gar nicht einkriegen, fand es schier unglaublich, dass wir tatsächlich keine Schuhe dabeihatten und wiederholte immer wieder: "Das finde ich ja voll fertig, dass Ihr im Winter barfuß geht." Sie meinte das durchaus nicht abschätzig, sondern eher mit einer Art ungläubiger Faszination. Auch die beiden anderen waren recht neugierig, und ich gab ihnen bereitwillig Auskunft. Leider ließen sie sich indessen nicht ermutigen, die Schuhe auszuziehen und gleichfalls barfuß zu laufen.
Zum Glück war "barfuß" jedoch nicht das einzige Thema, sondern wir redeten auch über andere Dinge.
Als wir zum Hotel zurückkehrten, begegnete uns eine Frau, die voller Entsetzen ausrief: "Barfuß bei dieser Kälte! Mich friert schon vom Hinsehn!", und ihren Mantel ganz fest um sich schlang.
Am anderen Morgen machten wir uns zum Bahnhof auf. Einige Leute, denen wir begegneten, schauten verwundert, und eine Autofahrerin lachte ob unserer nackten Füße lauthals los. Auf dem Bahnhof tranken wir zuerst in aller Ruhe eine Tasse Kaffee und gingen dann zum Bahnsteig, wo der Zug nach Titisee abfahren sollte. Dort sahen wir Bernd A aus Karlsruhe und Don, einen Deutschamerikaner aus Mannheim. Sie trugen keine Socken, aber Sandalen.
Daraufhin sagten die Schweizer ziemlich unvermittelt, dass sie nicht mit zum Feldberg fahren wollten, und verschwanden sofort. Der Grund dafür ist mir nicht genau bekannt; ich vermute aber, dass es daran lag, dass Bernd und Don Sandalen trugen und somit eben nicht wirklich barfuß waren.
Ich fand dieses Verhalten der Schweizer bedauerlich und stieg mit Bernd und Don in den Zug. Die Heizung funktionierte nicht und am Bahnhof Bärental blies uns ein sehr scharfer kalter Wind entgegen. Mit dem Bus fuhren wir zum Feldberg. Dort beschlossen wir, uns erst mal mit einer Tasse Kaffee aufzuwärmen. Wir mussten ziemlich lange auf den Kellner warten. Als er endlich erschien, erklärte er lapidar, zwischen 12.00 und 14.00 Uhr würden keine Bestellungen ohne Speisen angenommen. Auch der Hinweis auf unsere Wartezeit und dass es erst viertel vor zwölf sei, fruchtete nichts.
Zuerst dachten wir, es könne an unserer Barfüßigkeit liegen (obwohl Bernd und Don Sandalen anhatten), aber als er der Dame am Nebentisch das gleiche sagte, wussten wir, dass er einfach keine Lust hatte.
Da wir uns aber auch so schon genügend aufgewärmt hatten, beschlossen wir, nun mit unserer Schneewanderung zu beginnen. Jetzt entledigten sich auch Bernd und Don endlich ihrer Sandalen. Die Schneedecke war nicht dick, aber teilweise vereist, und wir mussten Acht geben, um nicht auszurutschen. Wir gingen in den Wald, und Bernd entdeckte den Abdruck eines nackten Fußes, der nicht von uns stammte. Hier war also bereits jemand vor uns barfuß durch den Schnee gegangen!
Im Walde war die Schneedecke höher, aber sehr verharscht, weil der Schnee erst angeschmolzen und dann wieder gefroren war, und wir sanken teilweise ein. Da es nicht so angenehm war, hier zu gehen, machten wir kehrt und gelangten über einen anderen Weg zu einer Skiloipe, der wir folgten.
Die Skifahrer, die sehr zahlreich hier unterwegs waren, staunten sehr über den Anblick dreier barfüßiger Männer, aber niemand nahm Anstoß oder machte unfreundliche Bemerkungen, zumal wir niemandem im Wege waren und darauf achteten, die Loipe nicht zu zertrampeln. Hier war das Gehen sehr angenehm und nach ungefähr einer Stunde gingen wir wieder in Richtung Bushaltestelle.
Als wir zur Straße kamen, zogen Don und Bernd ihre Sandalen wieder an, der letztere sogar Socken. Ich blieb zunächst barfuß, zog aber an der Bushaltestelle nach einigen Minuten ebenfalls Latschen an, weil ich das barfüßige Stehen auf dem eiskalten Asphalt für längere Zeit nicht ertragen konnte. Dann kam endlich der Bus - und fuhr, da er schon vollbesetzt war, einfach vorüber! Enttäuschung machte sich breit, und ich fing an zu frieren. Ein neben mir stehender älterer Herr bemerkte das und gab mir dankenswerterweise einen Becher heißen Tee aus seiner Thermoskanne. Ich war echt dankbar, aber leider hielt die Wirkung nicht lange vor.
Dann kam ein leerer Bus, der aber ebenfalls einfach vorüberfuhr, obwohl mindestens 30 Leute an der Haltestelle standen und verzweifelt auf einen Bus warteten! Insgesamt warteten wir fast anderthalb Stunden, und ich habe schrecklich gefroren, zumal ich nur eine recht dünne Lederjacke (die in der Sonne und beim Gehen ihren Zweck vollauf erfüllt hatte) trug, weil barfuß zu Schal und Wintermantel einfach nicht passt.
Am Bahnhof Bärental stärkten wir uns noch mit einem Kaffee, und dann kam auch schon der Zug nach Freiburg. In Freiburg nahmen Bernd, der die Socken inzwischen wieder ausgezogen hatte, und Don den nächsten Zug nach Karlsruhe bzw. Mannheim, der schon nach wenigen Minuten kam, und ich ging zurück zum Hotel. Dort hatten mir die beiden Schweizer einen Zettel mit der Mitteilung hinterlassen, dass sie abgereist seien.
Ich machte daraufhin noch einen Spaziergang durch die schöne Freiburger Innenstadt und schaute mir auch das Freiburger Münster an. Bei diesem Spaziergang behielt ich meine Latschen an - barfuß bin ich an diesem Tage nicht mehr gegangen. Erst als ich mich heute morgen zur Heimreise in mein Auto setzte, war ich wieder barfuß.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich das Treffen und den Ausflug in den Schwarzwald sehr genossen habe. Der Spaziergang durch den Schnee war wirklich großartig! Ich würde so etwas jederzeit wieder unternehmen, wenngleich ich kritisch anmerken muss, dass das Verkehrsunternehmen, das den Busverkehr am Feldberg organisiert, der Situation hätte Rechnung tragen und an jenem Tage Sonderfahrten wegen des starken Andranges durchführen müssen.
Es wird viel Propaganda für den öffentlichen Nahverkehr betrieben, aber dessen Leistung entspricht nicht immer den berechtigten Erwartungen der Kunden.
Herzliche Barfußgrüße Markus U.

Hallo ihr drei! Gratulation zur gelungenen Wanderung. Obwohl es mich ärgert, dass ich nicht dabei sein konnte bin ich auch ein bisschen froh, denn eine ganze Stunde hätte ich barfuß sicher nicht durchgestanden; wäre also der "Versager" in der Gruppe gewesen.
Und dann noch die Sache mit dem Bus. Unglaublich! Schreibt doch einen Beschwerdebrief an den zuständigen Busunternehmer und das Fremdenverkehrsbüro. Besonders spannend fand ich ja, dass es offensichtlich noch mehrere Barfußläufer am Feldberg gegeben hat. Ich selbst habe noch nie einen barfüßigen Fußabdruck im Schnee gefunden, der nicht von mir oder meinem Bruder stammen würde.
Interessant wäre es sicher auch, mit Schuhen (getarnt also) jetzt den Weg noch einmal abzulaufen und die Kommentare der andren Wanderer zu den Spuren zu hören ;-)
Ich werde meine Barfußzeiten weiter ausbauen und mich auch in der Stadt an die blöden Blicke gewöhnen ...
Alsdann bis zum nächsten Barfußtreffen
Viele Füße und hoffentlich keinen Schnupfen (vom Warten natürlich! nicht vom Barfußgehen)
Samuel

Hallo Markus, hallo Bernd, vielen Dank für eure ausführlichen und spannenden Berichte. Alle Achtung, kann ich da nur sagen. Da krieg ich ja vom Lesen schon eiskalte Zehen... - bei diesen Temperaturen und Wind so ausdauernd barfuß! Also, da müsste ich noch lange üben, bis ich da mithalten könnte (?).
Dass ihr das Erlebnis doch insgesamt sehr positiv empfunden habt, hat mich nach dem Lesen eurer Berichte richtig "beruhigt" - ich sah euch beim Lesen eurer eindrucksvollen Zeilen schon mit abgestorbenen Zehen, fluchend über eure eigene Idee und euren Mut die endlosen Wartezeiten an der Bushaltestelle verbringen ... aber ihr habt's ja anscheinend doch noch ganz gut überstanden.
Was mir zur eigenen Nachahmung realistischer erschien, war Markus' Bericht über den barfüßigen Abend in Freiburg. Ich hab ja im November auch mal so was ähnliches in FR erlebt, hab hier auch drüber berichtet. Allerdings hatte es da noch ein paar Grad mehr - jedenfalls finde ich es in der City mit der ständigen Chance, zwischendrin mal irgendwo reinzugehen, um die Füße wieder aufzuwärmen, schon wesentlich einfacher, recht kühle Temperaturen auszuhalten.
Schade natürlich, dass die Schweizer Barfüßer so plötzlich entschwunden sind. Falls die beschuhten Kollegen wirklich der Grund waren, wäre die Reaktion zwar IMHO etwas überzogen, ich muss allerdings zugeben, dass mich das auch irritiert hätte, wenn ein Barfuß - Treffen vereinbart ist und dann jemand mit Sandalen kommt.
Bernd, kein Angriff, ist ja deine Sache und du hast ja auch schon berichtet, dass du in der Stadt nicht gern barfuß gehst, und das hat man natürlich zu akzeptieren. Aber etwas enttäuschend hätt' ich's ehrlich gesagt schon auch gefunden, wenn jemand ohne Vorankündigung zum Barfüßer - Treffen in Sandalen erscheint und ich selbst komme "tapfer" barfuß an...
Jedenfalls waren eure Berichte mal wieder echte Highlights in dieser an live- Berichten naturgemäß armen Zeit, deshalb merci dass ihr euch dafür so viel Zeit genommen habt.
Und ich hoffe, doch mal an einem eher sommerlichen Treffen dabei zu sein (Würzburg klingt gut!), wo man dann ohne heißen Tee von barmherzigen Mitmenschen und ohne "Notsocken" ungehinderten Barfußgenuss haben kann.
Fuß zum Gruß Moritz

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Dezembertreffen in Karlsruhe 2001
(Forumberichte im Winter 2001 / 2002)

Hallo, ganz kurz vom Treffen in KA, bereits am Freitag waren 10 Leute da und es gab doch einige lustige Kommentare beim Gang durch die Kaiserstraße.
Gestern machten wir eine Wanderung in den Rheinauen, und Markus U stellte erschreckt fest, dass man dabei schmutzige Füße bekommt ... War trotzdem schön, wenn auch kalt.
Auf dem Weihnachtsmarkt gab's dann für die, die das mögen, das erhoffte Bad in der Menge, mit Kommentaren ohne Ende ...
Um 15 Uhr musste ich die Gruppe verlassen (Weihnachtsfeier), stoße in 5 Minuten wieder zu ihnen.
Gruß, Bernd A [Sonntag Morgen]

Ein gelungenes Treffen ist zu Ende. Heute früh habe ich ja schon kurz einige Highlights aus den beiden letzten Tagen gepostet, nun möchte ich einen längeren Bericht folgen lassen.
Am Freitag Abend kurz nach 21 Uhr sind bereits die meisten der Teilnehmer angereist. Als ich um 21:30 Uhr zum vereinbarten Treffpunkt an der Jugendherberge kam (ist ja nur ca. 300 Meter Fußweg von meiner Wohnung) checkten da gerade Eva, Markus U., Dirk MS, Soeren, Lothar sowie Markus aus der Gegend von Geislingen/Steige ein. Mit anwesend war Jürgen aus KA (ein stiller Forumsleser) und mein alter Nachbar und Namensgenosse, Bernd KA, nebst Freundin. Sie war nicht barfuß, Jürgen auch nicht, die anderen alle. Bernd KA und ich trugen Sandalen ohne Socken.
Jürgen verabschiedete sich gleich wieder, er wollte dann am nächsten Tag zur Wanderung dabei sein. Um es vorweg zu nehmen, er kam dann auch.
Bernd KA und ich entledigten sich dann auch unserer Latschen und wir starten in Richtung Innenstadt. Der geplante Besuch im Badischen Brauhaus hat leider nicht geklappt, da ich zu spät reservierte. Das hätte ich bereits Mitte November tun sollen. So gingen wir barfuß durch die Kaiserstraße auf der Suche nach einer geeigneten Kneipe zum Einkehren.
Die ersten verwunderten Ausrufe ließen bei ca. 2 Grad auch nicht lange auf sich warten. Eine jüngere Dame lief ein Weile neben uns her und fragte, ob wir ein Abhärtungstraining absolvieren
"Nein, wir sind schon abgehärtet!"
"Demonstriert Ihr für etwas!"
"Nein, wir demonstrieren für nichts!"
"Ja, habt Ihr vielleicht schon einen Glühweinschock?"
"Noch nicht...!" sie ging noch ein Stück neben uns her, dann blieb sie abrupt stehen.
"Oh, jetzt bin ich ja viel zu weit gegangen, vor lauter-lauter. Hoffentlich krieg ich meine Straßenbahn noch!"
Dessen unbeirrt gingen wir weiter zum "Ballermann" eine Kneipe bei der Uni, wo wir Platz, Speise und Trank fanden, gemütlich zusammensitzen konnten und uns barfüßige Anekdoten zu erzählen.
Später stieß dann auch Dominik noch zu uns (er hatte sich vorher telefonisch gemeldet).
Weder für das Personal noch für die Gäste des Lokals war es ein Problem, dass wir barfuß waren. Die Kellnerin fragte uns, ob wir eine Wette einlösen. Bei all dem interessanten Erzählen merkten wir gar nicht wie die Zeit verstrich und ehe wir uns versahen war es 23:45 und wir wussten, dass wir eigentlich noch 20-25 Minuten bis zur JH brauchen, die um 24 Uhr schließt. Also eilten Eva, Dirk und ich voraus, um Bescheid zu sagen, Eva und Dirk die letzten paar hundert Meter im Laufschritt, sie schafften es gerade noch. So kamen alle noch zu ihrer Unterkunft zurück. Wie verabredeten uns für 9:30 Uhr am Samstag morgen an gleicher Stelle.
Der Samstag Morgen war ziemlich frisch und die Wiesen von Raureif bedeckt. Bernd KA wollte ausschlafen und war nicht mit von der Partie, dafür aber Jürgen. Wir gingen zum den Schlossgarten und genossen das prickelnde Gefühl auf den raureifbedeckten Wiesen zu laufen, für den ein oder anderen war es etwas zu frisch.
Lange hatten wir nicht Zeit, denn wir wollten ja um 11 Uhr am Treffpunkt Pyramide sein. Beim Schloss fragte dann ein kleiner Junge seine total verblüfften Vater, ob man hier barfuß gehen kann. Da ein 3-jähriges Kind solch eine Frage nicht ohne Grund stellt, schaute sich der Papa nach allen Seiten um und traute wohl seinen Augen nicht, als er uns erblickte. Es war ihm deutlich anzusehen, dass er darüber nachdachte wovon er wie viel am Vorabend getrunken hat ...
Später begegnete uns dann ein anderer Familienvater mit seinen schon fast erwachsenen Töchtern. "Schaut Euch doch mal die Leute da an! Fällt Euch was auf?"
"Was, nö!"
"Fällt Euch nichts auf?!"
"Nö!"
" Schaut sie Euch doch ganz genau an!"
"Was, Ach..."!
Wir gingen weiter zur Pyramide, hätten uns aber nicht beeilen zu brauchen, denn dort am Treffpunkt wartete niemand auf uns. Wir genehmigten uns einen Glühwein, dabei gab es ein interessantes Gespräch mit einer jungen Frau. Sie fand es sehr interessant, dass wir das machen, konnte sich aber selbst absolut nicht vorstellen, bei den herrschenden Temperaturen barfuß zu gehen.
Wir fuhren mit der Straßenbahn zur Endhaltestelle im Ortsteil Daxlanden und starten von dort aus eine Wanderung durch die Rheinauen. Nun war auch ich in meinem Barfußelement, bisher trug ich noch meine Treckingsandalen. Über Wiesen und Naturwege führte uns der Weg und bei Temperaturen von knapp über 0 blieb da so einiger Schlamm an unseren Füßen hängen.
Ich hatte meinen Fotoapparat dabei, zum Leidwesen der anderen. Bei dem herrlichen Winterwetter geriet ich nämlich in einen richtigen Fotografierrausch, dem ich nur schwer wieder zu entlocken war. Aber davon weiß auch meine Familie ein Lied zu singen ...
Die anderen plagten inzwischen viel elementarere Probleme, sie hatten -- HUNGER! Und bevor wir irgendwo einkehren, wollten sie sich auch irgendwo noch die "Schwarte" (wie es Markus U nannte) abwaschen. Dafür kam die Bootsanlegestelle der Kanusportler am Altrhein wie gerufen und 200 Meter weiter konnten wir dann reinen und nackten Fußes im Naturfreundehaus einkehren.
Die Wirtin hatte für unser Tun nur eine plausible Erklärung: "Die müssen doch krank sein!"
Ich fragte sie: "Etwas zum Essen bekommen wir hier aber?"
"Ja, klar, natürlich!"
Und dieses Essen war dann auch ganz gut und weil es so gemütlich war, haben wir uns wieder mit der Zeit vertan und mussten uns sehr beeilen, die Straßenbahn zu erreichen, die von hier nur einmal pro Stunde verkehrt. In dieser Straßenbahn gab es dann viele verblüffte Gesichter, eine ältere Italienerin machte das Kreuzzeichen, andere konnten es überhaupt nicht fassen
.
Am Weihnachtsmarkt stiegen wir aus und nun gab es das Bad in der Menge.
"Schau doch nicht diesen Freaks nach!" schimpfte ein ziemlich fertiger Typ seine ebenso fertige Partnerin an. Beide waren unübersehbar dem "Tippel-Milieu" zuzuordnen.
Für den ein oder anderen war das ständige Angequatschtwerden ja ganz lustig, für mich nicht. Inzwischen längst wieder beschuht (mit Sandalen) setzte ich mich in die nächste Straßenbahn, um noch einige private Erledigungen zusammen mit meiner Frau zu tätigen. Danach musste ich ja auf die Weihnachtsfeier meines Arbeitsgebers, die leider von einem schlimmen Unfall überschattet war, aber das gehört ja nicht hier her.
Was die anderen am Abend noch erlebten, erzählen sie am besten selbst.
Wir trafen uns wieder heute morgen, gestern war abends noch Don aus Mannheim zu uns gestoßen, heute kam auch Lorenz noch dazu. Um es vorweg zu nehmen, mir war es heute für barfuß viel zu kalt, ich schaffte gerade mal 5 Minuten, vielleicht waren es auch 10, mehr aber nicht. Tapfer durchgehalten haben die anderen.
Wir fuhren mit der Straßenbahn nach Durlach und wanderten die über 400 Stufen zum Turmberg hinauf, da ging die Pumpe auf Hochtouren. Und weil wir nicht genug hatten, stiegen wir auch noch auf den Turm der alten Burg aus dem 11.Jahrhundert. Dort oben blies uns ein kräftiger Nordwind um die Ohren und ließ uns die ca. 0 Grad als deutlich kälter empfinden. Die Aussicht hielt sich wegen des starken Dunstes in Grenzen, über das Karlsruher Stadtgebiet hinaus konnte man nicht viel erkennen. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis nach Heidelberg, Speyer oder zu den Vogesen.
Mit der Seilbahn fuhren wir wieder nach Durlach hinunter und zum Abschiedsessen machten wie einen Ausflug in den Hafen von Havanna/Kuba! Klar, natürlich nicht wirklich, aber im Restaurant Cubanita fühlt man sich in eine Hafenkneipe in Havanna versetzt und es gibt exotische Spezialitäten, zu erschwinglichen Preisen. Und barfuß war auch kein Thema.
Dann ging es auf den Rückweg zur JH und der hätte doch etwas besser ausfallen können! Zunächst war es Don, dem wir eine Wunde verpflastern mussten, Dirk trat sich später auch noch eine Scherbe rein und auch Eva erwischte es noch. Aber auch sie konnte von erfahrenen Barfüßern fachgerecht versorgt werden. Lothar hatte sich schon im Cubanita verletzt, als er auf einer Stufe ausgerutscht war. Aber alles nicht schlimmes.
Wie gesagt, mir war es heute zu kalt für barfuß, die anderen hielten tapfer durch und waren während des gesamten Treffens ohne Schuhe. Das hat mich echt beeindruckt. Selbst für mich fast unfassbar.
Zum Schluss gab es noch ein geniales Abschiedsfoto: Wie wenn die Stadt Karlsruhe uns erwartet hätte, ließ sie an vielen Stellen Plakate aufhängen mit der Aufschrift: ZIEHT EUERE SCHUH' AUS
Darunter das gelbe Ortseingangsschild von Karlsruhe und einige nutzlose Schuhe.
Das Plakat wirbt für eine saubere Stadt und wurde vom Amt für Abfallwirtschaft verteilt. Wir jedenfalls hielten uns an die Aufforderung und hielten nicht nur die Stadt sauber.
Das Foto von 9 barfüßigen Menschen vor diesem Plakat wir bestimmt bald hier im Forum zu sehen sein!
Gruß, Bernd A

Hi zusammen,
[Kaiserstraße ... erste verwunderte Ausrufe ließen nicht lange auf sich warten]
Es gab noch mehr verwunderte Ausrufe - von den ungläubig- erstaunten Blicken etlicher Passanten gar nicht zu reden. Erwähnt sei noch folgende Episode:
Als wir uns vor dem Schuhgeschäft "foot locker" für ein Gruppenbild aufstellten, brüllte jemand:
"Da müsst ihr rein! Da müsst ihr euch Schuhe kaufen!"
Das Geschäft war jedoch schon längst geschlossen. Das fiel auch dem Brüller auf, und er setzte hinzu:
"Morgen früh müsst ihr euch Schuhe kaufern! Jetzt ist es zu spät für euch!"
Außerdem ergab sich noch ein nettes Gespräch mit zwei jungen Männern, die sich einerseits sehr interessiert zeigten, andererseits aber klar durchblicken ließen, dass Barfußgehen für sie selbst niemals in Betracht käme.
[Was die anderen am Abend noch erlebten, erzählen sie am besten selbst]
Das will ich nun tun. An der Pyramide wurden wir von zwei jungen Mädchen angesprochen, die sich ausgiebig über unseren "barfüßigen Lebensstil" erkundigten und recht angetan waren - sie machten auch Gruppenfotos von uns.
Nachdem wir über den Weihnachtsmarkt geschlendert waren, gingen wir noch kurz in ein Kaufhaus. Hier wurde Lothar angeschnauzt: "Wenn ich euer Chef wäre, tät ich euch alle entlassen!"
Auf der Straße rief ein kleiner Junge: "Papa, guck mal, die sind alle barfuß! Darf ich auch barfuß?"
Wieder in der Jugendherberge angekommen, trennten wir uns. Eva, Markus Schmidt und Dominik ruhten sich aus, während Dirk, Lothar, Soeren und ich uns aufmachten, um in die Sauna zu gehen. Der Besuch der Sauna war sehr erholsam, und ich fand es toll, auch so was mal in Verbindung mit einem Barfußtreffen zu machen.
Am Ende des Saunabesuches passierte jedoch etwas unangenehmes. Als wir bei der Umkleidekabine ankamen, lag diese voller Glasscherben! Was war geschehen? Eine Wasserflasche war explodiert und hatte einen kleinen Jungen am Bein verletzt. Das Wehgeschrei des Jungen war noch aus dem Sanitätsraum, wo er verarztet wurde, zu vernehmen. Nach einigen Minuten kam dann der Bademeister und kehrte die Scherben weg, so dass wir uns ankleiden konnten. Auch vor der Badeanstalt war inzwischen fast der gesamte Boden mit Glasscherben bedeckt, und wir mussten entsprechend vorsichtig sein.
Auf dem Rückweg zur Jugendherberge begegneten wir noch mal den Mädchen, die an der Pyramide mit uns ins Gespräch gekommen waren: "Da sind die geilen Typen wieder!"
Schließlich wurden Dirk und ich noch von einem Mann angesprochen: "Soll ich euch verraten, wo der nächste Puff ist? Ihr habt ja mächtig Hitze!" Dann entdeckte er Lothar und sagte: "Da kommt ja noch einer von der Sorte!"
"Schau, wir gehen barfuß und sind zu dritt", entgegnete Dirk kühl, "und du trägst Schuhe und bist ganz alleine. Also bist du der Außenseiter!"
In der Jugendherberge trafen wir alle wieder zusammen und gingen dann auf Nahrungssuche. Das war nicht einfach, weil etliche Futterplätze schon hoffnungslos besetzt waren. Als wir in ein mexikanisches Restaurant kamen, wurde dort gerade rein Tisch frei. Bevor wir ihn erreicht hatten, wurden wir jedoch von einem arroganten Kellner ziemlich übel abgekanzelt: Wir hätten dort gar nicht alle Platz, und er müsse sich erst mal erkundigen, ob der Tisch nicht reserviert sei und ob das so in Ordnung gehe.
Da dieses Verhalten für uns eindeutig nicht in Ordnung ging, verließen wir dieses Restaurant und gingen statt dessen in das angrenzende chinesische Restaurant. Dort gab es genügend Platz, leckeres Essen zu erschwinglichen Preisen und eine sehr freundliche chinesische Bedienung, welche freilich sehr verwundert darüber war, dass wir im Winter barfuß gingen.
[Mit der Seilbahn fuhren wir wieder nach Durlach hinunter]
Auf dem Rückwege von Durlach kamen wir noch mit einer Frau ins Gespräch. Diese meinte: "Wenn ich nur einen einzigen hätte barfuß gehen sehen, hätte ich ihn für einen Spinner gehalten. Da ihr aber eine ganze Gruppe seid, dachte ich: 'Da muss mehr dahinter stecken.'"
Sie bekam ausführlich Auskunft über unser Forum, und Lorenz drückte Ihr ein Flyer in die Hand.
[ Rückweg zur JH und der hätte doch etwas besser ausfallen können ... Dirk trat sich Scherbe rein und auch Eva erwischte es noch]
Dieser kleine Vorfall war Anti- Werbung für uns. Die Gesichter zweier Leute, die gerade vorübergingen, als Eva verarztet wurde, sprachen Bände. Lothar hatte sich schon im Cubanita verletzt, als er auf einer Stufe ausgerutscht war. Aber alles nicht schlimmes.
Dieses Treffen war sehr gelungen und für mich das bisher schönste von allen (aber ich hoffe doch, dass es das nicht bleibt?). Das Wintertreffen soll zu einer festen Einrichtung werden!
Fröhliche Barfußgrüße,
Markus U.

Auch von mir noch ein paar kleine Ergänzungen :-):
Im Naturfreundehaus und im chinesischen Lokal wurde ich von der Bedienung - als es sich ergab - noch mal beiseite genommen und befragt, warum wir barfüßig seien, so a lá jetzt lass' uns 'mal unter uns Frauen sprechen ;-).
Während Soeren, Dirk und Markus U. in der Sauna waren, hat Dominik verlorengegangenen Schlaf versucht, nachzuholen, während Jürgen, Markus Schmitt und ich ein interessantes Brettspiel spielten (ich weiß den Titel leider nicht mehr) und uns unterhielten.
Den Zusammenhalt unter den Barfüßlern fand ich echt bemerkenswert: Das fing schon damit an, dass Lothar die mit dem Zug Anreisenden einfach mit dem Auto vom Bahnhof abholte, ohne dass das vorher abgesprochen war. Mit dem Zug musste niemand in seine Heimatstadt zurückfahren: Irgendwie ergab es sich gestern, dass alle in den Autos unterkamen. - Auch sonst besprach man sich immer und es gab keine Ungereimtheiten.
Dass wirklich alle, auch bei den morgendlichen Minustemperaturen barfüßig waren, fand ich echt toll! Das Durchhaltevermögen von Markus Schmitt möchte ich noch ganz besonders hervorheben! Bewundernswert!
Ein Foto mit den Anwesenden vom barfuß-Treff werde ich nicht aufs Forum stellen. Ich bezweifle, dass das im Sinne von manch einem ist. Allerdings stelle ich gerne ein Foto vom dem bezeichnenden Plakat öffentlich ins Netz.
Zur Frauenquote: Ich war leider wieder die einzige Frau und damit ich habe ich natürlich die Wette verloren, dass Lotsi kommt ;-). Hätte ja zufällig sein können ... - In Würzburg waren keine 25, sondern 20 Leute anwesend. Immerhin sind dieses Mal 12 erschienen. Schließlich hat nicht jeder Zeit und manch einer scheut die weite Reise. Und es gibt wohl den einen oder anderen, der sich derartige Temperaturen nicht zutraut und befürchtet, als Einzelgänger dazustehen; auch wenn wir kein Barfuß-Gebot aufgestellt hatten. Immerhin ist Bernd (A), der meistens in Sandalen herumlief enorm in unserer Gruppe aufgefallen ;-).
Noch ein dickes Dankeschön an Bernd (A) für die hervorragende Organisation und v.a. für das Angebot der Veranstaltung! Es hat mich riesig gefreut, an einem so schönen und gelungenen Barfuß-Treffen teilnehmen zu dürfen!
Von meinen Verletzungen sieht man inzwischen kaum mehr etwas. Schade, dass das die Vorübergehenden nicht sehen :-).
Es grüßt Euch ganz herzlich
Eure Eva H.

Hallo Leute, am Freitag kam ich in KA an. Es kam die erlösende Nachricht, dass ich schon erwartet werde. Für mich war das so eine Art kulinarische Weltreise, denn wir hatten ja kubanisch und chinesisch gegessen.
Bedanken möchte ich mich für die kleinen Hilfestellungen, die ich doch ab und zu gebraucht habe. Beispiel glitschige Treppe am Rhein. Ich hoffe es war mit mir zusammen in einem Zimmer auszuhalten. Entschuldigung für klingelnden Wecker zu sehr unchristlicher Zeit.
Die Wanderung war allererste Sahne, da die unterschiedlichsten Beläge vorzufinden waren. Z. B. Sägmehl, Asphalt, Waldboden, Gras, Matsch etc.
Danke an Lothar, der mich zum Bahnhof Kirchheim/Teck gefahren hat, von wo aus ich dann in mein Auto umgestiegen und beschuht und besockt nach Hause gefahren bin. Ich kam eben so langsam in meine Heimat.
Alles in allem war es für mich ein phänomenales Wochenende, auch deshalb, weil mein Handicap niemals negativ erwähnt wurde. Bei der Verabschiedung wurde es sehr feucht in meinen Augen.
Danke an die Organisatoren für eine wundervolles sonnenbeschienenes Wochenende.
Herzliche F(Gr)üße
Markus Schmidt

Auch ich möchte mich nochmals bei allen für Euer Kommen bedanken. Nur dadurch konnte das Treffen ja so toll werden, wie es war.
Ganz besonders bemerkenswert finde ich, wie sehr unsere gemeinsame Sache doch verbindet, obwohl wir sonst teilweise doch sehr unterschiedlich sind.
Ich freue mich schon auf das nächste Treffen!
Gruß, Bernd A

Wie Ihr alle wisst, hat es während unseres Barfußtreffens in Karlsruhe die verschiedensten Reaktionen von Seiten der Passanten gegeben.
1) Die meisten waren maßlos erstaunt und wollten ihren Augen gar nicht recht trauen (krasseste Reaktion. die Italienerin, die sich bekreuzigte). Für diese Menschen war Barfußlaufen im Dezember offensichtlich etwas völlig Unvorstellbares, womit sie sich zuvor nicht einmal in ihrer Phantasie beschäftigt hatten.
2) Diejenigen, die sich einigermaßen offen zeigten und Fragen stellten, hatten Schwierigkeiten mit der Tatsache, dass man auch im Winter (gemeinsam) barfuß laufen kann, weil es einfach schön ist und Freude macht, ohne damit irgendwelche politische, ideologische, religiöse oder sonstige Motive zu verbinden.
3) Ein paar besonders engstirnige und geistlose Zeitgenossen halten Barfüßer im Winter schlichtweg für durchgeknallt (egal, ob diese ihnen einzeln oder als Gruppe begegnen, weil sie zu doof sind, sich auf etwas Neues, das sie noch nicht kennen, einzulassen.
4) Einige sind auch neidisch, weil sie sehen, dass wir uns Freiheiten nehmen, die sie sich selbst versagen.
5) Einige wenige nette Zeitgenossen reagieren auch mit Bewunderung. Allerdings sind sie oftmals zu ängstlich, als dass man sie zur Nachahmung ermutigen könnte. Während des gesamten Treffens in Karlsruhe habe ich niemanden gesehen, der sich durch unser Vorbild hätte anregen lassen, es uns gleichzutun und seinen Füßen ebenfalls Freiheit zu gönnen. Andererseits ist der Winter auch nicht gerade die Jahreszeit, die ich gänzlich Ungeübten für den Trainingsbeginn empfehlen würde. Andererseits hat auch der erfahrenste und beste Barfüßer irgendwann einmal angefangen...
Soweit meine Gedanken dazu. Ich habe es sehr genossen, wieder einmal zwei komplett schuhlose Tage hintereinander mit einer ganz tollen Gruppe erleben zu dürfen, und das im ansonsten doch eher trübseligen Monat Dezember!
Barfüßige Grüße an alle,
Markus U.

Hallo Ihr anderen. Erst einmal ist es erfreulich, dass die Verletzungen anscheinend nicht schlimm waren. Mich hat es dann in Ulm erwischt und musste mir heute auch ein Stück Scherbe herausoperieren lassen; hab's alleine nicht geschafft und das Teil saß sehr tief und hatte sich verkantet.
Sören und ich haben ja noch einen Abstecher nach Ulm gemacht. Das Thermometer ging immer tiefer in den Keller und wir landeten schließlich bei Minus drei Grad in Ulm. Für mich war das dann doch die unterste Grenze. Aber den Abend hielt ich noch durch. Wir hatten leider etwas weit weg geparkt und waren dann in einem ägyptischen Restaurant; dieses war sehr schlecht geheizt und dementsprechend fror ich. Als dort geschlossen wurde, gingen wir in das Cubar nebenan. Der Wirt stellte Sören ein paar Fragen wegen barfuß. Später verriet er dann bei einer Zigarettenpause dass ihn nicht die nackten Füße störten sondern er in letzter Zeit sehr schlechte Erfahrungen mit Gästen gemacht hätte und da er viele Stammgäste habe, die er nicht vergraulen wolle, schaue er sich die Gäste genau an um solches Unheil zu vermeiden. Er meine noch, dass wir barfuß auf die Gutmütigkeit des Barkeepers angewiesen wären ob wir reindürften oder nicht.
Dieses Haus war gut geheizt so dass wir uns schön aufwärmen konnten bevor wir uns auf die eisigen Strassen Ulms begaben. In der Jugendherberge trafen wir eine junge Mutti mit einem kleinen Mädchen, die auch ein paar Fragen stellte und dann meinte, dass sie Ihre Tochter dann beruhigt im Waldkindergarten barfuß laufen lassen könne.
Am nächsten Morgen war es noch kälter. Minus sechs Grad zeigte mein Thermometer an und es war wirklich eisig. Bis zum Münster ging barfuß noch; innerhalb auch. Dann wollten wir auf den Turm steigen. Nach dem ersten Teilabschnitt waren meine Füße so eiskalt und ich hatte das Gefühl sie würden gleich platzen, so dass ich dann sogar Socken und meine Sandalen anzog, was dann bis zur Abfahrt auch so blieb. Dann ging es zurück nach Bamberg und wir verpassten Sörens Zug nach Leipzig um 8 Minuten. So machten wir noch einen Abstecher zum Mahr, wo damals "Der König" mit Günter Strack gedreht wurde. Am ersten Tisch saß eine Arbeitskollegin meiner Mutter, die ich gut kannte. Wir setzten uns also an den Tisch. Dort wurden unsere baren Füße nicht bemerkt, wohl aber am Nebentisch. Die Bedienung fragte erst nach, als ich vor der Tür stand und auf Sören wartete und diese noch mal vorbeikam. In Bamberg war es nach der Kälte von Ulm übrigens mit + 2 Grad mollig warm und der Boden sehr angenehm.
Lothar

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